So unterstützen Sie verträumte Kinder

Kleine Träumer sind kreativ und fantasievoll, aber oft vom Alltag überfordert. Und in der Schule wird ihre Neigung zum Problem. Wie Eltern ihrem verträumten Kind helfen und es unterstützen können.

Text: Fabian Grolimund
Illustration: Petra Dufkova / Die Illustratoren

Überblick zum Thema:

Verträumte Kinder haben den «Kopf in den Wolken», wie man sie im Alltag beschreibt. Sie brauchen länger für alltägliche Dinge wie Schuhe anziehen und auch in der Schule sind sie oft nicht bei der Sache. Sie leben in Fantasiewelten und sind oft ausgesprochen sensibel und feinfühlig. Als Eltern ist man speziell gefordert mit einem verträumten Kind: Man muss mehr Zeit einplanen für den Tagesablauf und das Kind mit viel Ruhe und Einfühlvermögen abholen, wenn man etwas von ihm möchte. Ähnliches erleben auch Lehrpersonen mit verträumten Schülerinnen und Schülern. Hinzu kommt die Sorge, wie ein veträumtes Kind im oft fordernden und schnellen Alltag bestehen und seinen Weg finden kann. Schon Hausaufgaben können zur grossen Last werden für verträumte Kinder und ihr Umfeld.

Verträumte Kinder sind oft entmutigt und traurig, sie merken, dass sie mit den Anforderungen an sie nicht umgehen können. Sie als Eltern können Ihr Kind aber unterstützen, auch mit etwas weniger Tempo im Alltag und in der Schule anzukommen. Das Wichtigste: Akzeptieren Sie, dass Sie Ihr Kind nicht ändern können und helfen Sie ihm, sich selbst kennenzulernen und sich anzunehmen, so wie es ist.

Tipps für Eltern zum Umgang mit verträumten Kindern:

  • Visualisieren Sie die einzelnen Teilschritte von Abläufen wie «Schulthek packen» oder «Zimmer aufräumen» zum Beispiel mittels bebilderter Checklisten.
  • Bitten Sie Ihr Kind vor dem Einschlafen, sich wichtige Abläufe bildlich vorzustellen, als würde es einen Film ansehen. Hier gelangen Sie direkt zu den weiteren Tipps.

Den vollständigen Artikel von Fabian Grolimund mit vertieften Informationen für Eltern und Lehrpersonen von verträumten Kindern lesen Sie hier:

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