Die Schlange entsteht aus dem Nichts und verläuft quer über den Pausenplatz. Schön ordentlich reihen sich die 69 Schülerinnen und Schüler der Tagesschule Zug ein. Wie bei einem Flashmob: Auf ein geheimes Signal hin formiert sich das Chaos. Kinder, die vorher wahllos umherrannten, folgen plötzlich einer Choreografie.
Bei der Darbietung zwischen Klettergerüst und Rutsche geht es aber nicht um Akrobatik oder eine Songperformance. Nein, viel handfester: Es geht um Hartkäse, Brotscheiben und kleine Bioäpfel.
An der Spitze der Schlange tut sich was, langsam rücken die Kinder vor. Das Ganze läuft ohne Gemotze und ohne Geschubse ab. Nun gut, ganz ohne geht es dann doch nicht, aber ein Pausenplatz ist schliesslich kein Kasernenhof, oder? Vorne steht eine Lehrerin und verteilt den heutigen Znüni. Der Käse stammt von einem benachbarten Bauernhof, die Lageräpfel ebenfalls. Das Ruchbrot hat der Bäcker schon vor Schulbeginn geliefert. Frischer geht es nicht.
Morgenritual mit Symbolkraft
Es scheint den Mädchen und Buben besonders gut zu schmecken. Viele stellen sich nach ein paar Minuten ein zweites Mal an. «Da die Kinder den ganzen Tag an der Schule verbringen, ist es uns wichtig, dass allen ein gesundes, nahrhaftes Znüni zur Verfügung steht – ob sie davon essen oder nicht, ist dann ihre Sache», sagt die Schulleiterin Marianne Moser und beisst vergnügt in ihren Apfel.
In Ländern wie Frankreich, Italien, Grossbritannien oder Schweden sind Tagesschulen längst die Regel.
Das Morgenritual, dem die Schülerinnen und Schüler so selbstverständlich folgen, hat Symbolkraft: An der Tagesschule Zug bilden die Kinder und die Lehr- und Betreuungspersonen eine Gemeinschaft, die weit über den Unterricht hinausgeht. Es mag sie auch hier geben, die Einzelkämpfer, aber die Teamplayer sind eindeutig in der Überzahl. Und das schon seit 21 Jahren.
Ein Umdenken findet statt
Die Schweiz ist nicht gerade eine Vorreiterin in Sachen Tagesschulen. In Ländern wie Frankreich, Italien, Grossbritannien oder Schweden sind Tagesschulen hingegen die Regel. Die deutschsprachigen Länder, allen voran die Schweiz, tun sich schwer mit der Idee einer Schule, in der die Kinder nicht nur unterrichtet, sondern auch in ihrer Freizeit qualifiziert betreut werden.
Was in Zug erfolgreich praktiziert wird, gilt in anderen Gegenden der Schweiz als exotisches, ja geradezu unnötiges Modell. Zumindest aus Sicht konservativ-traditionalistischer Kräfte, die glauben, die Kinderbetreuung sei vor allem eine Privatangelegenheit der Eltern, meist die zentrale Aufgabe der Mutter, die das am besten kann. Doch langsam findet auch im Lager der Skeptiker ein Umdenken statt.
Der Ausbau familienergänzender Betreuungsmöglichkeiten ist in den meisten Kantonen angelaufen. Bei den Kindertagesstätten sieht es schon ganz gut aus, im Bereich der Schulen bewegt sich auch etwas. Viele Städte und Gemeinden können zwischenzeitlich Zusatzangebote vorweisen: ein neu eröffneter Mittagstisch hier, eine Aufgabenhilfe da. Wenn es darum geht, die Betreuungsmöglichkeiten zu benennen, kocht jeder sein eigenes Süppchen.
Landesweit gültige Standards fehlen
Obwohl vieles für die Unterteilung in «klassische Schule», «Schule mit Tagesstrukturen» und «Tagesschule» spricht (siehe Glossar in der Box), gibt es ein Begriffsdurcheinander.
