Mit 16 Jahren habe ich mich zwar sehr erwachsen gefühlt, allerdings wusste ich nicht so recht, was wirklich zu mir passt. Entsprechend habe ich ein paar Umwege eingeschlagen. Erst nach einem 10. Schuljahr und einer abgebrochenen Lehre im Detailhandel entdeckte ich, wie gut es mir tut, mich in einer kreativen Umgebung zu bewegen.
Der Berufsbildner sagte zu mir: «Du hast so viel Spass, schau dir doch die Lehre als Polygraf an!» Das war wegweisend für mich.
Während einer Schnupperlehre als Gestalter Werbetechnik EFZ durfte ich eine Visitenkarte gestalten. Dabei ging eine neue Welt für mich auf. Der Berufsbildner, der mich damals betreute, sagte zu mir: «Du hast so viel Spass, schau dir doch die Lehre als Polygraf an!» Das war wegweisend für mich.
Ich fand eine Lehrstelle als Polygraf EFZ beim Bürgerspital Basel und die Ausbildung entsprach mir absolut. Meine Motivation zeigte sich auch in meinem Portfolio, ich fand danach auf Anhieb eine begehrte Stelle bei Möbel Pfister im Marketingteam.
Lust auf neuen Input
Dort arbeite ich auch jetzt noch zu 80 Prozent neben meinem Studium HF Visuelle Gestaltung an der Schule für Gestaltung Basel. Das Studium hat mich deswegen gereizt, weil ich nach einer Weile wieder Lust auf einen neuen Input hatte. Ausserdem ist es toll, nach der ausführenden Tätigkeit als Polygraf auch konzeptionell arbeiten zu können.
Momentan gestalte ich eine neue Schrift und denke mir schon etwas Cooles für meine Diplomarbeit aus. Danach habe ich wieder Zeit für andere Hobbys: Fotografieren, Zeichnen, Videos, Tanzen und Singen. Ich bin und bleibe vielfältig.






