6 Tipps: So helfen Eltern in Mathe - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

6 Tipps: So helfen Eltern in Mathe

Lesedauer: 1 Minuten

In kaum einem anderen Schulfach lernen Kinder so unterschiedlich schnell wie in der Mathematik. Haben Kinder einmal Lücken, verlieren sie die Motivation und fühlen sich bald als Versager. Die Lernprofis Fabian ­Grolimund, Stefanie Rietzler und Lis Reusser sagen, wie Mütter und Väter ihren Kindern helfen können.

Text: Fabian ­Grolimund, Stefanie Rietzler und Lis Reusser
Bild: Stocksy

1. Fragen statt erklären:

Dem Kind nicht den eigenen Lösungsweg aufzeigen, sondern das Kind fragen, welchen Lösungsweg es in der Schule gelernt hat. Was hat es nicht verstanden?

2. Zurück zum Absender:

Informieren Sie die Lehrperson, was das Kind nicht verstanden hat. In der Schule sollen die Kinder verstehen, zu Hause können sie bei Bedarf üben.

3. Alltagsmathematik:

Uhrzeit lesen, bezahlen beim Einkaufen oder wiegen und messen beim Kochen fördern die Rechenfertigkeiten Ihres Kindes. Aber …

4. … nur in entspannter Stimmung.

Wenn Ihr Kind merkt, dass es Ihnen im Grunde um ein Übungsprogramm geht, entsteht Druck. Aus demselben Grund: Geben Sie keine negativen Kommentare ab, seien Sie nicht ungeduldig.

5. Die eigene Einstellung gegenüber Mathematik überprüfen.

Aussagen wie «In unserer Familie sind alle schlecht in Mathematik» können die Hilflosigkeit des Kindes fördern.

6. Heilpädagogen und Lerncoaches

können bei Ihrem Kind die Freude am Fach fördern und Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit seinen Mathe-Schwierigkeiten vermitteln. Nachteil: Nicht alle können sich dies leisten. Deshalb: Suchen Sie das Gespräch mit der Lehrperson.