Mediennutzung

Welche Filter und Beschränkungen sind sinnvoll fürs erste Smartphone?

Wie macht man Smartphones kindersicher? Welche Features nutzen, um den Zugang zu bestimmten Inhalten zu beschränken und die Zeit am Handy zu begrenzen? Unsere Vorschläge für iOs- und Android-Geräte.
Text: Bianca Fritz
Bild: Kostas Maros / 13 Photo
Das Smartphone ist der Zugang zum Internet – mit all seinen Chancen und Gefahren. Daher macht es gerade beim ersten Smartphone Sinn, dass man technische Hilfsmittel wie Filter, Einkaufssperren und Zeitbeschränkungen einrichtet, um die Risiken einzuschränken. Auch Erwachsene können Kontrolltools nutzen, um ihre eigene Smartphonenutzung zu überprüfen und gegebenenfalls einzuschränken.

Zwei Bitten vorab

  1. Erklären Sie Ihren Kindern, was Sie auf Ihren Smartphones beschränken oder kontrollieren und warum. Denn wichtiger als jedes technische Hilfsmittel ist das Vertrauen Ihrer Kinder und der Dialog über die Mediennutzung.

  2. Verzichten Sie auf Apps, die die Privatsphäre Ihrer Kinder einschränken. Verwenden Sie keine Apps, die sich im Betriebssystem verstecken, um die Kinder heimlich zu überwachen, keine Apps, die Eltern erlauben Textnachrichten mitzulesen oder die Nutzung der Kinder im Detail aus der Ferne mitverfolgen.

Am Gerät einstellen oder über Elternzugang steuern?

Bei Smartphones mit aktuellen Betriebssystemen lassen sich die meisten sinnvollen Einstellungen direkt am Gerät vornehmen. Zuvor müssen Sie für sich eine Grundsatzfrage klären: Möchten Sie die Einstellungen an jedem Gerät einzeln vornehmen, was zur Folge hat, dass Ihre Kinder die Einstellungen auch wieder ändern können, oder möchten Sie mit Familienberechtigungen die Geräte Ihrer Kinder von Ihrem Gerät aus steuern?
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Welche Beschränkungen sind überhaupt sinnvoll?

  1.  Codesperre – schützen Sie Ihr eigenes Smartphone (besonders bei kleineren Kindern) oder das Ihrer Kinder vor unbefugtem Zugriff. Hierfür können Sie in den Einstellungen Zahlencodes oder Passwörter festlegen.

  2. Passwortabfrage bei Einkäufen in Apps und in den App-Stores – verhindert versehentliches oder unbedachtes Geldausgeben.

  3.  Inhaltliche Beschränkungen: Sie können festlegen, dass Ihre Kinder nicht eigenständig Apps installieren und deinstallieren können. Ausserdem können Sie Altersfreigaben festlegen.

  4. Einschränkung der Nutzungszeit: Sie können die Zeit am Smartphone im generellen beschränken oder für bestimmte Apps. Ausserdem lassen sich Pausen festlegen – digitale Auszeiten zum Beispiel für die Nacht.
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