Die Publizistin Ursula Rellstab, Mitbegründerin und langjährige Unterstützerin der Schweizer Tagesschulbewegung, hat nachgezählt. Sie kommt auf fünfzehn verschiedene Wörter, die mehr oder weniger synonym für «Tagesschule» gebraucht werden: Tagesheimschule, gebundene Tagesschule, teilgebundene Ganztagesschule oder gebundene Tagesstrukturen, um eine kleine Auswahl zu nennen.

Ausserdem stellt sie ernüchtert fest, dass selbst Kantone, die auf dieselben Begriffe zurückgreifen, keinesfalls dasselbe meinen. Fazit: Beim Thema «Tagesschulen» existieren zwar viele gute Ansätze, aber es fehlen landesweit gültige Standards. Das liegt an unserem föderalistischen Bildungssystem, aber nicht nur.
Vor dem Zmittag nochmals den Kopf auslüften
1995 reagierte die Stadt Zug auf eine Bürgerinitiative, in der Eltern zeitgemässe Betreuungsmöglichkeiten für Primarschulkinder eingefordert hatten, und suchte nach Räumlichkeiten, um eine Tagesschule eröffnen zu können. Ein altes Schulhaus, das oberhalb der Altstadt von Zug stand, erwies sich als ideal.
Die Anzahl der Klassenzimmer wurde reduziert, frei werdende Räume wurden zu einer Küche und einem Speisesaal umgestaltet. Da die Schülerinnen und Schüler von morgens bis abends auf dem Schulgelände bleiben sollten, wurden ausserdem verschiedene Rückzugsbereiche geschaffen.
Für Lehrpersonen gilt in der Regel: zwei Drittel Unterricht, ein Drittel Betreuung.
An der Tagesschule ist gerade der Vormittagsunterricht zu Ende gegangen. Die Kinder strömen wieder nach draussen auf den Pausenplatz. Einmal den Kopf auslüften und die Muskeln bewegen, bitte! Die Schulleiterin erklärt: «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Zmittag viel ruhiger abläuft, wenn sich alle vorher nochmals austoben können.» Eine Art Simulation des Schulweges.
Kurz vor halb eins sitzen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrpersonen und einigen Müttern und Vätern, die nach Absprache mehrmals pro Monat mitessen und mitbetreuen, an den Tischen. Das Mittagessen wird gerade in der Küche angerichtet. Heute gibt es zuerst Gurkenscheiben und Nüsse zum Knabbern. Dann Salat.
Im vollen Speisesaal geht es manierlich zu
Als die Küchencrew – bestehend aus der Küchenchefin, dem Hauswartehepaar, einer Lehrerin und besagten Eltern – das Hauptgericht serviert, machen manche Kinder lange Gesichter. Cannelloni mit Spinatfüllung – das haben sie nicht gerne.
Glücklicherweise hängt an der Wand diese Liste, auf der jede und jeder zwei Zutaten angeben darf, bei denen sie oder er lieber passt. Wenig überraschend stehen neben Spinat auch Zucchetti und Pilze niedrig im Kurs. Konkret heisst das: Man muss das Betreffende nicht einmal probieren. Eine kecke Zweitklässlerin verkündet, dass ihr Eintrag keine Bedeutung mehr habe, und schiebt sich todesmutig einen Bissen Spinatteigwaren in den Mund. Stille. Alle starren gebannt in ihre Richtung.
Das Mädchen kaut, kaut – und schluckt. Um sofort die nächste Ladung aufzugabeln. Gejohle am Tisch. So einfach kann es gehen. Spontan überwinden auch andere ihre Spinatallergie. Was noch auffällt: Obwohl der Speisesaal vollbesetzt ist, geht es erstaunlich manierlich zu. Alle sitzen auf ihrem Hosenboden und halten sich im Grossen und Ganzen an gängige Tischsitten. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Erwachsenen mitten im Geschehen sind.
