Schule

Daniel Burg, woran krankt unser Schulsystem?

Schulleiter Dani Burg hat das System zweier Sekundarschulen umgekrempelt. Er sagt: Unser Schulsystem ist krank.
Interview: Evelin Hartmann
Bilder: Daniel Auf der Mauer / 13 Photo
Dani Burg sperrt die grosse Eingangstür zur Schule in Niederlenz AG auf und strahlt. Er führt uns durch renovierte Gänge, neu gestaltete Räume. «Das sind unsere Lernlandschaften», sagt er, zeigt auf kleine Schreibtische, jeweils mit einem Sichtschutz versehen. Alles erinnert an ein Grossraumbüro, wenig an ein traditionelles Klassenzimmer. Seit diesem Sommer arbeitet Dani Burg in Niederlenz AG als Lehrer. Dass er sich auf jeden Tag im Schulzimmer freut, glaubt man dem ehemaligen Schulleiter sofort.

Herr Burg, Sie beschäftigen sich seit über 30 Jahren mit der Frage, wie Kinder besser lernen können. Was läuft in Schweizer Schulen falsch?

Da fällt mir so einiges ein. Eines der drängendsten Probleme ist für mich das sogenannte Bulimie-Lernen, das Reinstopfen von Inhalten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt wiedergegeben werden müssen und danach sofort vergessen werden. Dieses Grundkonzept vom Lernen existiert seit 150 Jahren. Weitere wichtige Themen sind Ordnung und Disziplin: An vielen Schulen kämpft man sich täglich mit den immer gleichen Mitteln damit ab, Disziplin einzufordern. Dabei merkt man oft gar nicht, dass es am System liegt und dass die Schüler teilweise sofort kooperieren würden, wenn man sie nicht in zu enge Formen drücken würde.
Zur Person: Dani Burg war lange Jahre in der Jugendarbeit tätig, später arbeitete er als Internatsleiter und Schulleiter. Er gibt Kurse und publiziert in den Bereichen Arbeitstechnik, Erlebnispädagogik und Schulentwicklung. Sein jüngstes Buch «Die Schule erstickt – mutige Projekte zur Befrei­ung» erschien im Rex Verlag Luzern. Dani Burg beschäftigt sich seit seinem Studium mit innovativen Lernmodellen. Insbesondere in Niederwil und Stetten AG konnte er die Schule gemeinsam mit Lehrerschaft und Schulpflege fundamental umgestalten. Seine Reformen werden von der neuen Schulleitung auch nach seinem Weggang weitergeführt.
Zur Person: Dani Burg war lange Jahre in der Jugendarbeit tätig, später arbeitete er als Internatsleiter und Schulleiter. Er gibt Kurse und publiziert in den Bereichen Arbeitstechnik, Erlebnispädagogik und Schulentwicklung. Sein jüngstes Buch «Die Schule erstickt – mutige Projekte zur Befrei­ung» erschien im Rex Verlag Luzern. Dani Burg beschäftigt sich seit seinem Studium mit innovativen Lernmodellen. Insbesondere in Niederwil und Stetten AG konnte er die Schule gemeinsam mit Lehrerschaft und Schulpflege fundamental umgestalten. Seine Reformen werden von der neuen Schulleitung auch nach seinem Weggang weitergeführt.

Sie haben auch ein Buch zu diesen Missständen herausgebracht. Es trägt den Titel «Die Schule erstickt». Das klingt dramatisch.

Natürlich gibt es Ausnahmen, Menschen, die von einer glücklichen Schulzeit berichten. Aber ich kenne viel mehr Fälle, in denen das Wort «Schule» alles andere als Glücksgefühle auslöst. Für die Betroffenen bedeutet es Druck, Angst, Leiden, Selbstzweifel, Versagen, Blossstellung, Unterforderung, Überforderung, Konflikte. Oder kurz gesagt: Erstickungsgefahr.

Woran liegt das?

