1. Im Gespräch bei den eigenen Gefühlen bleiben
Die meisten Diskussionen entstehen aus dem Gefühl heraus, nicht verstanden zu werden. Bleiben Sie im Gespräch bei sich und Ihren Gefühlen und erfragen Sie dasselbe von Jugendlichen.
Lassen Sie Jugendliche Erfahrungen sammeln: Beziehungen sind Lernfelder.
2. Grenzen setzen
Handeln Sie gemeinsam Grenzen aus und respektieren Sie diese. So lernen Jugendliche, auch in anderen Situationen Grenzen zu setzen.
3. Eigene Gefühle wahrnehmen und akzeptieren
Bestärken Sie Jugendliche darin, ihre Gefühle wahrzunehmen und diese anzunehmen. So helfen Sie ihnen, für ihre Bedürfnisse einzustehen.
4. Den Dialog suchen und üben
Ermutigen Sie Jugendliche dazu, das Gespräch zu suchen. Erarbeiten Sie gemeinsam Ich-Botschaften. Ehrlichkeit ist wichtig: nicht kritisieren, sondern Wünsche äussern (zum Beispiel «Ich brauche Raum», nicht «Du engst mich ein»).
5. Selbstakzeptanz fördern
Unterstützen Sie Jugendliche darin, sich selbst zu mögen, indem Sie positive Seiten hervorheben und gemeinsam nach Stärken suchen.
Rechtliche Fragen
Das bedeutet beispielsweise, dass Beziehungen zwischen 14- und 18-Jährigen oder zwischen 12- und 16-Jährigen nicht erlaubt sind. Dabei macht sich jeweils die ältere Person strafbar.
Das Schutzalter gilt zudem für das Zeigen pornografischer Inhalte: Diese dürfen niemandem unter 16 Jahren gezeigt werden.
6. Sexuelle Selbstsicherheit stärken
Zeigen Sie eine offene Haltung gegenüber dem Kennenlernen der eigenen Sexualität. Das stärkt die sexuelle Selbstsicherheit.
7. Erfahrungen sammeln
Lassen Sie Jugendliche Erfahrungen sammeln: Beziehungen sind Lernfelder.
Hilfe im Netz:
- Auf lilli.ch können sich Jugendliche und Erwachsene anonym online beraten lassen. Zudem gibt es viele Infos und Tipps rund um Sexualität, Verhütung und erste Beziehungen.
- Queere Fachstellen: Milchjugend: milchjugend.ch
- Regenbogenhaus in Zürich: dasregenbogenhaus.ch