Enge Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonen und Betreuungsteam
Nach dem Mittagessen haben alle noch rund eine Stunde Freizeit. Es werden Lego-Raumschiffe gebaut, Kapla-Türme zum Einstürzen gebracht oder Schularbeiten gemacht. Dann geht es zurück in die Klassenzimmer. Die 69 Schülerinnen und Schüler werden von 9 Lehrpersonen in drei Doppelklassen unterrichtet. Die Erstklässler sind mit den Zweitklässern zusammen, die Dritt- mit den Viertklässlern und die Fünft- mit den Sechstklässlern. Dazwischen gibt es immer wieder Sequenzen für die einzelnen Jahrgänge.
Pro Doppelklasse sind zwei Lehrerinnen beziehungsweise Lehrer verantwortlich. Das Pädagogenteam arbeitet Seite an Seite mit einer Heilpädagogin und zwei Betreuerinnen mit pädagogischer Zusatzausbildung, die gleichzeitig auch für die Verpflegung zuständig sind. Falls Probleme und Konflikte auftreten, kann auch eine Schulsozialarbeiterin mit einbezogen werden.

«Das bleibt natürlich auch bei uns nicht aus», sagt die Schulleiterin. «Gerade weil die Kinder von morgens bis abends an der Schule sind und es kaum Möglichkeiten gibt, sich aus dem Weg zu gehen, ist das Team viel mehr gefordert. Wir können Probleme nicht aussitzen, sondern müssen sie zeitnah angehen.»
Ausserhalb des Unterrichts werden alle Teammitglieder einem Plan folgend für die Betreuung eingesetzt. Für Lehrpersonen gilt in der Regel: zwei Drittel Unterricht, ein Drittel Betreuung.
Widerstände sind immer noch gross
Der Schulstoff entspricht übrigens dem regulären Lehrplan. Die Kinder büffeln genauso das Einmaleins und die Kommaregeln wie alle anderen Schülerinnen und Schüler in der Schweiz. Allerdings werden die Hausaufgaben an Tagesschulen während der Schulzeit erledigt.
Um 16 Uhr läutet es ein letztes Mal, nun ist der offizielle Teil beendet, und einige Kinder gehen nach Hause. Diejenigen, die in der Abendbetreuung bleiben, nehmen nach dem Zvieri an unterschiedlichen Freizeitkursen teil oder setzen eigene Ideen um. «Die einen brauchen ein durchgängiges Programm, die anderen mehr Freiräume und Ruhepausen, um abschalten zu können», so Marianne Moser. An der Tagesschule ist es ein bisschen so wie an einem Internat – nur ohne Betten.
Tagesschüler schneiden in Mathe und Sprache besser ab als klassische Schüler.
Laut einer von der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen in Auftrag gegebenen Studie zur schulergänzenden Betreuung, deren Ergebnis im November vergangenen Jahres veröffentlicht wurde, gibt es landesweit nur eine handvoll Schulen, die das Ganztageskonzept ähnlich konsequent umsetzen wie die Tagesschule Zug. Vor allem in ländlichen Gegenden sind die Widerstände gegen Bildungseinrichtungen mit einem durchgehenden und umfassenden Betreuungsangebot für alle Kinder gross.
Dabei streitet kaum noch jemand ab, dass die klassische Rollenverteilung, laut der Papi das Geld heranschafft, während das Mami für die Kinder zuständig ist, bröckelt. Bis anhin waren es vor allem die Mütter, die mit der Geburt der Kinder ihre Karriere für durchschnittlich zehn Jahre und länger auf Eis legten, um daheim gewissermassen auf Standby zu bleiben.
Immer mehr Mütter wollen keine Minipensen
Immer mehr gut ausgebildete Frauen geben sich nicht mit Minipensen zufrieden und wollen auch in der Familienphase beruflich vorankommen. Ein Umstand, der der Schweizer Wirtschaft grundsätzlich zugute kommt. Viele Menschen sind hierzulande dennoch davon überzeugt, dass nur der liebende Einfluss der Mütter – besonders stark ausgeprägt in den anderthalb Stunden Mittagspause zwischen den Schullektionen – dafür sorgt, dass aus den Kindern ordentliche Erwachsene werden.
