Plötzlich hat Mama frei - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Plötzlich hat Mama frei

Keine Familien- und keine Arbeitszeit: Seit kurzem hat unsere Autorin am Mittwoch Vormittag frei und ist ein wenig überfordert mit dieser neuen Freiheit.

Text: Florina Schwander
Bild: Rawpixel.com

Bisher habe ich tagsüber immer entweder fürs Büro gearbeitet oder mich um die Kinder gekümmert. Ein Tag, an dem ich alleine zuhause war und weder Care- noch Lohnarbeit auf dem Plan standen, gab es bisher nicht. Frei hatte ich lediglich abends und da war und bin ich meist zu müde und zu faul, um noch etwas Sinnvolles anzupacken.

Nun ist es so, dass meine beiden Jungs seit den Sommerferien auch am Mittwochmorgen in den Kindergarten gehen. Im ersten Jahr haben sie vom reduzierten Pensum* profitiert – übrigens eine grossartige Sache. Und so habe ich unter der Woche einfach so mal vier Stunden frei.

<Frei> haben ist relativ

Um es gleich an dieser Stelle vorweg zu nehmen: Vier Stunden «frei» ist relativ. Selbstverständlich räume ich in diesen vier Stunden irgendwann den Frühstückstisch ab, starte eine Ladung Wäsche und bereite das Mittagessen vor, zum Beispiel. Und das ist ganz klar Familienarbeit, also streng genommen nicht frei. So wie auch Hausfrauen und -männer nicht frei haben, wenn sie die Familie managen.

Und doch ist dieser Mittwochmorgen ganz speziell für mich. Meine Zeit ist frei verfügbar und ungestört, Arzt- oder Coiffeurtermine können ohne separates Hüte-Organisieren geplant werden. Das hatte ich schon lange nicht mehr.

Der erste freie Morgen endet mit Frust

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