Schule

«Hilfe, wir haben mit der Lehrerin unseres Sohnes Mühe!»

Wir haben mit der Lehrerin unseres Sohnes, 9, Mühe. Sie gibt in der dritten Klasse täglich Hausaufgaben von über 30 Minuten. Korrigiert und besprochen werden diese aber nicht. Zudem ist der Auftrag der Hausaufgaben nicht klar. Am Elternabend wollte sie nicht darüber sprechen. Soll ich die Schulleitung kontaktieren?
Anina, 36, Bern

Das sagen unsere drei Experten dazu:


Unsere Experten:

Nicole Althaus, 50, ist Chefredaktorin Magazine und Mitglied der Chefredaktion der «NZZ am Sonntag», Kolumnistin und Autorin. Sie hat den Mamablog auf «Tagesanzeiger.ch» initiiert und geleitet und war Chefredaktorin von «wir eltern». Nicole Althaus ist Mutter von zwei Kindern im Alter von 19 und 15 Jahren.
Stefanie Rietzler ist Psychologin, Autorin («Geborgen, mutig, frei», «Clever lernen») und leitet die Akademie für Lerncoaching in Zürich. www.mit-kindern-lernen.ch
Peter Schneider, 62, ist Kolumnist, Satiriker, Psychoanalytiker, Privatdozent für klinische Psychologie an der Uni Zürich und Gastprofessor für Geschichte und Wissenschaftstheorie der Psychoanalyse in Berlin.

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In dieser Rubrik beantworten Expertinnen und Experten IHRE Fragen zu Erziehung und Alltag mit Kindern. Schreiben Sie eine E-Mail an: redaktion(at)fritzundfraenzi.ch

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Von Rosenthal Consulting am 04.12.2019 13:55

Als Lehrperson, Erwachsenenbilderin und Coach teile ich die Meinungen von Nicole Althaus, Stefanie Rietzler & Peter Schneider: Hausaufgaben sollen zeitlich der Klassenstufe angemessen, inhaltlich sinnvoll, in der Aufgabenstellung strukturiert und nachvollziehbar sowie anschliessend mit Rückmeldung von der Lehrperson zum Überarbeiten (Lern- und Entwicklungsprozesse anstossen) versehen sein.

Als Eltern-SchulCoach erlebe ich die im Fall oben geschilderte und ähnliche Situation in meinem beruflichen Alltag mit Rosenthal Consulting sehr häufig. Eltern, die sich an mich wenden, rate ich in erster Linie zu einer Gewaltfreien Kommunikation (Konzept von Marshal Rosenberg) in einem persönlichen Gespräch mit der Lehrperson. Sich Unterstützung holen, sei es zur individuellen Gesprächsvorbereitung oder eine kommunikationsstarke Person - die die Anliegen klar und sachlich vorbringen kann und eine lösungsorientierte Haltung hat - ans Gespräch mitnehmen, sind weitere Handlungsmöglichkeiten. Den Weg zur Schulleitung rate ich erst, wenn es bilateral mit der Lehrperson zu keiner zufriedenstellenden Lösung kommt.

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