Diese Einschätzung könnte zumindest teilweise überholt sein. Erste Ergebnisse der an der Universität Bern durchgeführten Langzeitstudie «Educare», in der es auch um die Frage geht, wie sich die Kombination aus Unterricht und Ganztagesbetreuung auf die Kinder auswirkt, lassen aufhorchen: Laut Educare schneiden Tagesschülerinnen und -schüler in Mathematik und Sprachen besser ab als ihre Kolleginnen und Kollegen an den klassischen Schulen. Und das bei gleicher Anzahl der Lektionen.
Die durchschnittliche Jahresgebühr in Zug beträgt 2600 Franken pro Kind ist nicht abhängig vom Einkommen.
Der Moment, in dem sich das Gelernte bei den Tagesschulkindern nachhaltig verfestigt, muss ausserhalb des Unterrichts liegen. Ein weiterer Befund: Je höher die Betreuungsqualität an den Tagesschulen ist, desto stärker profitieren die Mädchen und Buben auch im sozialen und emotionalen Bereich. Diese Ergebnisse decken sich mit denen vergleichbarer, im Ausland durchgeführter Studien.
Kosten der Tagesschule in Zug
Möglicherweise ist der gedankliche Prozess, der bei den Müttern und Vätern abläuft, weiter fortgeschritten als gedacht. Geht irgendwo im Land eine Tagesschule auf – so wie kürzlich in Uster im Kanton Zürich –, ist der Andrang riesig. Keine Überraschung für einen Tagesschulprofi wie Marianne Moser.
In Zug gibt es regelmässig mehr Anmeldungen als freie Plätze. Die durchschnittliche Jahresgebühr für Betreuung und Verpflegung während der Schultage von zirka 2600 Franken pro Kind ist nicht einkommensabhängig. Und sie ist – gemessen an den Tarifen vieler Kindertagesstätten – verkraftbar. Familien, die den Betrag nicht ohne Weiteres stemmen können, haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Reduktion zu stellen.
In der Ferienzeit schliesst die Tagesschule – so wie alle anderen öffentlichen Bildungseinrichtungen – ihre Tore. Den 13 Schulferienwochen stehen in der Regel nur 5 oder 6 Wochen Arbeitnehmerferien gegenüber. Unterm Strich bleiben 7 bis 8 Wochen, für welche die Familien andere Lösungen organisieren und finanzieren müssen.
Wie teuer ist eine Tagesschule?
- Die Tarife variieren von Schule zu Schule. Anders als bei der hier vorgestellten Tagesschule Zug sind die Elternbeiträge in den meisten öffentlichen Tagesschulen in der Schweiz abhängig von Einkommen und Familiengrösse. Die Höhe des Anteils, den die Eltern übernehmen, kann den sogenannten Tarif- oder Beitragsrechnern auf den Webseiten der Schulen respektive der jeweiligen Stadt oder des Kantons entnommen werden.
- Weitere Infos finden Sie hier.
Wer erhält einen Platz?
Da Geschwisterkinder in der Tagesschule mit Vorrang aufgenommen werden, muss jeweils ein Teil der Interessierten abgewiesen werden. Eine Warteliste im eigentlichen Sinn existiert nicht, eher eine Interessiertenliste. Die Chance, dass ein Kind die Schule verlässt und so ein Platz frei wird, ist eher gering.
In der Regel müssen die Familien, die einen negativen Bescheid erhalten haben, nach einer anderen Lösung suchen. Da die Stadt Zug über ein gut ausgebautes Netz an schulergänzenden Tagesbetreuungsmöglichkeiten und die Umgebung über einige Privatschulen verfügt, finden sich Alternativen.
