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Elternblog

Bubenmütter nahe am Nervenzusammenbruch

Text: Michèle Binswanger / Illustration: Petra Dufkova/Die Illustratoren
Im Überschwang der Vorfreude auf baldigen Nachwuchs antwortet so manch Schwangere auf die Frage, ob sie sich ein Mädchen oder einen Jungen wünsche: Ach, das spielt doch keine Rolle, Hauptsache das Kleine ist gesund.

Aber Irrtum. Es spielt sehr wohl eine Rolle. Jungsmütter sind anders als Mädchenmütter, oder besser: Sie müssen mit ganz anderem fertig werden. Ich hatte nun jahrelang Zeit, das Ganze zu beobachten. Ich kenne beide Typen, ich konnte über Jahre verfolgen, womit sie es zu tun haben. Und ich habe selber ein Mädchen und ein Bub zu Hause. Und ich bin zu folgendem Schluss gekommen: Wäre Erziehung ein Velorennen, dann radelten Mädchenmütter schön ordentlich im Rennbahn-Oval eines Sechstagerennens. Bubenmütter dagegen haben eine halsbrecherische Downhillstrecke vor sich. Wobei noch nicht einmal der Kurs definiert ist.

Klar ist immerhin: Vor ihnen liegt die holprige Aufgabe, ihre Söhne auf die vielfältigen Anforderungen einer emanzipierten Gesellschaft vorzubereiten. In der die Position des echten Kerl, des männlichen Mannes vakant ist, oder zumindest nur ein diffuses Pflichtenheft hat. 

Es beginnt wie in der Philosophie: mit Staunen. Darüber, wie der Bub sich schon im Mutterleib so heftig bewegt, dass er kaum auf Ultraschall zu bannen ist. Dass er später seinen 250ml Schoppen in der Manier eines Biertrinkers leert und ihn mit dem Wunsch nach mehr auf den Tisch knallt. Staunen, dass er zwar noch kein Wort spricht, aber offensichtlich schon präzis verschiedene Kategorien von Motorfahrzeugen unterscheidet, insbesondere jene, die auf Baustellen anzutreffen sind. Wo er sich im Übrigen stundenlang in den Anblick von Baggerschaufeln und Betonmischer vertiefen kann. Die Verwunderung über die scheinbar im männlichen Gencode verschlüsselten Informationen ist unerschöpflich.
Bubenmütter sind anders angezogen: In Stilettos rast es sich nun mal schlecht zum Unfallort, ganz zu schweigen vom den verheerenden Blutflecken, die Missgeschicke auf edler Garderobe hinterlassen.
Als Kind wäre ich auch gern ein Junge gewesen, denn Jungs – und gelegentlich gesellen sich auch Mädchen dazu, wie ich begriff, tun interessante Dinge. Sie erleben Abenteuer. Sie gehen Risiken ein. Das geht nicht immer gut, wie sich schon im Kleinkindalter zeigt, wenn Buben mit Vorliebe mit den Zähnen voraus in den Bordsteinrand fräsen, mit dem Schlitten durch den Stacheldraht rasen oder rücklings vom Hochbett donnern, während die Mädchen sich darüber streiten, wer der Mutter erzählen muss, dass man der Puppe die Haare abgeschnitten hat. Diese Unterschiede sind übrigens auch der Grund ist, warum Bubenmütter oft etwas Burschikoses anhaftet. In Stilettos rast es sich nun mal schlecht zum Unfallort, ganz zu schweigen vom den verheerenden Blutflecken, die solche Missgeschicke auf edler Garderobe hinterlassen.

Natürlich können Mädchen ebenso verunfallen oder sich die Hände zu einer blutigen Masse schnitzen im Versuch, aus einem Stöckchen eine Flöte zu basteln. Aber sie legen es einfach weniger drauf an.

Trotzdem ist es toll, eine Bubenmutter zu sein, auch wenn man sich allfällige romantische Vorstellungen von späterem trauten Tausch von Kleidern und Kosmetika mit dem Nachwuchs abschminken muss. Denn immerhin lassen uns die Jungs, zumindest anfangs, an ihren Vorstellungen in rührender Naivität Teil haben. Wenn sie etwa von ihrem glühenden Wunsch erzählen, einmal als Krieger ganz viele Feinde töten zu dürfen. Oder wenn sie uns versichern, dass sie uns vor eben jenen Feinden beschützen werden, wenn wir einmal alt sind. Das holt uns das immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück: nämlich dass die Menschen und insbesondere das andere Geschlecht ein Rätsel sind.

Das zeigt sich auch, wenn es darum geht, den Sohn mittels Erziehung glücklich in die Gesellschaft einzufädeln. Wie eine kleine Feldforschung im Nahmütterbereich zeigt, ist das eine der grossen Herausforderungen. Denn während Mädchenmütter die Probleme, Sorgen und Nöte ihrer Töchter instinktiv nachvollziehen können, haben die Jungs eine ganz andere Reise vor sich. Eine, auf die wir Frauen vielleicht einen Einfluss haben, auch wenn wir nie erfahren werden, welchen. Letztlich können wir Mütter uns noch so sehr anstrengen, am Ende wird der Sohn sich den Papa zum Vorbild zu nehmen. Und das ist, trotz allfälligem gekränktem Narzissmus, gut so.

