Mehr als 100 000 Frauen sind in der Schweiz von Brustkrebs betroffen, viele von ihnen sind Mütter. Im Brustkrebsmonat Oktober legt die Krebsliga den Fokus deshalb auf diese Frauen: auf den Alltag, den sie stemmen, und darauf, wie sie unterstützt und entlastet werden können.
Was die Kampagne zeigt
Für KREBSMAMA hat die Krebsliga drei Betroffene aus drei Sprachregionen je einen Tag lang durch ihren Alltag begleitet. Céline aus der Westschweiz mit einem einjährigen Kind, Nadja aus der Deutschschweiz mit vier Kindern und einem Hof, Chloé aus dem Tessin, alleinerziehend mit zwei Kindern. Zu sehen ist keine Krankheitsgeschichte, sondern Geduld. Mütter, die auf ihre Kinder eingehen, obwohl sie Schmerzen haben. Väter und Kinder, die anpacken. Und Pausen, die nicht verhandelbar sind.

Warum das sichtbar werden muss
Wer als Mutter erkrankt, funktioniert weiter, weil der Alltag es verlangt. Die eigenen Bedürfnisse kommen dabei zuletzt. Dabei ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Früh entdeckt ist er in vielen Fällen gut behandelbar und die Heilungschance ist besser.

Wie hilft die Krebsliga
Wenn zwischen Arztterminen eine Lücke entsteht, für die sich niemand zuständig fühlt, genau dann ist die Krebsliga da. Die Krebsliga gibt es seit über 110 Jahren. Mit 18 kantonalen und regionalen Krebsligen ist sie in der ganzen Schweiz verankert und finanziert sich grösstenteils über Spenden. Ihre Sozialberaterinnen und Sozialberater übernehmen den Papierkram, für den nach einer Therapie keine Kraft bleibt, und kennen den Weg durch Versicherungen und Ämter. Sie hören zu, wenn zu Hause alle schon viel getragen haben. Und sie bleiben, auch wenn die Behandlung längst abgeschlossen ist. Beim Beratungsdienst KrebsInfo erreichen Familien ohne Voranmeldung eine Fachperson. Alles kostenlos. Nur wissen viele Familien nicht, dass es das gibt.
Aus den drei Drehtagen ist ein Film entstanden. Er geht nahe: krebsliga.ch/krebsmama

