Mediennutzung

13 Tipps, um mit den Smartphone-Gewohnheiten zu brechen

Das Smartphone ist ein grossartiges Instrument – so lange wir es bewusst nutzen. Was aber, wenn der Griff zum Smartphone ganz automatisch geschieht? 13 Tipps, um mit der ungeliebten Gewohnheit zu brechen (für Kinder UND ihre Eltern!)
Text: Bianca Fritz
Bild: Kostas Maros  / 13 Photo
  1. Kaufen Sie sich einen Wecker. Damit der erste Griff am Morgen nicht zum Smartphone geht.

  2. Kaufen Sie sich und Ihren Kindern Armbanduhren, damit Sie das Smartphone nicht hervornehmen müssen, um auf die Uhr zu sehen.

  3. Legen Sie das Handy in Zeiten, in denen Sie es sonst oft nutzen würden, an einen schwer erreichbaren Ort – zum Beispiel ganz unten in die Tasche, wenn Sie an der Bushaltestelle stehen.

  4. Geben Sie Smartphones zu Hause einen festen Ort, der vom Bett und Sofa aus nicht erreichbar ist. Gerade wenn man müde herumliegt, bleibt man oft am Bildschirm hängen.

  5. Arbeiten Sie mit App-Blockern (integriert im System oder mit Apps wie «Offtime» und «AppBlock»), um Ruhephasen leichter beizubehalten. So können in dieser Zeit Apps sperren und wichtige Anrufe und SMS trotzdem durchkommen lassen. Welche Filter und Beschränkungen bei dem ersten Smartphone Ihres Kindes sinnvoll sind, lesen Sie hier.

  6. Alle zeitfressenden Apps in einen Unterordner mit dem Titel «Zeitfresser» einsortieren. So muss man einen Klick mehr machen und der Name warnt zusätzlich.

  7. Schalten Sie den Bildschirm auf Graustufen (kann man in den Einstellungen des Smartphones auch für eine bestimmte Uhrzeit automatisieren) – erstaunlich, wie viel unattraktiver der Gebrauch dadurch wird.

  8. Geben Sie ein kompliziertes Passwort zum Entsperren ein. Das macht das Handy nicht nur sicherer, sondern lässt Sie auch zweimal überlegen, ob es gerade entsperrt werden muss.

  9. Schalten Sie Benachrichtigungen und Push-Mitteilungen aus.

  10. Schreiben Sie auf einen Zettel: «Worauf möchte ich meine Aufmerksamkeit richten?»
    Fotografieren Sie ihn und richten Sie das Bild als Hintergrund- und Sperrbildschirm ein.

  11. Kleben Sie ein Post-it auf den Handybildschirm: «Was kann ich stattdessen tun?»

  12. Laden Sie Freunde ein, auch digitale Auszeiten zu nehmen, und informieren Sie diese, dass Sie nicht immer sofort antworten.

  13. Lassen Sie das Handy während der nächsten Tram- oder Busfahrt in der Tasche und beobachten Sie stattdessen die anderen Menschen am Smartphone. Wie wirken Sie auf Sie?

Haben Sie noch mehr Tipps und Ideen? Schreiben Sie diese gerne in die Kommentare, damit wir alle voneinander lernen können.
Dieser Artikel ist Teil unseres grossen Online-Dossiers «Generation Smartphone». Mehr über das Dossier im Coverfilm mit Nik Niethammer. Sie können das Magazin (10/19) online bestellen.

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