© Tages-Anzeiger/Mamablog

Zur Autorin
Michèle Binswanger ist studierte Philosophin, Journalistin und Buchautorin. Sie schreibt zu Gesellschaftsthemen, ist Mutter zweier Kinder und lebt in Basel.

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69 Kommentare

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Von Ngee am 12.05.2017 23:56

Ein Kind hat ganz einfach zwei Elternteile und er / sie braucht beide. Und zwar nicht nur in gelegentlichen Wochenendausflügen, sondern zu gleichen Teilen (ja auch quantitativ).
Aber bis mutige Männer und Frauen die sich die Kinderbegleitung, das Erwerbsleben und den Haushalt zu gleichen Stücken teilen, die Regel sind, scheint es leider noch einige Zeit zu brauchen (da ist leider sowohl der Feminismus bzw. auch der männliche Selbstwert leider noch nicht weit genug gediehen).

Zudem finde ich die klassischen Geschlechtszuschreibungen in diesem Artikel sehr vereinfacht. Klar gibt es im Durchschnitt maskuline und feminine Präferenzen, aber das ignoriert die Vielfalt bzw. die Toleranz gegenüber allen Schattierungen. Ich arbeite als Mann täglich mit jüngeren Kindern und sehe sowohl feingliedrige, ängstliche Jungs, als auch wilde, einzelgängerische Mädchen zwischen all den Räubern und Prinzessinnen und bin täglich froh, dass unsere Welt viel komplexer ist, als uns viele Kurz-Blogs, Filme und zusammengedampfte Berichte von Mainstream-Newsplattformen darbieten können.

Ich möchte den Männern und Frauen Mut machen, sich das gesamte Leben zu teilen... und zwar etwa in der Mitte. Den Jungs und den Mädchen von Morgen zuliebe.

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Von Sandra am 05.05.2017 07:03

Wenn ich das hier propagierte Weltbild über Jungs und Mädchen lese, wundert mich weder ein Pay-Gap noch sonstige fruchtlose Bemühungen, Frauen mit Männern gleichzustellen.
Wir haben hier eine Menge Kinder beiden Geschlechts und jeden Alters in der Wohngemeinschaft, und oh wie seltsam, unsre Mädchen haben noch nie eine Flöte geschnitzt. Pfeil, Bogen und Speer triffts da eher.
Meistens sind die Mädchen dreckiger als die Jungs.
Könnte auch daran liegen, dass wir es als sinnlos erachten, Hilflos auf Stilettos herum zu laufen....

Von Helena am 05.05.2017 19:48

Danke. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Stilettos getragen, nie das Bedürfnis gehabt "romantisch mit meinen Mädchen Kleidung und Kosmetik zu tauschen" (was vielleicht damit zu tun hat, dass ich keine Schminke besitze und keinerlei Kosmetika verwende außer einer ganz einfachen Feuchtigkeitscreme - mein Sohn mit 14 braucht mehr Kram ;-) )
Finde das hier transportierte Klischeebild wirklich schlimm. Und kann mich nur fragen, aus welchem Jahrhundert das stammt.

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Von Reto am 04.05.2017 19:11

Danke für den guten Artikel! Ich habe 4 Söhne und gebe alles, ihnen ein gutes Vorbild zu sein.
PS: Bitte lasst den Blog noch korrigieren.

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Von Nicole am 04.05.2017 16:10

Ich habe zwar gelacht, aber Witz beiseite: Mehr geschlechtsbezogene Vorurteile kann MENSCH kaum produzieren!

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Von ManuelaMeister am 04.05.2017 12:56

Wenn mein Sohn seinen Vater zum Vorbild nimmt dann "Gute Nacht Marie! :-( Hoffe, dass er sich lieber an anderen Männern orientiert.

Von Darka am 04.05.2017 20:49

Jap... hoffe ich auch..
Sein Papa als Vorbild wäre das letzte. Och hoffe mal ich kann ihm bald ein besseres geben

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Von Mirjam am 07.03.2017 22:57

Wunderbar - ich habe gelacht und fühle mich total verstanden! Auch wenn ich mir sicher bin, dass Mädels-Mütter andere Schwierigkeiten haben, die ich als Buben-Mutter nicht nachvollziehen kann, sind die Grundgefühle, so unerklärlich sie sein mögen, treffend beschrieben! Vielen Dank für diesen fröhlichen Artikel von einer vierfachen Bubenmutter

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Von Katrin am 06.01.2017 11:13

Ich lach mich schlapp - mir ist es genauso ergangen. Meine Mutter hat lange gebraucht um mein Problem zu verstehen, denn sie hatte eben einen dieser "atypischen" Jungs, zudem als mittleres Kind zwischen zwei Mädchen und hat dieser Erfahrung eben nicht gemacht: es gibt halt alle möglichen Kombinationen und Auswirkungen aber Satire/Kolumnen leben halt von Klischees. Was ich weniger lustig finde, sind diese blöden stutenbissigen Weiberkommentare. Wieso sollte z.B. der Artikel unter der Würde(!) einer Journalistin sein, bloss weil jemand nicht derselben Meinung ist? Wieso müssen Frauen (gerade auch untereinander) IMMER so persönlich und verletzend werden anstatt die Lust an der Debatte und dem Witz einer solchen - offenbar eben doch vielen Müttern durchaus vertrauten - Überzeichung zu pflegen? Seid mal ein bisschen locker und nachsichtig miteinander, Mädels! Statt ständig auf Euresgleichen einzudreschen solltet Ihr lieber mal den Mut haben Euren Jungs (jeglichen Alters) verlässliche Sparringpartner zu sein, das brauchen die nämlich (das ist jedenfalls meine Erfahrung)!