Unser Schulsystem ist brüchig, krank. Doch anstatt das System komplett neu zu denken und aufzubauen, versucht man es durch immer weitere Massnahmen wie härtere Strafen für Schülerinnen und Schüler, mehr Schulpsychologen, Burnout-Anlaufstellen für Lehrpersonen und so weiter am Leben zu halten – und um in meinem Bild zu bleiben, künstlich zu beatmen.
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Den 45-Minuten-Takt abgeschafft, die Jahrgangsklassen aufgelöst, individuelles Lernen eingeführt – diese Massnahmen und noch viel mehr haben Sie 2014 als Schulleiter der Real- und Sekundarschule in Niederwil und Stetten AG umgesetzt. Wie kam es dazu?

Einerseits haben mehrere Leitungs- und Lehrpersonen seit Jahren mit Herzblut an Elementen neuer Unterrichtsformen gearbeitet. Der Wunsch, etwas neu zu gestalten, war seit Längerem spürbar. Andererseits kam es in mehreren Klassen zu so grossen disziplinarischen Problemen, dass tiefgreifende Veränderungen unumgänglich wurden. Wenn etwa ein Schüler während des Unterrichts einer Lehrerin den Pullover anzündet, ist man sich einig, dass es so nicht weitergehen kann. 

Dabei heisst es doch immer, dass das Schulsystem so schwerfällig sei, dass es keinen Gestaltungsspielraum für grundlegende Reformen gebe.

Und das ist eben nicht wahr! Wenn wirklich etwas passieren soll, müssen die jeweilige Schulbehörde, die Schulleitung sowie die Lehrpersonen das mehrheitlich wollen. Die Impulse zu relevanten Veränderungen im System kommen meistens von der Basis, nicht «von oben».

Aus diesem Personenkreis wurde in Niederwil eine Steuerungsgruppe zusammengestellt – und zusätzlich ein externer Berater engagiert ...

... und das oberste Ziel dieser Steuerungsgruppe hiess: motivierte Schüler, entspannte Lehrer.

Und dann haben Sie in kleinen Schritten eine Massnahme nach der anderen umgesetzt?

Nein, fast alle auf einmal. Es ist wie beim Autofahren: Nur ein bisschen nach rechts abbiegen geht ja auch nicht. Wir haben gesagt, wenn wir den 45-Minuten-Takt aufheben, müssen wir auch die Unterrichtsplanung ändern. Und dann müssen wir auch die Arbeitsaufträge an die Schülerinnen und Schüler ändern und so weiter. Alles hängt mit allem zusammen. Wenn Sie den herkömmlichen Unterricht aufbrechen und Schüler beispielsweise mit dem Projekt beauftragen, in vier Tagen im Wald ein Waldhaus zu bauen, dann brauchen Sie neue Zeiteinteilungen, andere Arbeitsaufträge, neue Arbeits- und Beurteilungsformen.

Sie sprechen die individuellen Lernumfelder an. Was muss man sich darunter vorstellen?

Ich erkläre es Ihnen an einem Beispiel: Ich war einmal mit einem Schüler konfrontiert, der so zappelig und unruhig war, dass man sich fragen musste, ob er an einer normalen Schule überhaupt beschulbar ist oder ob er an eine Sonderschule gehört. Aber anstatt ihn immer wieder zu massregeln, besannen wir uns auf seine Stärken. Er ist sehr sportlich, hat einen guten Zugang zu jüngeren Schülern, einen sensationellen Orientierungssinn und er ist ein Organisationstalent. Also durfte er das Büro der Heilpädagogin nutzen und von dort aus Aufträge ausführen. Er hat beispielsweise den Schularzttermin für eine ganze Klasse organisiert und die Turnstunden in einer 6. Klasse gegeben. Allein, ohne Lehrer.

Dieses Beispiel fasst vieles zusammen, das ihnen wichtig ist, oder?

Da haben Sie recht. Stichwort Individualisieren: Der Junge konnte nicht in einer normalen Klassenumgebung lernen. Stichwort Aufträge ausführen statt Aufgaben abarbeiten: Im Lösen von alltagsbezogenen Problemen blühte der Junge auf. Stichwort Experimentieren: Das Einzige, was wir wussten, war, dass der Bub im normalen Rahmen nicht weiterkommen würde.
Der Schulstoff kommt zu kurz? Dani Burg sagt im Gespräch mit Evelin Hartmann: «den könne man zurückfahren».
Der Schulstoff kommt zu kurz? Dani Burg sagt im Gespräch mit Evelin Hartmann: «den könne man zurückfahren».

