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Familienleben

Taschengeld – Tessiner und Ausländer am grosszügigsten 

Das Sackgeld spielt bei der Vermittlung von Finanzkompetenz bei Kindern eine grosse Rolle. Das zeigt eine neue Studie. Doch wie viel zahlen Schweizer Mütter und Väter ihren Kindern aus? Die Unterschiede zwischen den Sprachregionen sind jedenfalls überraschend gross. Auch bekommen Mädchen weniger Sackgeld als Buben – zumindest eine Zeit lang.
Redaktion ElternMagazin Fritz+Fränzi
Schweizerinnen und Schweizern wird gerne Diskretion in finanziellen Angelegenheiten nachgesagt. Dennoch trifft die Aussage «Über Geld spricht man nicht» bei Eltern in der Schweiz nicht zu. So gehört die Finanzkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu einem essentiellen Erziehungsziel der meisten Eltern hierzulande: Fast neun von zehn Elternteilen stufen die Finanzerziehung als wichtig oder sehr wichtig ein. Dabei legen Mütter und Väter hierzulande einen grösseren Wert auf das Vermitteln eines sinnvollen Umgangs mit Geld als auf die Förderung von Kreativität, Bescheidenheit oder Erfolgsorientierung. Zu diesem Schluss kommt die erstmals in der Schweiz durchgeführte «Schweizer Taschengeld-Studie» der Forschungsinstitute sotomo und amPuls, die im Auftrag von Credit Suisse in Zusammenarbeit mit Pro Juventute erhoben wurde. 
Die typischen Taschengeldbeträge sind eher klein
Die typischen Taschengeldbeträge sind eher klein, heisst es in der Studie, die dazu 14'000 Personen befragt hat. So erhält ein 10-jähriges Kind durchschnittlich 14 Franken im Monat, ein 12-jähriges 23 Franken. Auch können die Kinder in der Regel frei über ihr Sackgeld verfügen. Die meisten Kinder bekommen zwischen sechs und zehn Jahren zum ersten Mal Taschengeld. Während ein Grossteil der Kinder Geld ohne klares Sparziel auf die Seite legt, stehen für andere insbesondere elektronische Geräte oder Fortbewegungsmittel im Vordergrund. 

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