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Klimaschutz: «Kinder wollen aktiv sein und gestalten»

Aus Ausgabe
10 / Oktober 2026
Lesedauer: 1 min
Miriam Bastian, Programmleiterin Klimaschule bei Myblueplanet erklärt, wie Eltern sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzen können.
Text: Gerd Schild

Bild: Lika/Stocksy

Frau Bastian, was können Eltern tun, die bei ihrem Kind Angst vor dem Klimawandel bemerken?

Einen Fatalismus mit Blick auf das Klima finde ich sehr gefährlich. Kinder und Jugendliche wollen aktiv sein, wollen gestalten. Da können Eltern Vorbilder sein, können sich selbst für mehr Nachhaltigkeit einsetzen, sich im Privaten engagieren und auf die persönliche Klimabilanz schauen. Wichtig ist dabei aber auch, dass Eltern aufrichtig mit ihren Kindern reden, auch eingestehen, dass klimagerechtes Leben im Alltag eine Herausforderung sein kann. Kinder und Jugendliche wollen ernst genommen werden.

Nur wer die Natur kennt und liebt, wird sie auch schützen.

Wie bringt man Kinder dazu, auf Umwelt und Natur zu achten?

Eltern können durchaus dabei helfen, dass ihr Kind Natur und Umwelt schätzen lernt – indem sie mit ihm rausgehen, in die Berge, an die Seen, auf die Wiesen. Denn nur wer etwas kennt und liebt, wird auch viel Kraft investieren, um es zu schützen.

Mithilfe des Programms ­«Klimaschule» wollen Sie Schulen klimafreundlicher machen. Was können Eltern dazu beitragen?

Eltern können einfach bei den Schulen ihrer Kinder nachfragen: Was macht ihr mit Blick auf die Nachhaltigkeitsziele der UNO? Plant ihr eine Solaranlage? Könnt ihr nicht das Schulgelände biodiverser gestalten? Das kann der Beginn eines wichtigen Prozesses sein. Ich rate Eltern immer: Bleibt dran, ihr macht das für eure Kinder – und für uns alle.

Den Hauptartikel lesen Sie hier:

Weitere Infos

Mehr über die Klimaschule Myblueplanet erfahren Sie hier.