«Zwei Wohnorte verunsichern ein Kind» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Zwei Wohnorte verunsichern ein Kind»

Verträumt, unaufmerksam und unkooperativ – Die Mutter des neunjährigen Belas fragt sich, weshalb ihr Sohn sich so verändert hat. Und bittet Jesper Juul um Rat.
Die Leserin schreibt:

Ich lebe mit meinem neunjäh­rigen Sohn Bela getrennt von seinem Vater. Wir haben uns getrennt, als unser Sohn vier alt war. Obwohl die Trennung sehr anstrengend verlief, waren wir uns in Bezug auf Bela meistens einig. Wir haben unsere Differenzen nicht über unseren Sohn ausgetragen.

Ich arbeite selbständig, drei Tage pro Woche ist das Kind bei einer Tagesmutter. Jeden Dienstagabend geht Bela zu seinem Vater und kommt am Donnerstag zurück. Die Wochenenden teilen wir auf. Jeden zweiten Samstag wohnt er bis Sonn­tag beim Vater. In den Ferien ver­bringt er zwei bis drei Wochen bei ihm, den Rest bei mir oder bei Verwandten.

Bela ist ein kreatives, offenes und  flexibles Kind und hat ganz tolle Sei­ten. In der Schule bereiten ihm die Selbstorganisation und die Grafo­motorik allerdings Schwierigkeiten, und es wurde bei ihm zudem eine Lese-­ und Schreibschwäche festge­stellt.

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