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Familienleben

Tipps für mehr Nachhaltigkeit 

Nachhaltig sein, leicht gemacht! Hier haben wir für Sie die besten Tipps und Tricks zusammengestellt, mit denen Sie nicht nur der Umwelt gutes tun.
Foto: Marvin Zilm / 13 Photo

Top-Tipps Ernährung

  • Saisonal, biologisch, regional: Bei der Nahrung raten Experten, nicht zu sparen – der eigenen Gesundheit sowie den Tieren zuliebe. Ausserdem schonen nachhaltige Anbaumethoden die Umwelt. Dabei sind die Attribute «saisonal» und «biologisch» wichtiger als «regional». Produkte dürfen auch mal aus dem europäischen Raum stammen
    • nur Flugware ist zu meiden!
  • Lebensmittelverschwendung vermeiden: vor dem Einkauf Wochenkochplan erstellen. Und: Das Mindesthaltbarkeitsdatum sagt (ungleich dem Verbrauchsdatum bei Frischwaren) nichts über die tatsächliche Haltbarkeit aus. Vor dem Entsorgen prüfen (probieren, riechen), ob Lebensmittel tatsächlich verdorben sind.
  • Den Fleischkonsum auf 300 Gramm pro Person und Woche reduzieren.

Top-Tipps Mobilität

  • Das Auto stehen lassen. Stattdessen so viele Strecken wie möglich zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegen. Ist der Weg zu weit, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften oder Carsharing wie Mobility nutzen.
  • Ferienreisen: Am meisten fallen die zurückzulegende Distanz und das Transportmittel zum Ferienort ins Gewicht, erst danach die Art, wie wir Ferien machen. Die nachhaltige Bio-Ferienanlage bringt für meine Öko-Bilanz nichts, wenn sie in Brasilien liegt. Demnach: Ferien in der Schweiz oder im nahe gelegenen Ausland buchen. Ausserdem: besser eine lange Reise (zu einem Ferienziel) als viele Kurztrips.
  • Es soll doch das eigene Auto sein? Vor dem Kauf prüfen, wie gross es für mich/meine Familie wirklich sein muss. Und: Strombetriebene Fahrzeuge sind nachhaltiger als Benziner.

Top-Tipps Wohnen

  • Heizbedarf reduzieren, dafür Wärmedämmung optimieren, warme Kleidung tragen.
  • Stromverbrauch reduzieren. Dafür wenige und energieeffiziente Geräte verwenden. Nicht benötigte Geräte vom Stromnetz trennen. Dafür alle Geräte an einer Steckdosenleiste sammeln, deren Sender sich durch den Stromunterbruch verstellen können, alle anderen Geräte an einer anderen Leiste – und diese bei Nichtgebrauch ausschalten.
  • Generell gilt: Geräte erst austauschen, wenn sie nicht mehr zu reparieren sind. Ausnahme: besondere Stromfresser wie Wäschetrockner oder Tiefkühltruhe! Hier lohnt sich bei ineffizienten Geräten aus ökologischer Sicht auch ein früherer Neukauf.

Top-Tipps Konsum

  • Nur Lieblingsstücke kaufen, selten gebrauchte Gegenstände zum Verleih anbieten, Werbung abbestellen.
  • Kleidung/Möbel secondhand kaufen und eigene Dinge auch secondhand verkaufen.


Diese und weitere Tipps finden Sie unter www.wwf.ch/umwelttipps oder in der WWF-Ratgeber-App unter www.wwf.ch/app
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Eine Familie testet: Wie nachhaltig leben wir?


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