Haben diese Massnahmen dem Bub das Lernen erleichtert?

Ja. Er hat sich akzeptierter gefühlt, angesehener, das hat ihm für sein eigenes Lernen einen Schub gegeben. Sehen Sie, bei all diesen Umbaumassnahmen ging es uns darum, den Sprung weg von der Ausbildung – etwas, das von aussen geschieht – hin zur Bildung – etwas, das sich von innen vollzieht – zu schaffen. Natürlich ging auch manches schief.

Zum Beispiel?

Ein Projektauftrag etwa, der nicht gut formuliert worden war. Manche Jugendliche kommen mit dieser Form des eigenverantwortlichen Ler­nens sehr gut klar, andere sind am Anfang überfordert und brauchen eine engere Einführung. Der Schul­alltag war zu Beginn zum Teil chao­tisch, Schüler haben eine Woche lang etwas gemacht, von dem der Lehrer nichts mitbekommen hat. Das entspricht nicht jedermanns Naturell. Ich beispielsweise bin eher der geordnete Planer. Aber ich bin auch überzeugt davon, dass die Schulentwickler recht haben: wenn man wirklich etwas verändern will, muss man mutig einsteigen und einen vermeintlichen Kontrollverlust in Kauf nehmen.

In welchen Bereichen verzeichneten Sie Erfolge?

Viele Fächer wie beispielsweise Geschichte und Geografie liessen sich von Anfang an wunderbar jahr­gangsklassenübergreifend unterrich­ten. Auch in der Leistungsbeurtei­lung gab es keine Probleme. Ein komplexes Beurteilungssystem war, wie im Vorfeld befürchtet, gar nicht nötig. Was ich allerdings unter­schätzt hatte, war die Zusammen­arbeit mit den Eltern.

Inwiefern?

Wir haben unser Vorgehen zu wenig gut erklärt, nur wenige schriftliche Informationen herausgegeben. Am Elternabend, an dem wir über unser Vorhaben informierten, hat keine Mutter, kein Vater Kritik geäussert – diese kam erst Wochen später, in Form einer Unterschriftensamm­lung. Sie enthielt die Aufforderung, die Jahrgangsklassen wieder einzurichten.

Und?

Wir haben das mit Rückendeckung der Schulbehörde überstanden.

Wie haben sich die skeptischen Eltern überzeugen lassen?

Ein Teil der Mütter und Väter kam nach einigen Monaten selbst zur Erkenntnis: Das geht! Ganz eindrücklich war das Verhalten einer Mutter, die am Anfang sehr gegen die Umstellung war und mir nach einem Jahr geschrieben hat, dass sie das Prinzip nun verstanden habe. Sie gehört heute zu den grössten Fans dieses Modells. Und dann hat es andere Eltern gegeben, die einfach resigniert haben, nach dem Motto: «Ich finde es nicht gut, aber ändern kann ich es auch nicht mehr.»

Und hatten Sie im Lehrerkollegium alle auf Ihrer Seite?

Im März 2014 haben wir verkündet, dass wir nach den Sommerferien auf jahrgangübergreifende Klassen umstellen. Das ist für die langsamen Mühlen des Schulbetriebs quasi in Lichtgeschwindigkeit. Daraufhin hatten die Lehrpersonen sechs Wochen Zeit zu kündigen, falls sie diese Umstellung nicht mittragen wollten.

Wie viele haben gekündigt?

2 von 25. Es gibt Lehrpersonen, die weniger für dieses System geeignet sind als andere. Einer, der sich gern zurückzieht in die Sicherheit des Lehrstoffs, hat es natürlich schwerer. Ebenso eine Lehrperson, die grossen Wert auf einen eng strukturierten Ablauf legt.

Wie stehen Sie zum Thema Hausaufgaben?

Da sprechen sie die Quelle grossen Leidens von Millionen von Familien an. Hausaufgaben sind so sehr mit schlechten Gefühlen konfrontiert wie kaum ein anderes Thema. Gerade Buben in der achten oder neunten Klasse haben eine erstaunliche Aus­dauer darin, sich dem einfach zu verweigern. Die Lehrperson kontrolliert die Hausaufgaben, sie werden nicht gemacht, es werden Strafarbeiten verhängt, die wieder nicht erle­digt werden ... eine Endlosschleife.
In unserem grossen Themendossier Hausaufgaben kommen Expertinnen, Eltern, Lehrpersonen und Kinder zu Wort. Als Eltern können Sie sich hier umfassend informieren und finden viele konkrete Tipps. Hier gehts zum Dossier Hausaufgaben.

