Behandlung mit Stich

Eltern verlangen immer öfter nach alternativen Therapiemethoden für ihre Kinder. Deshalb wird Akupunktur vermehrt in der Jugendmedizin angewendet. Welche Risiken bestehen – und was Eltern beachten müssen. 
Tims Mutter hatte alles probiert. Vom Hausarzt über den Augenarzt, den Neurologen, Orthopäden, Endokrinologen bis zum Psychologen. Tim wurde durch die ganze Diagnostikmühle gedreht – MRI, CT, zahlreiche Blutentnahmen und einiges mehr. Laut Ärzten und Befunden ist Tim gesund. Und doch leidet der 11-Jährige seit einem Jahr an schweren Kopfwehattacken. Nur weiss niemand warum. Kommt ein Anfall, muss Tim ins Bett. Er braucht dann starke Schmerzmittel. Den Versuch mit Akupunktur hat schliesslich der Kinderarzt empfohlen. Seit Tim nun akupunktiert wird, werden die Anfälle weniger und schwächer. Akupunktur ist eine Therapieform der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In der philosophischen Vorstellung fliesst dabei eine Art Körperenergie durch zwölf Leitbahnen, die für bestimmte Körperfunktionen stehen. Mit Nadeln können diese Energiebahnen beeinflusst werden. So werden energetische Störungen ausgeglichen und die Körperfunktionen reguliert. Rund 365 klassische Akupunkturpunkte sind bekannt.
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