Schlaf: Unser Thema im Februar
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Schlaf: Unser Thema im Februar

Lesedauer: 1 Minuten

Auch Kinder und Jugendliche leiden unter Schlafstörungen. Was die Gründe dafür sind, welche Folgen das hat und wie die Eltern helfen können. Chefredaktor Nik Niethammer stellt Ihnen das Dossier Schlaf und weitere Themen der Februar-Ausgabe vor, die am Mittwoch, 5. Februar 2025, erscheint. Sie können das Heft auch online bestellen.

Text: Nik Niethammer
Bild: Stephan Rappo / 13 Photo

An dieser Stelle ein kurzer Exkurs in mein Privatleben: Ich bin ein lausiger Schläfer. Zumindest bilde ich mir das ein. Was mich tröstet: Menschen mit Schlafstörungen liegen im Schnitt kaum länger wach als gute Schläfer. Dennoch haben sie oft den Eindruck, sich die ganze Nacht herumgewälzt zu haben. Sagt die Schlafforschung. Als schlechter Schläfer weiss ich mich in guter Gesellschaft: Schlafstörungen sind längst eine Volkskrankheit, jede dritte Person hierzulande leidet darunter. Tendenz zunehmend. Kein Wunder, in diesen merkwürdigen Zeiten leiden besonders viele Menschen an Kopf- und Herzschmerzen, die sie um den Schlaf bringen.

Bei Kindern und Jugendlichen ist die Sache mit dem Schlaf nicht weniger komplex: Unbestritten ist lediglich die Bedeutung von genügend Schlaf für die gesunde Entwicklung von Heranwachsenden. Autorin Anja Lang hat sich für das Dossier «Schlaf» mit Schlafmedizinerinnen und Pädiatern unterhalten, zehn der bekanntesten Schlafmythen auf den Prüfstand gestellt und erklärt, warum fehlender Schlafdruck oft Ursache für Schlafprobleme ist. Sie spürt ausserdem der Frage nach, wie Eltern den Schlaf ihres Kindes fördern können und was permanenter Schlafmangel mit Jugendlichen in der Pubertät macht.

Ausgabe Februar 25: Schlaf
Die aktuelle Ausgabe können Sie hier bestellen.

Wussten Sie, dass auch die Wechseljahre Auslöser für schlechten Schlaf sein können? Womit wir bei Zyklusmentorin Josianne Hosner sind. Die 45-Jährige beschäftigt sich beruflich seit über zehn Jahren mit Menstruationsthemen, ist Buchautorin und unterstützt Frauen auf dem Weg in die Menopause. «Wer zyklisch lebt, nutzt den weiblichen Zyklus als inneren Kompass. Das hat viel mit Selbstanerkennung und Selbstfürsorge zu tun, dem Wissen, wie man tickt und was drinliegt und was nicht», hat sie meiner Kollegin Maria Ryser erzählt. Hosner plädiert dafür, Zykluswissen in den Familienalltag zu integrieren. So könnten Väter ihre Partnerin besser unterstützen («Wo im Haushalt kann ich als Mann verstärkt Aufgaben übernehmen?») und dünnhäutige Mütter mit ihrem gereizten Teenager besser umgehen («Ich verstehe dein emotionales Auf und Ab sehr gut. Es geht mir ähnlich.»). 
 
Ich lege Ihnen, liebe Leserin, dieses Gespräch sehr ans Herz. Und Ihnen, lieber Leser, sowieso!

Herzlichst,
Ihr Nik Niethammer

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Nik Niethammer

Nik Niethammer
ist seit 2014 Chefredaktor von Fritz+Fränzi. Er ist Vater eines Sohnes und einer Tochter und lebt in Zürich und in Freiburg im Breisgau.

Alle Artikel von Nik Niethammer

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Damit wir Heranwachsende an die ­Gefahren und Realitäten im Internet ­heranführen können, müssen wir uns das nötige Wissen aneignen.
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Entwicklung
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Wer sich zu viele Sorgen und Gedanken macht, kann abends nicht gut einschlafen. Die Ängste variieren dabei je nach Alter der Kinder. 
Schlaf: Mädchen schläft in seinem Bett
Entwicklung
Wie der Schlaf funktioniert
Schlafen ist ein überaus komplexer Vorgang, an dem viele Faktoren beteiligt sind.  Diese sieben Schlaf-Schritte vollziehen sich jede Nacht.
Probleme beim Einschlafen: Ein leeres Bett
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Entwicklung
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Schlafstörungen sind bei Kindern und Jugendlichen häufig. Was Eltern tun können, um den gesunden Schlaf ihres Kindes nachhaltig zu fördern.
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Warum sind wir ständig krank?
Erkältung, Grippe, Lungenentzündung: Auch in diesem Winter ­scheinen Kinder oft krank zu sein – häufiger als vor der Pandemie. Ist das so?
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Vom Gewicht des Zuständigseins
Manchmal spürt unsere Kolumnistin eine Last. Dann merkt sie, dass es daran liegen könnte, dass sie schon eine ganze Weile Mutter ist.
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10 Schlafmythen im Check
Hilft Milch beim Einschlafen? Sorgt der Vollmond für unruhige Nächte? Expertinnen und Experten räumen mit Schlafmythen auf und liefern spannende Fakten.
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