Nie mehr Hausaufgaben?

Sie sorgen in vielen Familien regelmässig für Frust und Ärger: Hausaufgaben. Sind Hausaufgaben wirklich nötig? Warum schafft man sie nicht einfach ab? Und mit welchen Tricks geht das Lernen leichter? Eine Annäherung an ein hoch emotionales Thema. 
Dienstagnachmittag, 15 Uhr 15. Fernando, 12 Jahre alt, kommt nach Hause und setzt sich gleich an den Schreibtisch in seinem Zimmer. Er hat Hausaufgaben. Mathe, eines seiner Lieblingsfächer. Fernando soll Bruchteile in Quadraten benennen. Das fällt ihm leicht. Nach 20 Minuten ist er fertig. «Hausaufgaben stressen mich selten», sagt Fernando. «Ich mache sie immer sofort nach der Schule.» Seine Mutter würde liebend gerne einmal einen Blick auf seine Arbeiten werfen, doch Fernando will das nicht. «Ich lerne ja für mich selbst, nicht für meine Mutter», sagt er.

Hach. Es gibt sie also, jene Kinder, für die Hausaufgaben eine Fingerübung sind, nicht mehr als ein Zeitvertreib. Für alle anderen sind Hausaufgaben alles andere: ein lästiges Übel, ein Quell des Unverständnisses, eine pädagogische Gängelei, ein Reizthema.

Artikel kostenlos weiterlesen

Registrieren Sie sich gratis und profitieren Sie:

  • Begrüssungsgeschenk: Wahl aus 150 Angeboten
  • Unbegrenzter Zugriff auf über 2’000 Artikel
  • Artikel merken und Lesezeichen speichern
  • Elterntipps und wertvolle Unterstützung
  • 100% kostenlos für Sie
Jetzt Registrieren