Wie Kinder von Eltern lernen

«Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach.» In diesem Bonmot, das Karl Valentin zugeschrieben wird, steckt viel Wahrheit. Kinder achten stärker darauf, was wir tun, als was wir sagen – und übernehmen, was wir vorleben.
Leider kommen wir auf das Lernen am Modell eher in negativen Situationen zu sprechen. Wir regen uns darüber auf, dass wir unliebsame Seiten unserer Eltern an uns selbst entdecken. Eine Mutter ärgert sich über ein Verhalten ihres Sohnes und meint: «Das hat er von meinem Ex!»
 
Oder ein Lehrer äussert nach dem Elternabend abschätzig: «Naja, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.» Das ist schade, weil diese Form des Lernens unheimlich viel Potenzial in sich birgt, das nur am Rande ausgeschöpft wird.
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