Von Iris am 12.05.2017 18:32

Meine Worte

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Von Daniel am 17.12.2016 10:34

Dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf und beim Durchlesen hatte ich viele deja vue's. Die Mutter meiner beiden Söhne hat einen tollen Job gemacht: Sie war aufmerksam, engagiert und streng, hat Ihre Jungs (als junge Frau ohne jegliche familiäre Erfahrung mit Männern) nie zu verweiblichen versucht. Buben müssen Buben sein können, damit aus ihnen Männer werden, die die Frauen später als Partner akzeptieren. Die Welt ist für Buben zu eng geworden und viel zu normiert und langweilig. Was ihnen Spass macht, ist meistens verboten. Was sie besonders gut können, wird nirgends verlangt – im Kindergarten nicht und in der Schule auch nicht. In der pädagogischen Welt hat sich scheinbar alles verschworen, ihnen ihre „männlichen“ Eigenschaften abzugewöhnen. Meine beiden Buben sind jetzt Männer und zwar richtig gute. Sagen jedenfalls alle, die sie kennen - auch ihre Partnerinnen. Und das hat ihre Mutter viel Energie gekostet (und mich, nota bene, einige Fensterscheiben).

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Von Max am 03.09.2016 19:45

Der obige Artikel reiht Klischee an Klischee. Einen einzig auf persönlichem Empfinden basierender Meinungstext würde ich in einem Boulevardmedium wie Blick oder 20 Minuten erwarten, nicht in einem Elternmagazin, das seriöse Inhalte transportieren will.

Ich bin Vater von drei Söhnen, die sehr unterschiedlich sind. Auch Knaben sind Individuen. Sie sind genau so unterschiedlich wie Mädchen.

Nur wer mit sehr klaren eigenen Vorstellungen, d.h. mit einer These an das Thema Knaben-Mädchen herangeht, kommt zum obigen Fazit.

Ich erwarte mehr Reflektion. Ich erwarte mehr Qualität.

Von Mitzi am 05.05.2017 17:38

Danke für diesen Kommentar, spricht mir aus der Seele.

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Von Zaïra am 31.08.2016 22:12

Hört doch auf. Seid froh habt ihr überhaupt Kinder. Es gibt Frauen, die sich nichts Sehnlicheres wünschen und die nicht so ein Glück haben wie ihr Bubenmütter!
So und jetzt zieh ich verdammt nochmals Stilettos an.

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Von Sabine am 31.08.2016 17:10

Was für ein riesen Quatsch!

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Von Daniela am 31.08.2016 11:01

Was für ein Brünzli....soviele Klischees in sowenigen Zeilen...ich habe beides Mädchen und Jungen, darf ich nun weiblich-Burschikos sein als Mutter? Muss ich meinem Sohn vermitteln, dass er kein richtiger Junge ist, wenn er nicht mindestens 3 Armbrüche gehabt hat, Feinde töten will und Schoppen wie ein Biertrinker leert. Ach ja, Biertrinker müssen ja auch zwingend männlich sein, sonst ist das Weltbild einfach zu komplex. Und meinen Töchtern sollte ich klar machen, dass mit ihnen etwas grundsätzlich falsch gelaufen ist, wenn sie sich nicht für Mamas Schminke und Puppenhaare begeistern? Ich staune wirklich, dass so ein Mist noch veröffentlich wird.

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Von Vivi am 30.08.2016 22:45

Darf man sich selber Bubenmami nennen, wenn man auch noch ein Mädchen hat..? Egal, ich persönlich finde diesen Artikel, der nur so mit doofen Clichés um sich wirft, schlecht, obwohl ich sehr viel von Ihnen als Journalistin halte, Frau Binswanger.
Wo ich Ihnen Recht gebe: es ist als Bubenmami eine grosse Herausforderung, die Jungs zu rechten Männern erziehen zu wollen. Die Volksschule ist nicht deren Freund, die Fächerauswahl sowie Notengebung benachteiligen die Buben klar. Die Gesellschaft stellt mannigfaltige Ansprüche an ihre modernen Männer. Aber wer sagt, dass es für Mädchenmamis einfacher ist? Schlussendlich möchte jede Mutter ihre Kinder zu rechten Persönlichkeiten erziehen und da spielt es keine Rolle, ob ihr Leben mit einem Fahrrad- oder Mountainbikerennen verglichen wird.
Von einem Artikel in einem Erziehungsmagazin würde ich mir mehr fundierte und wissenschaftliche Hintergrundsinformationen wünschen.
Beste Grüsse von einem 3-fachen Bubenmami, die gerne mit roten Lippen und Absatzschuhen auf den Spielplatz geht.

