Mein erstes Handy habe ich etwa in der vierten Klasse bekommen, also vor drei oder vier Jahren. Social Media habe ich eigentlich auch schon lange. Ich nutze TikTok, Instagram und Snapchat. Eine Zeit lang hatte ich es zwar nicht – etwa ein halbes Jahr – aber jetzt habe ich es wieder.
Auf Social Media bin ich ungefähr eine Stunde am Tag. Insgesamt bin ich vielleicht zwei bis drei Stunden täglich am Handy. Manchmal schaue ich meine Bildschirmzeit an, aber nicht immer.
Wenn ich einmal am Scrollen bin, passiert es mir schon, dass ich gar nicht merke, wie lange ich schon dran bin.
In meinem Feed sehe ich vor allem Sachen über Reiten und Sport. Ich reite selber, deshalb kommt viel davon. Sonst sehe ich auch lustige Videos. Politische Sachen tauchen manchmal auch auf, aber nicht so viel.
Wenn ich einmal am Scrollen bin, passiert es mir schon, dass ich gar nicht merke, wie lange ich schon dran bin. Dann ist plötzlich viel Zeit vergangen. Es gibt Tage, an denen ich viel am Handy bin, und andere, an denen ich fast gar nicht ran gehe.
Wenn ich merke, dass ich eigentlich etwas anderes machen sollte, höre ich manchmal Musik und lege das Handy weg. Dann mache ich das, was ich eigentlich vorhatte, zum Beispiel mein Zimmer aufräumen.
Früher hatte ich ein Zeitlimit auf dem Handy, aber das habe ich jetzt nicht mehr. Meine Eltern kontrollieren auch nicht, was ich anschaue und haben auch keine festen Regeln wie eine bestimmte Uhrzeit, wann ich es abstellen muss.

Es würde mich aber auch nicht stören, wenn sie schauen würden. Ich habe nichts zu verbergen. Manchmal, wenn ich sehr lange scrolle, wünsche ich mir sogar kurz, dass jemand kommt und mir das Handy wegnimmt, damit ich aus diesem Scrollen herauskomme. Aber gleichzeitig wäre es auch blöd, wenn es dann einfach weg wäre.
Wenn ich auf Social Media Leute sehe, die viel Geld haben oder etwas machen, das ich auch gerne hätte, macht das eigentlich nichts mit mir. Ich werde nicht neidisch. Ich denke eher, dass ich selber auch viel habe. Wenn ich etwas Schönes oder Lustiges sehe, freue ich mich eher darüber. Nach einer längeren Zeit am Handy fühle ich mich meistens eher müde. Manchmal denke ich im Nachhinein auch: Eigentlich hätte ich etwas Schlaueres machen können.
Wenn ich das Handy gar nicht in der Nähe habe, kann ich mich besser konzentrieren, weil ich nicht ständig daran denke, ob mir jemand geschrieben hat.
Bei den Hausaufgaben merke ich schon, dass mich das Handy ablenkt. Wenn es neben mir liegt, schaue ich immer wieder kurz drauf. In der Schule müssen wir das Handy abgeben, und das finde ich eigentlich normal. Wenn ich das Handy gar nicht in der Nähe habe, kann ich mich besser konzentrieren, weil ich nicht ständig daran denke, ob mir jemand geschrieben hat.
Früher hatte ich eine Kinderschutz-App auf dem Handy, die mein Vater installiert hatte. Damit waren bestimmte Inhalte gesperrt. Seit ich ein anderes Handy habe, ist das nicht mehr so. Manchmal benutze ich Social Media auch einfach, um mich abzulenken – zum Beispiel wenn mir langweilig ist oder ich gerade keine Lust auf etwas anderes habe. Mit dem Handy vergeht die Zeit schneller.






