Ich will ans Gymi

Das Gymnasium ist mehr als eine Leistungsschule. Hier lernen Jugendliche in Zusammenhängen zu denken, kritisch zu hinterfragen und zu argumentieren. Wer die gymnasiale Mittelschule aber für den einzigen Weg zu Studium und Karriere hält, liegt falsch.
Ein ganz normaler Tag an der Mittelschule: am Morgen je eine Lektion Mathematik, Französisch, Geschichte und Chemie. Nach einer Stunde Mittagspause geht es weiter mit Italienisch, Geografie, Sport und Physik. Gut möglich, dass in einer oder mehreren Stunden eine Prüfung zu schreiben ist. Zu Hause halten einen Hausaufgaben und Lernen für weitere Prüfungen vom wohlverdienten Abhängen mit den Kollegen ab. Kein Zweifel, das Gymi, die Kanti oder wie die gymnasiale Mittelschule in der jeweiligen Region genannt wird, ist eine harte Zeit – ausser für ein paar Hochbegabte, die auch den breiten Fächerkatalog und das Lerntempo der Mittelschule spielend meistern.

Das Gymnasium ist auch die Zeit, in der junge Menschen ihren Horizont enorm erweitern, in der sie über mehr Themen Bescheid wissen als davor und danach in ihrem Leben: vom Bohrschen Atommodell bis zur Rolle der Jakobiner während der Französischen Revolution und von der Integralrechnung bis zur lateinischen u-Deklination. Es ist eine Zeit, in der man sich eine Meinung zu vielem bildet, diskutiert, Pläne schmiedet, Wissen aufsaugt und auch gerne weitergibt. Und daneben immer wieder für Prüfungen lernt, ob einem das Fach liegt oder nicht, Hunderte Französisch- oder Lateinvokabeln paukt, eine Nacht durcharbeitet, weil man mit der Semesterarbeit zu spät begonnen hat.

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