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Von vater am 30.08.2016 21:51

als vater sehe ich mich sehr genau in diesem artikel, danke

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Von o. am 30.08.2016 19:00

sorry der artikel ist eine beleidigung für jedes maitlimami. ich hab beides und mädchen sind nicht nur ein downhillrennen (erst recht kein rennbahnoval). sie sind ein tsunami, mal im freuden hoch und dann im tiefstentief und wenn sie am ziel angekommen sind herscht absolute zerstörung. zum glück scheint auch wieder die sonne und das grass wächst auch wieder darüber, aber wir sind allzeit bereit die füsse und die arme zu nehmen und weg zu rennen.
ich bin jedoch sicher, dass dies allesNICHTS MIT DEM GESCHLECHT ZU TUN HAT sondern mit dem karakter jedes kindes. der bericht ist pädagogisch gesehn einfach extrem schlecht intepretiert und basiert wahrscheinlich auf keine konkreten beobachtungen oder studien, oder...???!!!

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Von Erica am 30.08.2016 18:17

Ein toll geschriebener Artikel! Danke dafür! Klar melden sich jetzt alle, die das vielleicht nicht ganz so erleben. Dennoch glaube ich, dass Buben grundsätzlich einfach wilder sind. Musste sehr lachen, ich denke genau all das, was Sie geschrieben haben. Einfach köstlich, Ihre Schreibe!

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Von rittiner & gomez am 30.08.2016 16:28

wieder mal eine schublade geöffnet.

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Von Simon am 30.08.2016 16:14

Etwas überzeichnet mag Ihr Artikel sein. Aber meine Erfahrungen decken sich sehr mit Ihren Beobachtungen. Es ist fast schmerzhaft zu sehen wie clichéhaft die Realität zu sein scheint.

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Von Vater zweier Töchter am 30.08.2016 15:55

Hätte ich raten müssen, von wem der Artikel stammt, so hätte ich wohl auf Roger Köppel getippt. Der ganze Artikel ist ja nur eine Aneinanderreihung von Geschlechterstereotypen. Das Ganze scheint mir so ziemlich unter der Würde einer "Philosophin". Frau Binswanger verrennt sich hier in Biologismen, so dass man sich fast fremdschämen muss – besondern wenn man ihr eigentlich mehr zutraut.
Ich könnte jetzt noch von meinen beiden Töchtern schreiben, die Baumaschinen UND Puppen mögen; aber um zu erkennen, dass die Geschlechterstereotypen im Artikel völlig hanebüchen sind, braucht es nun wirklich keine Gegenbeispiele.

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Von Masha am 30.08.2016 14:53

Sehr aufheiternder Artikel, der meine Erlebnisse mit Junior gut widerspiegelt. Die Kommentare hier aber übertreffen den unterhaltsamen Artikel bei weitem - hab selten so gelacht. Und fremdgeschämt.

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Von Mädchenmami am 30.08.2016 14:12

2 Mädchen, die genau so grundverschieden waren, wie wenn ich ein Mädchen und einen Buben gehabt hätte. Und die Illusion, dass man die Probleme und Wünsche der Mädchen nachvollziehen kann als Mutter...#hach diese Träume hatte ich auch mal.
Einen so klischeebehafteten Artikel auch noch zu veröffentlichen - dass sich die Autorin dafür nicht schämt?

Von bubenmami am 01.09.2016 12:12

Wofür soll sie sich bitte schämen? Sie können es ja gar nicht nachvollziehen, denn so wie ich lese sind Sie ein Mädchenmami. Meine Söhne sind unter 3 Jahre und sogar der jüngste kann keine 2min. ruhig sitzen. Gehe ich beispielsweise mit Mamis die 1-2 Mädchen haben auf eine Wiese, bin ich jene in einer Stunde die max. 10 Minuten ruhig sitzen kann...wiederum das Mädchenmami davon sicher 40 Minuten gesessen ist. Darum finde ich den Artikel gut geschrieben. Sorry musste mal aussempfen wegen Ihrem Kommentar.

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Von Regina am 30.08.2016 14:00

Ich bin Mama von 2 mittlerweile erwachsenen Töchtern, die eine eher Typ "Michel aus Löneberga", die andere eine perfekte Puppenmama. Und beide waren stundenlang draussen mit Velo, Rollerblades, im Sandkasten, auf Bäumen.... und kamen mit zerschundenen und blutigen Knien und Händen heim. Weder wusste ich, was der Tag für Überraschungen bereit hält, noch habe ich den Tag in Highheels verbracht. Also die Verallgemeinerung, Mädels-Mamas hätten ein ruhigeres Leben ist sehr amüsant aber blödsinn 😉

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Von Kerstin am 30.08.2016 13:21

