Der erste feste Freund zu Besuch

Der alleinerziehende Vater Andreas B. hielt es für eine tolle Idee, den Freund der Tochter nach Hause einzuladen. Er ahnte nicht, worauf er sich einliess …
Meine Tochter Olivia (16) hat einen mehr oder weniger festen Freund. Das hat durchaus Vorteile. So muss sie nicht mehr jedes Wochenende bis zum frühen Morgen mit Kolleginnen auf die Pirsch. Ob ich sie stattdessen in guter Gesellschaft wissen kann, möchte ich gerne in Erfahrung bringen. Deshalb biete ich Olivia an, ihren Freund einmal heim zu bringen – will heissen zu mir. Zu meiner freudigen Überraschung kommt der Besuch zustande und der junge Mann – Elias (18) – soll sogar bei uns übernachten. Das war zwar nicht unbedingt meine ursprüngliche Idee, lässt sich aber wohl auch kaum verhindern.

Die Nervosität im Vorfeld ist gross. «Papi, rede nicht lange mit ihm und vor allem sei nicht peinlich!». Ich muss es schwören: Ich werde ihn nur kurz begrüssen. 

Olivias Vorbereitung, duschen, rasieren, schminken, parfümieren, stylen, Maniküre etc nimmt gute zwei Stunden in Anspruch. Ich sehe sie nur zwischendurch einmal, dann ist sie kaum ansprechbar, gereizt und in heller Aufregung. Bei jedem Vorbeihuschen sieht sie ein bisschen anders aus, bis sie schliesslich völlig aufgebrezelt dem Ertönen der Türklingel entgegenfiebert. 
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