Medikamente für Kinder – das sollten Eltern beachten!

Ein Zäpfchen wird so schnell nicht schlecht, der Hustensaft der grossen Schwester schadet auch dem kleinen Bruder nicht. Oder etwa doch? Experten raten bei der Gabe von Medikamenten an Kinder zu äusserster Vorsicht. 
Es ist später Sonntagabend, der Fünfjährige fiebert, die Packung mit den Zäpfchen ist aufgebraucht und die diensthabende Apotheke ausgerechnet am anderen Ende der Stadt. Zum Glück liegen im Medikamentenschrank noch ein paar Fieberzäpfchen der grossen Schwester. Die ist erst elf, was soll da schon schief gehen? Eine ganze Menge, sagen Experten, und raten dringend davon ab, Kindern Medikamente zu geben, die nicht für ihr Alter zugelassen sind. 

Der kindliche Organismus ist im Wachstum. Organe entwickeln sich: Die Leber muss sich erst auf ihre lebenslange Aufgabe einstellen, auch die Niere ist in den ersten Jahren noch mit Feinjustierung beschäftigt. Immunsystem und Stoffwechselkreisläufe funktionieren noch nicht wie bei einem Erwachsenen. Und in der Pubertät kommt ein chaotischer Mix aus Hormonen hinzu. All das, betont Dirk Mentzer vom Paul-Ehrlich- Institut, dem deutschen Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, spielt eine Rolle dabei, wie eine Substanz auf den Körper wirkt.

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