Was haben wir gelacht - als Eltern von drei sehr unterschiedlichen Jungs haben wir uns sehr wiedererkannt und könnten die Aufzählung beliebig lange fortsetzen. In unserem Bekanntenkreis sagen fast alle Eltern, dass Jungs und Mädels einfach unterschiedlich sind - egal, was sie in der Erziehung versuchen - und dass sie meist (Ausnahmen gibt es natürlich) in diese Klischees passen - in der Pubertät dreht es sich dann der nervliche Aufwand offenbar um. Dass wir heutzutage diese Klischees nicht mögen und gerne wilde Mädels haben, die später in MINT-Berufen brillieren, während die Jungs auch ihre weichere Seite akzeptieren und in der Familie mehr mit anpacken, super kochen und nebenbei erfolgreich sind, ist eine andere Sache. Das halte ich auch für den Grund für die vielen negativen Kommentare. Und dennoch laufen die Mädels gern mit den Puppen rum und die Jungs schießen um sich - auch wenn man den Jungs Puppen schenkt und nicht müde wird, Gewaltfreiheit und konstruktive Konfliktlösung zu predigen und vorzuleben. Und das sage ich als Mutter, die bewusst eine Puppe besorgt hat (die nur in der Ecke liegt) und deren einer Sohn neben allen typischen Jungs-Sachen rosa, lila und Glitzer super findet.

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Von Katja am 30.08.2016 13:05

Was für ein aufheiternder Artikel. Wirklich unterhaltsam dargestellt. Die Mütter, die denken, dass ihre Jungs die braven sind, haben schlicht keine Ahnung, was ihr Spross draussen so treibt. Klar, keine Regel ohne Ausnahmen, aber meist ist es doch tätsächlich so, dass sich das Mädchen irgendwann beruhigt und Mutters Schminke nachrennt und das wird die Zeit sein, wo der Junge.... nun ja, wir wollen es wahrscheinlich erst gar nicht wissen und wenn doch, fragt doch mal bei den Männern nach, was sie in der Blüte der entdeckten Männerkräfte alles so erlebt haben.
amazon.com/author/katjarelflanz

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Von Sandra am 30.08.2016 11:03

Wunderbar treffend formuliert, herzlichen Glückwunsch! Ich bin selber Mutter zweier Teenager-Söhne und kann den Artikel zu 100% unterschreiben!! Werde ihn sofort an alle meine Buben-Mutter-Freundinnen weiterleiten :-)!!

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Von Paul am 30.08.2016 10:26

Vielleicht gibt es "die" Buben und "die" Mädchen eben gar nicht - sonder viel eher individuell und jeder und jede für sich. Einzelne Individuen dann aber alle in die Schublade "Buben" oder "Mädchen" zu stecken, ist wohl etwas sehr einfach - aber darüber lässt sich dann trefflich schreiben.

PS. Wahrscheinlich war die Gesamterhebungsumfang der Statistik zu klein.

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Von Severin am 30.08.2016 10:15

Aus diesem Text merkt man das die Autorin sich ein Mädchen gewünscht hat und das Bedürfnis hat dies der Öffentlichkeit mitzuteilen. Alles andere kann man nur sagen sie wollte Mutter werden, die Dinge die sie schildert sind für die meisten Mütter Alltag egal ob Mädchen oder Bubenmutter.

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Von Rene am 29.08.2016 23:03

Ich bin Vater von 2 (wilden) Jungs und kann dem Artikel nur zustimmen. Meine Frau macht das alles TOLL, ich bin froh sie als Mutter meiner Kinder zu haben.....aber es ist echt nicht einfach für sie (inklusive mir sind es dann ja total 3 Jungs) und der Nervenzusammenbruch ist für sie manchmal wirklich nicht mehr weit weg.

Es ist schon ein Unterschied, ob noch ein Mädchen in der Familie ist und das tägliche Spielen (und dabei eben Wild werden) ein wenig "ausgleicht"....und ja, es gibt auch ruhige Jungs. ....oder Mamas die eben wilde Jungs nicht wilde Jungs sein lassen..

PS: Ich staune teils über die heftike Kritik (und sogar auf der persönlichen Ebene) in den Kommentaren ...für uns Männer ist es immer wieder interessant anzusehen wie sich Frauen in bestimmten Themen einfach NIE den nötigen Respekt gegenseitig erweisen können, schade irgendwie.

Von Judith am 02.01.2017 11:33

Du sprichst mir aus dem Herzen bei uns ist es ganz genau so!