«Wir bitten die Familien, der Bewerbung auch ein Motivationsschreiben beizulegen», erklärt die Schulleiterin. Vielen Eltern, die ihr Interesse anmelden, gefällt schlicht die Idee einer unterrichtsübergreifenden Gemeinschaft. Ein Teil der Mütter und Väter ist beruflich stark eingebunden und wünscht, dass der Nachwuchs tagsüber gut versorgt ist. Für Alleinerziehende bietet das Modell ebenfalls Vorteile.

Auch «schwierige» Fälle willkommen
Der Auswahlprozess der zukünftigen Schülerinnen und Schüler ist komplex und wird vom Rektorat in Zusammenarbeit mit der Schulleiterin durchgeführt. Sie entscheiden gemeinsam, wer einen Platz erhält. Es ist keinesfalls so, dass die «schwierigen» Fälle im Vorfeld aussortiert werden.
In Anbetracht der ungewöhnlich friedlichen, ja geradezu idyllischen Atmosphäre in dieser Tagesschule liegt ein solcher Verdacht nahe. Aber das Gegenteil ist der Fall: «Gerade weil wir dank der intensiven und konstanten Betreuungszeit so gute Erfolge bei der Integration aufweisen, nehmen wir bewusst auch Mädchen und Buben auf, die eine intensivere pädagogische Begleitung benötigen», hält Marianne Moser fest.
«Wir legen grossen Wert auf eine gute Durchmischung der Klassen.» Heisst: Kinder aus allen Quartieren der Stadt und mit unterschiedlichen Hintergründen bringen ihre Ressourcen mit. Gemeinsam wird der Schulalltag dann so gestaltet, dass sich alle gut entwickeln und möglichst voneinander profitieren können.
Hierzu noch zwei interessante Zahlen: Die Eltern und Grosseltern der Kinder kommen aus 23 verschiedenen Ländern. Zählt man alle Sprachen zusammen, die die Schülerinnen und Schüler beherrschen, kommt man auf 17.
Es zeigt sich auch auf einer anderen Ebene, dass das Interesse an Tagesschulen gestiegen ist. Viele Lehrpersonen, die ursprünglich nur im Rahmen eines Praktikums oder Vikariats das Modell kennengelernt haben, geben an, später an einer Tagesschule arbeiten zu wollen. Und das, obwohl dieselben Pädagoginnen und Pädagogen vor ihrem Tagesschuleinsatz oft der Meinung waren, eine Tagesschule sei eher nichts für sie.
Glossar
- Klassische Schule: Der überwiegende Teil der Schweizer Kinder besuchte in den vergangenen Jahrzehnten diesen Schultypus, bei dem im Quartier oder im Dorf ausschliesslich Unterricht angeboten wird. Die Kinder nehmen das Mittagessen daheim ein und kommen erst zum Nachmittagsunterricht auf das Schulgelände zurück.
- Schule mit Tagesstrukturen: Hier werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur unterrichtet, sondern sie können auch die Frühbetreuung und/oder den angegliederten Mittagstisch besuchen, die Aufgabenbetreuung in Anspruch nehmen oder diverse Freizeitkurse besuchen. In der Regel ist die Schule für alle Bildungsbelange zuständig, der angegliederte Hort für die ausserschulischen Aktivitäten und das Schulamt für die angebotenen Freizeitkurse. Jede Familie kann sich das für sie optimale Programm selbst zusammenstellen.
- Tagesschule: In vollwertigen Tagesschulen besuchen alle Kinder den Unterricht und nutzen das Betreuungsangebot. Die Lehr- und Betreuungspersonen bilden ein Team und setzen ein gesamtpädagogisches Konzept um. Die Schülerinnen und Schüler werden wochentags während der Kernzeiten von 8 bis 16 Uhr unterrichtet und betreut. An den Mittwochnachmittagen können die Familien selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder schicken. Oftmals besteht an Tagesschulen ein breites Angebot, das über die Kernzeiten hinausgeht. Der Besuch einer Tagesschule ist freiwillig. Heisst: Die Eltern müssen aktiv ihr Interesse an einem Platz anmelden.









