Musik – von Anfang an ein wichtiger Begleiter

Kinder erhalten beim Musikmachen Zugang zu den eigenen Gefühlen und 
Welten und damit zu Kreativität und zu den eigenen Stärken, «auch ohne 
perfekte Beherrschung eines Instrumentes», sagt der Zürcher Musikpädagoge 
Christian Berger. Ein Plädoyer fürs Musizieren.
Es ist ein warmer Dienstagabend vor den Sommerferien. Im Singsaal des Zürcher Schulhauses Altweg sind die Zweitklässler bei der letzten Probe zu ihrer Aufführung. «Wir sind so glücklich…» singen die Kinder vor den noch leeren Stuhlreihen. In einer Stunde werden hier die Eltern sitzen und versuchen, die besondere Stimmung auf ihren Smartphones festzuhalten.
Danach werden sie von dem «Erlebnis» erzählen, von der gespürten «Lebensfreude». Denn die Primarschulkinder machen an diesem Abend sichtbar, was sie in zwei Jahren Musikunterricht immer wieder erlebt haben: dass gemeinsames Musizieren mehr als nur schön ist. «Man braucht Musik zum Leben», sagt Giulia später auf dem Pausenplatz. Die Achtjährige meint dies wortwörtlich. 
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