Unser Thema im Mai: Familie wohin?

Aus Ausgabe
05 / Mai 2026
Lesedauer: 2 min

Unser Thema im Mai: Familie wohin?

Finanzen, Vereinbarkeit, Betreuung: Was treibt Familien heute um? Was wünschen sie sich für die Zukunft? Unsere stellvertretende Chefredaktorin Evelin Hartmann stellt Ihnen das Dossier «Familie wohin?» und weitere Themen der Mai-Ausgabe vor, die am Mittwoch, 6. Mai 2026, erscheint. Sie können das Heft auch online bestellen.
Text: Evelin Hartmann

Bild: Gabi Vogt / 13 Photo

Fast 14 Jahre ist es her, dass mein Mann und ich uns dazu entschieden haben, in der Schweiz zu leben und eine Familie zu gründen. Unsere eigenen Eltern leben gut 500 und fast 400 Kilometer weit entfernt – in Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Kein fester Grosselterntag, keine Unterstützung von Oma und Opa, wenn die Kinder mal krank waren oder die Kita geschlossen hatte. Nicht, dass wir bewusst auf ihre Hilfe verzichten wollten. Der Umzug hat es einfach mit sich gebracht: Unsere kleine Familie war im Alltag von Anfang an auf sich selbst gestellt. Wenn da nicht die Nachbarn und Freunde gewesen wären, auf deren Unterstützung wir immer zählen konnten. Bis heute.

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«Caring Communities» nennen Fachpersonen wie der Soziologe Norbert F. Schneider diese lokalen Netzwerke aus Nachbarn und Freunden, die sich zusammenschliessen, weil ein Gemeinsam das Leben eben leichter macht. Ganz besonders für Eltern.

Norbert F. Schneider ist einer von neun Expertinnen und Experten, mit denen meine Kollegin Sandra Markert für unser Dossier «Familie wohin?» gesprochen hat. Mit ihnen zusammen hat die Journalistin zehn Thesen aufgestellt, um zu prüfen, was Familien wirklich umtreibt. Die aufschlussreichen Erkenntnisse lesen Sie hier.

Was macht das stundenlange Scrollen mit dem jugendlichen Gehirn? Mit dieser Frage hat sich Florin Schranz in den letzten Wochen beschäftigt. Florin kommt aus Adelboden BE, durchläuft die Journalistenschule des Verlagshauses Ringier und ist der erste Absolvent der Jouschu, der einen Teil seiner Ausbildung bei «Fritz+Fränzi» absolviert.

Für seine Recherche hat er mit ­namhaften Experten sowie Schülerinnen und Schülern gesprochen. Und so viel können wir schon jetzt sagen: Florin ist sehr offen und wiss­begierig. Er weiss, dass das Leben selten in Schwarz und Weiss verläuft – und dass gerade die Grautöne besondere Aufmerksamkeit verdienen. Von ihm werden Sie noch viel lesen, versprochen! Seine erste «Fritz+Fränzi»-Geschichte finden Sie hier.

Herzlichst,
Ihre Evelin Hartmann