«Mein Kind hat MS» - Das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi

«Mein Kind hat MS»

Multiple Sklerose kann zu schweren Behinderungen führen. Was bedeutet es, wenn das eigene Kind diese Diagnose erhält? Zwei betroffene Familien erzählen.
An Besuche beim Kin­derarzt war man in der Familie gewöhnt. «Alina* hatte immer etwas», sagt Monika Baumann*, die Mutter. Das von Zeit zu Zeit aufretende Kopfweh in den frühen Morgenstunden erklärten sich die Ärzte mit dem Heuschnup­fen, die Müdigkeit am Mittag mit den Medikamenten gegen Asthma und Neurodermitis.

Als aber das Kopfweh regelmäs­sig wurde und einmal sogar Erbre­chen dazukam, sagte sich die Mutter: «Das kann nicht sein.»

Auf Anraten einer befreundeten Arztge­hilfin liess sie Alinas Augen unter­suchen. Alina sah auf dem rechten Auge nur drei Prozent. Diagnose: Sehnerventzündung. Drei Monate und viele Untersuchungen später war klar: Alina, 6 Jahre alt, eben in die erste Klasse eingeschult, hat Multiple Sklerose (MS).

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