Hilfe, mein Kind hat Fieber!

Kinder fiebern deutlich schneller und höher als Erwachsene. Das macht Eltern oft Angst. Dabei ist Fieber eine natürliche Reaktion des Körpers, um krankmachende Erreger zu bekämpfen. Wie Eltern sich in konkreten Fieber-Fällen verhalten sollten, was fiebersenkende Mittel und Antibiotika bringen und welche Hausmittel helfen.
Annas Stirn glüht. Die Siebenjährige wirkt blass und schläfrig. Das Fieberthermometer zeigt 39,6 Grad. Annas Mutter ist besorgt und gibt ihrer Tochter schnell einen Fiebersaft, um die Temperatur zu senken. Dann packt sie die Kleine ein und fährt mit ihr zum Kinderarzt.

So oder ähnlich reagieren viele Eltern, wenn ihr Kind Fieber hat. «In den Kinderarztpraxen, aber auch in den Notfallambulanzen ist Fieber von Kindern einer der häufigsten Gründe für den Arztbesuch», weiss Dr. Benedikt Huber, leitender Arzt des Zentrums für integrative Pädiatrie am Kantonsspital Fribourg. Dahinter steckt sehr oft die Angst der Eltern, das Fieber könnte unkontrolliert ansteigen, dem Kind schaden und im Extremfall sogar zum Tod führen. «Das ist ein irrwitziger Mythos, der sich leider sehr hartnäckig hält», so Huber.
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