Krank über den Wolken

Fliegen ist für die meisten Menschen aufregend – für Familien erst recht. Wichtig ist eine gute Vorbereitung, auch für den Fall, dass ein Kind in der Luft krank wird.
Der Kleine schreit und weint herzzerreissend. Und zwar bereits seit gefühlten fünf Stunden. Es ist etwa morgens um vier in einer Höhe von 30 000 Fuss mitten über dem Atlantik. Der Nachtflug von Boston nach Zürich verläuft ohne Turbulenzen, und trotzdem kann keiner schlafen. Die meisten Passagiere schwanken zwischen Mitleid mit dem kleinen Kerl und übernächtigtem Ärger. Es gibt zwar immer wieder Heulpausen, aber kaum dösen die meisten wieder ein, beginnt das Geschrei von vorn. Der Vierjährige hat Ohrenschmerzen. Seine Eltern sind inzwischen ebenfalls gestresst, so haben sie sich Fliegen nicht vorgestellt.

Für Familien mit Kindern ist eine Flugreise oft eine Herausforderung, besonders auf Langstrecken: Die Luft ist trocken, der Raum begrenzt und die Landung noch Meilen entfernt. Doch zur globalisierten Welt gehört Fliegen: Familienmitglieder werden besucht, neue Arbeitsstellen angetreten oder Ferien auf anderen Kontinenten gemacht. Laut Dr. med. Angela Ensslin, Leiterin des Medizinischen Dienstes der Swiss, können bereits Babys ab einem Alter von 48 Stunden mitfliegen. Sie empfiehlt eine Flugreise aber erst nach dem siebten Lebenstag: «So besteht Zeit, das Kind kennenzulernen, und die Kleinen sind stabiler und nehmen schon an Gewicht zu.» Wer mit seinem Säugling unbedingt früher fliegen will, braucht bei der Swiss ein ärztliches Zeugnis.

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