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Familienleben

10 Tipps für ein entschleunigtes Familienleben

Mit Kindern ist immer etwas los, passiert immer Unverhorgesehenes. Wie will man denn da seinen Alltag entschleunigen? Mit diesen 10 Tipps - kein Problem!
Text: Virginia Nolan
Bild: Raffael Waldner / 13 Photo
  • Führen Sie eine «Not-do-Liste» ein. Nehmen Sie dabei alles, was Sie sich für den Folgetag vorgenommen haben, unter die Lupe, und überlegen Sie, was davon wirklich nötig ist. Den Rest setzen Sie auf die Liste – und dann lassen Sie auch die Finger davon.

  • Rituale sorgen für Entschleunigung. Planen Sie regelmässig gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie, und spannen Sie auch Ihre Kinder zum Kochen und Abwaschen ein. Das gibt weniger Arbeit – und Zeit für Gespräche.

  • Nehmen Sie sich auch als Eltern Zeit füreinander: Verzichten Sie einen Abend pro Woche aufs Fernsehen und gehen stattdessen auf ein Feierabendbier. Wenn sie kleine Kinder haben, trinken Sie es eben zu Hause – aber am Küchentisch, nicht vor der Flimmerkiste.

  • Spazieren entspannt. Legen Sie Ihren Arbeitsweg oder kleine Teile davon zu Fuss zurück. Gerade nach einem betriebsamen Tag kann das helfen, den Kopf frei zu kriegen.

  • Verbringen Sie das Wochenende zu Hause. Spielen Sie Karten auf dem Balkon oder picknicken Sie im nahe gelegenen Park. Es muss nicht immer ein Ausflug sein.

  • Verordnen Sie sich eine digitale Auszeit. Das kann zum Beispiel ein Wochentag sein, an dem Handys und Computer ausgeschaltet bleiben.

  • Hören Sie auf damit, Multitasking als etwas Erstrebenswertes zu sehen. Widmen Sie sich besser nur einer Sache oder Person, dafür mit Hingabe.

  • Achten Sie darauf, den Terminkalender Ihrer Kinder nicht zu überfrachten. Gönnen Sie ihnen genügend terminfreie Zeit, über die sie selbst verfügen können.

  • Betrachten Sie es nicht als Ihre Aufgabe, die schulfreie Zeit Ihrer Kinder zu gestalten. Spielen Sie nicht Unterhalter oder Moderator. Schicken Sie die Kinder stattdessen nach draussen – und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn sie nach kurzer Zeit wieder vor der Tür stehen, weil niemand zum Spielen da ist. Kinder müssen lernen, Langeweile auszuhalten.

  • Haben Sie Verständnis dafür, wenn Jugendliche chillen wollen, und gönnen Sie ihnen das Nichtstun. Schreiben Sie Ihren Kindern nicht vor, welche Beschäftigungen sinnvoll sind und welche nicht.

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