Konnten Sie diese als Schulleiter in Niederwil durchbrechen?

Ja. Wir haben die Hausaufgaben aus­gesetzt und hervorragende Erfahrungen mit diesem Schritt gemacht. Natürlich gab es weiterhin Arbeits­aufträge, die zum Teil zu Hause erle­digt werden sollten, aber diese flächendeckenden Hausaufgaben, die für alle galten, gab es in der Form nicht mehr. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin kein Kuschelpäda­goge. Aber ich plädiere dafür, den Druck dort wegzunehmen, wo er nichts bringt, und Schüler dort zu fördern, wo es sich lohnt.

In Ihrem Buch ermutigen Sie Lehr­personen, sich als Lerncoaches zu verstehen. Warum?

Ein Coach berät, hilft seinen Klienten, an ihren Stärken zu arbeiten und ihre Schwächen anzugehen. Will heissen, ich als Lerncoach erteile zu Beginn einer Lerneinheit einen Auftrag und gehe dann von Pult zu Pult, um Hilfestellung zu leisten. Den Lerninhalt erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler teilweise selbst. Das schult die Eigenverantwortung, das selbständige Handeln und fördert das Selbstbewusstsein. 

Funktioniert das in allen Fächern?

In Geografie zum Beispiel geht das sehr gut. In Geschichte muss ich vielleicht präsenter sein und etwas mehr Stoff vermitteln. Ich wünsche mir grundsätzlich mehr Kreativität im Schulumfeld, aber viele Kollegen hemmt die Angst vor dem Schulstoff. Aber den kann man recht zurückfahren. Ich habe noch nie die Rückmeldung eines Lehrmeisters gehört: «Toll, er kann fünf Flüsse, die durch Brasilien fliessen, aufsagen.» Aber den Satz «Toll, er kann sich sehr gut selbst organisieren, ist teamfähig» sehr wohl. Das sind am Ende die Kompetenzen, die gefragt sind.

Genau diese Gewichtung von Kompetenzen sieht der Lehrplan 21 doch vor.

Diesbezüglich ist der neue Lehrplan auch ein Schritt in die richtige Richtung. Diese Kompetenzen-Orientierung ermöglicht es, sich vom Stoff ein wenig zu lösen. Aber meiner Meinung nach gehen diese Umbauarbeiten nicht weit genug. Das Grundsystem wird nicht in Frage gestellt: Fächerübergreifendes Lernen, altersdurchmischte Lerngruppen, Aufhebung des 45-Minuten-Taktes, all dies sind Themen, die nicht angefasst werden. Es ist eine kleine Ummöblierung in einzelnen Zimmern eines bestehenden Hauses, das in meinen Augen baufällig ist und einen Totalumbau braucht.
Daniel Burg: «Matur bedeutet reif. Durch Bulimie-Lernen wird niemand reif.»
Daniel Burg: «Matur bedeutet reif. Durch Bulimie-Lernen wird niemand reif.»

Sie sprechen von Ihren Erfahrungen, die Sie auf der Real- beziehungsweise Sekundarstufe gesammelt haben. Wäre dieses Modell am Gymnasium überhaupt sinnvoll? Dort steht doch viel mehr das einzelne Fach und die Stoffvermittlung im Vordergrund, und am Ende der Schulzeit muss die Matura bestanden werden.

Matur bedeutet reif. Durch Bulimie-Lernen wird jedoch niemand reif. Meine Aussagen zu den dringenden Veränderungen im Schulsystem beziehe ich ebenfalls auf die Gymnasien. Auch auf dieser Stufe müsste meines Erachtens die Arbeit an der Fachkompetenz zugunsten der Arbeit an der Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz drastisch heruntergefahren werden.

Wie viele Schulen in der Schweiz arbeiten so innovativ?

