Chindsgi oder Kindergarten?  Die Mundart bringt keinen Nachteil - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

Chindsgi oder Kindergarten?  Die Mundart bringt keinen Nachteil

Lesedauer: 9 Minuten
Sollen Kindergartenkinder im Dialekt oder in Hochdeutsch unterrichtet ­werden? Das ist eine Frage, die in der Schweiz oft zu hitzigen Diskussionen führt. Jetzt hat eine Studie gezeigt, dass der Dialekt keinen negativen Einfluss auf den Erwerb der Schriftsprache hat.
Mundart ist mehr als nur eine sprachliche Kunstform, sie ist ein Lebensgefühl. Und immer ein hoch emotionales Thema. Das zeigte sich zuletzt bei der Volksinitiative «Ja zu Mundart im Kindergarten», über die in mehreren Kantonen abgestimmt wurde. Während Zürich 2011 und der Kanton Aargau 2014 die Initiative annahmen, wurde sie 2016 im Kanton Zug verworfen.

Das Ja im Aargau hatte Folgen: Seit Inkrafttreten der Regelung im Schuljahr 2016/17 verwendet die Kindergartenlehrperson wieder Begriffe wie «Hitzgi», «Znüni» und «Finkli». Auf Hochdeutsch sind nur noch kurze Unterrichtssequenzen wie Vorlesen oder Singen erlaubt.
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