Von Bärbel am 01.09.2016 16:42

Ich bin Mutter von zwei Söhnen und einer Tochter (sie ist die jüngste, fast od. genau so wild wie die Jungs...) und ich bin tatsächlich oft an der Grenze zum Nervenzusammenbruch bzw. manchmal auch mitten drin :-). Zum Glück kann ich schnell wieder runter kommen und wir versöhnen uns auch schnell wieder aber es ist so: Mütter von Buben sind einiges mehr 'geplagt' in der Zeit zwischen 0-15/16 als Mütter von Mädchen....Die Mädchen können zwar auch aufschreien und sich verweigern und ''blöd'' tun, verstehen aber die Mutter irgend wie besser und (auf alle Fälle bei uns zu Hause :-)) es ist so, dass mein Mädchen in den wichtigsten Momenten einfach folgen, resp. meinen Wünschen, meinen Aufforderungen besser nachkommen kann...die Buben versuchen mich ständig an meine Grenze zu bringen :-). Dann müssen sie auch immer noch ihre Kräfte untereinander messen, sich provozieren.....damit habe ich bis heute meine liebe Mühe...Ich liebe meine drei Kinder und möchte keines tauschen :-), auch wenn es manchmal super anspruchsvoll und sehr anstrengend für mich ist :-).
Wenn ich die Kommentare der beiden Mütter Sandra und Eva lese, kann ich nur sagen: hat man zwei, bzw. drei Mädchen und dann noch einen Jungen....verhält/benimmt sich der Junge meistens einiges vernünftiger als wenn man zwei Buben (oder mehr) und ein Mädchen hat...und ich denke, es kommt dann auch immer noch darauf an, wer wurde als Erste(r) geboren? Sind Mädchen die Erstgeborenen, sind sie meistens ein grosses Vorbild für die jüngeren Geschwister und auch Buben orientieren sich danach....

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Von Reto am 30.08.2016 06:31

Danke für diesen witzig geschriebenen Beitrag. Ich kann das als Bubenvater mit 2 Jungs und 1 Mädchen nur bestätigen! Jungs sind viel wilder und befinden sich öfters im "Spidermanmodus"! Die vielen gehässigen und negativen Kommentare kann ich nicht verstehen

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Von Silvia am 30.08.2016 05:12

Auch mich befremdet dieser Artikel. Schade.

> Auf diesen Kommentar antworten
Von @machmirdiewelt am 30.08.2016 00:54

Ein ganz herzliches Willkommen in der #rosahellblaufalle
:-((

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Von L. am 29.08.2016 23:11

Meistens wird ja das Verhaltensmuster weitergegeben, was für die Kinder, Lebenslange psychische Störungen zur folge haben kann. Die Buben und Männer sind viel meiner Ansicht nach viel schmerzempfindlicher, was zu Spätfolgen führen kann. Ich Glaube das Männer deshalb keine Kinder bekommen, weil diese den Schmerz garn nicht aushalten könnten.
Wann gibt es entlich geeignete Schulungen für werdende Eltern? Interessanterweise gibt es obligatorische Schulungen für Hunde, jedoch nicht für werdende Eltern. Auf der psychischen Ebene gibt es extrem viel Missbrauch von Müttern und auch Vätern.

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Gaby am 29.08.2016 22:06

Bei meinen 2en ist es gerade Umgekehrt! Das Mädel ist die draufgängerin und hat die letzten 3Monate mehr Beulen blaue Flecken gemacht wie mein junge i fast 4 Jahren !!

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Anna am 29.08.2016 22:05

Ich empfinde es bei meinen beiden Buben, aber auch im Austausch mit meinem Umfeld genau gleich! Danke für den Artikel und dass ich mich etwas "aufgehoben" fühle...

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Pia am 29.08.2016 21:00

Bitte lassen Sie sich durch diese vielen negativen Kommentare nicht verunsichern! Leider verstehen offenbar gewisse allzuernsthafte Menschen weder etwas vom richtigen Einsatz des Akkusativs (obwohl sie sich für belesen halten) noch von einem absichtlich mit leicht ironischem Unterton verfassten Text, der für das Verständnis von normalen kleinen Wildfängen plädiert und somit dem Einsatz von Ritalin genau entgegenwirkt.

Ihr Artikel ist treffend, großartig formuliert und sehr amüsant zu lesen. Herzlichen Dank!

Von Urs am 31.08.2016 09:17

Meinen sie Binswanger mit der Bemerkung zum Akkusativ? Sie schreibt ja, sie habe ein Mädchen und "ein Bub". Sonst hat es kaum Fallfehler in den Kommentaren.

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Devjo am 29.08.2016 20:37

Super, haben Zwillinge und unseren Jungen erkannt :) nett geschrieben, versteh gar nicht warum sich hier soviel derart im Ton vergreifen müssen.
Haben übrigens Jung und Mädel .... wobei unser Mädel alles andere als ruhig ist, liegt aber wohl am Bruder ;)

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Von Betty am 29.08.2016 19:37

Danke für diesen Beitrag, und noch ein grösseres Dankeschön an die meisten (nicht beleidigenden) Kommentare.
Verhaltensweisen vom Geschlecht des Kindes abzuleiten, entspricht einer gängigen Begleitung des Kindes resp. Menschen in unserer Gesellschaft, muss aber nicht sein. Das Unterschiede zwischen Mädchen und Buben wahrzunehmen sind, könnte eventuell darauf beruhen, dass wir Erwachsene ununterbrochen Unterschiede zwischen Mädchen und Buben machen. Dies beginnt wie beschrieben, schon beim Wahrnehmen des Kindes im Bauch.
In den 70 iger Jahren (laut diversen Studien) waren die Unterschiede zwischen Buben und Mädchen interessanterweise kleiner als heute. Haben wir heute vermehrt ein Bedürfnis nach einfachen Erklärungen? Ich finde es für die Kinder sehr schade, vor allem für alle Kinder die nicht der "norm" entsprechen, und dies betrifft wahrscheinlich die meisten.

