Kindliches Temperament und Erziehung - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Kindliches Temperament und Erziehung

Lesedauer: 3 Minuten

Wie kommt es, dass ein Kind auf raue Disziplin mit Geschrei reagiert, während ein anderes nur mit den Schultern zuckt? Und warum erwidert manches Kind ein Lob mit einer Umarmung, während ein anderes sich gar nichts daraus macht?

Kinder können auf ein und dasselbe elterliche Verhalten ganz unterschiedlich reagieren. In der Wissenschaft betrachtet man dies traditionellerweise aus einer Perspektive, die mit dem sogenannten Diathese-Stress-Modell erklärt wird. Demzufolge haben einige Kinder Eigenschaften, die sie übermässig empfindlich für Risiken in ihrem Umfeld – wie etwa schwierige Bedingungen oder negatives elterliches Verhalten – machen.

Diese Kinder sind durch Stressoren stärker verwundbar und entwickeln eher Verhaltensstörungen wie Depressionen, Angst, aggressives oder kriminelles Verhalten im Vergleich zu Kindern ohne diese Verwundbarkeit. Aber können sich Kinder mit solcher Verwundbarkeit – oder eher: Empfänglichkeit – doch auch prächtig entwickeln, wenn sie in einem fürsorglichen und unterstützenden elterlichen Umfeld aufwachsen?

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