Mediennutzung – reflektiert und geübt

Immer mehr Schulen ziehen  für die Medienbildung externe Fachkräfte bei. Pro Juventute, zischtig.ch oder die Polizei bieten Unterrichtseinheiten an, und Swisscom gibt Medienkurse. Ein Einblick 
Zwölf- bis Neunzehnjährige in der Schweiz nutzen Medien durchschnittlich während zwei Stunden und fünf Minuten pro Tag. Zwei Stunden sind es auch bei den Siebtklässlern der Schule Frenkendorf. Das wissen sie so genau, weil sie sich während einer Projektwoche intensiv mit digitalen Medien auseinandersetzen. Die eigene Smartphone-Nutzung zu reflektieren und zu messen, gehört dazu. 

An diesem Freitagvormittag stehen nun vier Stunden Unterricht mit zwei externen Experten auf dem Stundenplan. Die beiden Kursleiter der Swisscom-Medienbildung inter­essieren sich zuerst einmal dafür, was die Jugendlichen mit ihren Smartphones tun. «Kommunizieren mit WhatsApp und Snapchat. Bilder ablegen auf Instagram. Suchen mit Google. Videos schauen auf YouTube und Filmlisten mit Playtube anlegen», lauten die Antworten. Diese wären wohl in jeder x-beliebigen Schweizer Klasse ähnlich ausgefallen. 
Im Verlauf des Morgens erstellen die Schülerinnen und Schüler untereinander kurze Videointerviews mit ihren Handys zu den Chancen und Gefahren von Smartphones. Beeindruckende Interviews. Diese Jugendlichen nutzen ihr Smartphone wohlüberlegt. 
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