Von Mala am 01.01.2017 12:34

Im den 70er Jahren gab es noch männliche Elfen, Emily Erdbeer hatte einen Blaubeer Freund, es gab Meerjungfrauen und männliche Nixe. Alles vergessen im Jahr 2016 #rosahellblaufalle

Von manuela am 30.08.2016 21:38

Genau die kinder sollten irgendwie sein wie man es sagt wenn nicht ist es schlecht erzogen oder krank. Weil man sagt pink ist eine mädchen farbe darf mein junge keine pinke schuhe tragen die er abgöttisch liebt?? So sind wir nunmal wenn wir menschen nicht wären wäre das leben als mensch viel besser

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Andrea am 29.08.2016 19:23

Um solchen. clichéehaften nichts erhellenden Seich zu lesen, muss ich nicht Fritz+Fränzi kaufen. Der Blich ist inetwa gleich gehaltvoll.

Von Else am 01.09.2016 13:23

Was sagt mir der Artikel? Nix, eben vorgekautes Muster... gut, dass ich es online las. Kaufen würde ich so was nicht..

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Nicole am 29.08.2016 18:53

Vielen Dank für diesen Artikel. Er spricht mir aus dem Herzen und brachte mich zum Lachen. Ich finde es toll, dass viele Mütter anständige, nette Jungs haben. Meine beiden gehen leider ( oder zum Glück -je nach Standpunkt) in die von der Autorin beschriebene Kategorie. Ich kann also gut nachempfinden,, was gemeint ist. Aber trotzdem: ich würde meine beiden wilden Lausejungs um keinen Preis gegen zwei noch so brave Mädchen eintauschen ;-)

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Grosi am 29.08.2016 18:23

Was für ein Quatsch!

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Fiona am 29.08.2016 18:22

hach, dieses Schubladendenken- erleb ich ganz und gar nicht so- mein Mädchen- ein wildes Bienchen, meine zwei Jungs, einer handzahm und vernünftig, der jüngste ein bisschen von beidem. Und Achtung- jetzt auch von meiner Seite ein bisschen Schubladendenken: die beschriebenen Kinder sind wohl noch nicht in der Pubertät- dort geben die anscheinend braven Mädchen alles doppelt und dreifach zurück. Einen Von ihnen erwähnten Satz kann ich aber unterschreiben- egal ob Mädchen oder Junge, hauptsache gesund!!

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Maya am 29.08.2016 16:13

Kann nur sagen, dass ich so ein absoluter dämlicher Artikel noch nie gelesen habe!!!

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Claudia am 29.08.2016 15:56

Tja, so erlebe ich das auch tagtäglich..... Ich weiss es gibt die braven Jungs und wilden Mädchen auch, aber die haben eine andere Adresse ;-) Ich würde mir wünschen, dass man die anderen Bedürfnisse der Jungs mehr respektiert. Sie sind nämlich nicht ungezogen oder wild, sondern eben einfach normale Buben. Wenn es dann mit dem Kindergarten oder der Schule losgeht sind nicht nur die normalen Buben oft arme Kerle sondern auch die Eltern, denen man immer das Gefühl gibt, sie hätten das mit dem Erziehen nicht kappiert. Wir haben übrigens auch ein braves Mädchen.

Von Iris am 29.08.2016 18:20

Sie schreiben mir aus der Seele!!!!

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Cécile am 29.08.2016 15:30

Was ist denn, wenn kein Vater vorhanden ist??
Verkommt dann der "arme" Junge?

Familie ist vielfältig und auch vielschichtig, nicht bloss Vater, Mutter, Kind.

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Erich am 29.08.2016 15:27

Ich babe von Ihnen schon sehr viele gescheite Texte gelesen. Dieser hier ist schlicht unter Ihrer Würde. Was wollen Sie uns sagen?

Überlegen Sie sich das doch bitte nochmals. Und wenn Sies herausgefunden haben: Versuchen Sies von neuem. Mit einem Text aus Ihrem sonstigem NIveau. Wenn das nicht geht - lassen Sie das Thema bitte bleiben. Danke.

> Auf diesen Kommentar antworten
Von Bubenmami am 29.08.2016 15:13

Grüezi zusammen,

Diesesr Artikel erscheint mir wie ein Zusammentragen und Verdichten aller Buben-Klischees. Ganz einfallsloses Geschreibsel. Ich teile dieses Rollenbild ganz und gar nicht. Purer Blödsinn ist das. Vielleicht lässt sich dieser Ausrutscher noch entschuldigen mit dem Sommerloch?

Grüsse von einer nicht-burschikosen, Stilleto-tragenden Buben-Mutter

Von Beides Mami am 12.09.2016 23:41

Ich habe auch einen jungen und ein Mädchen. Der junge ist der ältere von beiden.
Und ich sag es mal so... Was das körperliche angeht ja da ist mein Sohn einiges anspruchsvoller als meine Tochter. Er kann keine Minute still sitzen. Immer muss was los sein. Und wenn es ums psychische geht ist meine Tochter die anspruchsvolle. Die kann mich manchmal echt an den Rand des Wahnsinns treiben. Klar kann er das auch aber nicht in dem Masse wie sie.
Keine Ahnung ob man das so verallgemeinern kann.