Das ist eine schwierige Frage. Viele Schulen schreiben sich Entwicklung auf die Fahne – Lerngöttis einführen, im Fach Sport klassenübergreifenden Unterricht durchführen –, aber Schulen, die einen strukturellen Umbau durchführen, gibt es tatsächlich nur sehr wenige. Aber ich denke, dass man auch in den bestehenden Strukturen vieles zum Besseren für die Schüler verändern kann.

Was kann ich als Mutter oder Vater dazu beitragen?

Eltern können die Lehrpersonen ihrer Kinder unterstützen, wenn diese etwas Neues ausprobieren – Interesse zeigen, sich informieren. Positives Feedback gibt Sicherheit und macht Mut, weitere Reformen anzustossen.

Was wünschen Sie sich ausserdem von den Eltern Ihrer Schüler?

Ich würde es begrüssen, wenn Eltern ihre Kinder ähnlich coachen wie wir Lehrpersonen das probieren – und sich nicht auf den Kampf einlassen, ihre Kinder in schulischen Dingen
kontrollieren zu wollen: «Hast du die Aufgabe erledigt? Was, noch immer nicht? Dann zeigst du sie mir jetzt noch einmal» und so weiter. Stattdessen sollten sie eher Coaching-Fragen stellen: «Erzähl mal, was habt ihr in der Schule gemacht? Was ist dir gut gelungen? Was war dein Beitrag? Was machst du als Nächstes? Wo brauchst du noch Hilfe?» Coaching signalisiert Interesse, im Idealfall wirkt es unterstützend. Aber die Verantwortung für seinen Lernerfolg liegt beim Kind.

Eine grosse Verantwortung.

Es geht nicht darum, das Kind allein – im schlechten Fall – in die falsche Richtung laufen zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler brauchen eine gute Begleitung, ein individuelles Briefing – aber sie brauchen auch mehr Autonomie und damit Wertschätzung. Ich habe viele Eltern
sagen hören: Schule ist Horror, ich bete, dass die neun Jahre endlich um sind. Das bringt doch keinen weiter. 

Was schlagen Sie vor?

«Stärken stärken» finde ich zentral. Natürlich muss man auch mal dran- bleiben, wenn es unangenehm wird, und das fordere ich auch ein. Aber ansonsten sollte man die Bereiche fördern, in denen die Stärken des Kindes liegen. Das gibt Selbstbewusstsein und Freude und färbt sich auch auf die anderen Bereiche ab. Sie sehen, ich könnte im alten System gar nicht mehr arbeiten.

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4 Kommentare

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Von Renata am 10.01.2019 21:14

Die Folgen des Bildungsabbaus (und darum handelt es sich hier) werden die Kinder ausbaden müssen. Herr Burg kann ja dann vielleicht den Lehrbetrieben verkünden, dass die Schüler Waldhütten bauen können. Ich bin überzeugt, dass sie hell begeistert sein werden! Es ist dann sicherlich auch nicht mehr so schlimm, wenn Basics wie Mathematik oder Deutsch individuell und total originell nicht mehr beherrscht werden. Nur weiter so! Wer es sich leisten kann, wird sein Kind auf eine Privatschule schicken. Herr Burg und Co. legen das Fundament für eine Zweiklassengesellschaft im Bildungswesen.

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Von Johanna am 08.01.2019 20:50

Dann fragt mal die Eltern der Oberstufenschüler Niederwil wie zufrieden sie sind! Eine Katastrophe ist diese Schule. Mit der Abschaffung der Jahrgangsklassen werden die Marotten der Älteren bereits am ersten Tag an die Neuen weitergegeben und jedes Jahr sind die Zustände schlimmer! Wer kann schaut, dass sein Kind nicht an diese Schule muss und wer durch muss, ist froh, wenn die drei Jahre um sind!

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Von Anna am 08.01.2019 17:07

Super Idee. Hoffentlich wird daran überall noch intensiver gearbeitet. Ein neues Schulsystem ist überfällig. Wenn ich an meine Schulzeit denke packt mich grauen! Viel Erfolg wünsch ich den neuen Idee!

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Von Sabine am 06.01.2019 22:00

Ich finde es so wichtig, dass Kinder Eigenverantwortlichkeit und Selbstwirksamkeit erfahren können - Sie sprechen mir aus der Seele!

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