Von Alexandra am 29.08.2016 20:24

Bravo, da teile ich genau eure Meinung!
Total blödes Vorurteil! Und das wird noch in einer solchen Eltern- Brochure gedruckt...:-( Schade!
Eine ebenfalls ganz und gar nicht Burschikose 2-fache Jungs-Mom

Von Tina am 29.08.2016 18:25

Ich kann dem Artikel im Allgemeinen auch nicht zustimmen, aber unter dem Artikel steht Philosophin, nicht Psychologin😉

Von Manu am 29.08.2016 15:25

Sehe ich genau so... und so jemand nennt sich Psychologin, kein Wunder bekommen alle Jungs Ritalin...
Mich ärgern solche idiotischen Vorurteile

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Von Claudia am 29.08.2016 14:30

Ich finde das super geschrieben. Musste so lachen weil ich vieles so erlebt habe. Super danke für die Aufmunterung

Von Dora am 01.01.2017 12:27

Ich beneide alle Mädchenmütter. Mein Sohn ist ein absoluter Wildfang, sehr gut erzogen (was unglaublich kräftezehrend ist), aber mit einem sehr hohen Bewegungsbedarf. Er ist bald 5 und darf auch allein im Sommer raus zum Spielen mit den Nachbarskindern (Garten/Wald). Aber im Winter in den Ferien ohne Schnee weiss ich echt nicht was ich mit ihm anfangen soll. Ferien sind der Horror, für Sportangebote ist er noch zu klein. iPad ist auch keine Option. Also muss ich mehrere Stunden mit ihm beim körperlichen Auspowern überbrücken, während sich zuhause die Büro- und Hausarbeit stapelt. Wir haben zuhause ein Sportzimmer mit Trampolin/Matte und Klettergerüst am Hochbett. Das hilft!

In Basel gibt es im Winter kaum etwas für bewegungsfreudige Jungs unter 6 das nicht schweineteuer ist (ich kann ihn nicht in 3 Kurse à 400 CHF pro Halbjahr schicken). Die Spielplätze sind leer und langweilig, die Markthallenrutschbahn taugt auch nur kurz zum Zeit totschlagen, der Zoo ist im Winter nicht besonders spannend. Eislaufhalle ist überfüllt, genauso die Indoor Spielplätze, die in der Grippesaison wahre Seuchenherde sind. Was tun mit Jungs im Winter? Und vor allem: wo stecken all die anderen Jungs mit denen er sich messen könnte? Im Kindergarten geht er ins Tagi und hat so 2 Nachmittage wo er sich mit anderen Kindern zum spielen treffen kann. An den freien Nachmittagen keine Chance: die Gspänli haben Englisch/ Logopädie/ Geige/Ballett/Fussball etc. Und ein playdate muss Wochen vorher geplant werden. Nichts mit einfach vorbeigehen und klingeln. Er muss ins Tagi (ist in der Schule und die Kinder dürfen imHof & Garten frei spielen) damit er normal mit anderen Kindern frei spielen kann.

So macht es einfach keinen Spass Jungs zu erziehen. Mädchen leiden still und werden später anorexisch und fangen an zu ritzen. Da sind mir ausgeschlagene Zähne lieber.

Von Nicole am 29.08.2016 23:46

Ging mir auch so. Finde es super geschrieben! Habe auch solch einen Buben, sehr lebhaft und sagenhaft Ideenreich - welcher mir aber so einige Nerven kostet. Habe auch eine liebe, stressfreie Tochter, welche das pure Gegenteil ist. Das geschriebene passt total, schön zu lesen dass unser Junge dann doch ganz normal ist. 😊

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Von Manu am 29.08.2016 14:11

So ein Blödsinn, ich habe zwei Jungs und ein Mädchen und ich hatte nie gröberen Ärger mit meinen Söhnen. Sie haben nicht mehr und nicht weniger angestellt als unsere Tochter obwohl der eine Sohn etwas lebhafter war als der andere. Heute sind sie erwachen und nach wie vor hab ich keine Probleme mit den beiden Jungs. Für mich ist das ein Vorurteil, das ich so nie bestätigen könnte.

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Von Sandra am 29.08.2016 10:14

Bin dreifache Mädchenmutter und einfache Bubenmutter. Habe ich ganz und gar nicht so erlebt, wie sie dies beschreiben.

Von Eva am 29.08.2016 14:26

Bei mir ganz genau so! 3 Mädels und ein Junge. Mein Sohn ist sooo easy, wären alle Kinder so wie er, hätte ich vermutlich 10 ;p)
Meine kleinste Tochter ein " Michel von Löneberga" und " schlimmer" als jeden Buben den ich kenne :0))
Auch ich selber war ein kleiner " Michel" als Kind und mein Bruder IMMER sehr brav, darum kann ich Ihrem Artikel absolut nicht zustimmen.
Die heutigen Mädels sind genau so kleine Ronja Räuber Töchter wie die Jungs kleine " Michel " sind...

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