Service Berufswahl: Infos, Links und Termine
Berufswahl
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Lehrstellensuche und Berufswahl online

Berufsmessen und Infoveranstaltungen

Berufs- und Bildungsmessen bieten an einem Ort Einblick in viele Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten. An gewissen Anlässen sind auch Lehrbetriebe vertreten, sodass man gleich Kontakte knüpfen kann. Die Corona-Pandemie hat zur Absage verschiedener Messen und weiterer Berufsbildungs-Veranstaltungen geführt. Informieren Sie sich aktuell über die Durchführung.

01. – 03. 09. 20        Berufsinfo-Messe AareLand Olten
17. – 19. 09. 20        Berufsmesse Thurgau Weinfelden
15. – 17. 10. 20        Berufs- und Weiterbildungsmesse Basel
30. 10. – 2. 11.20     Berufs- und Ausbildungsmesse Bern
05. – 08. 11. 20        Zentralschweizer Bildungsmesse Luzern
11. – 15. 11. 20        Fiutscher Chur
17. – 21. 11. 20        Berufsmesse Zürich
02. – 07. 02. 21        start! Forum der Berufe Freiburg

Weitere Veranstaltungen

12. 11. 20                  Nationaler Zukunftstag
06. – 10. 01. 21        EUROSKILLS Berufseuropameisterschaften Graz (Ö)
01. – 07. 02. 21        TUNBASEL Technik und Naturwissenschaften Muttenz
30. 04. – 09. 05. 21  TUNBERN Technik und Naturwissenschaften BEA Bern
05. 05. 21                  Tag der Berufsbildung – 25 Lokalradios berichten 
                                   über Themen der Berufsbildung

Digital bewerben oder auf Papier?

Es gibt drei Wege, eine Bewerbung einzureichen: Per Post auf Papier, als E-Mail-Anhang oder via Online-­Bewerbungsformular (beim Unternehmen selber oder auf Plattformen wie yousty.ch). Welche Form das jeweilige Unternehmen bevorzugt, findet man mit einem Anruf oder via Online-­Recherche heraus.
Für alle gilt: Ein Motivationsschreiben (warum will der/die Jugendliche die Stelle?), ein Lebenslauf und Zeugnisse sind Pflicht, oft auch Multi-Check oder weitere Eignungstests. Die Texte sollten von einer erwachsenen Person korrigiert, aber nicht von ihr geschrieben werden!

Digitale Bewerbung:
Die einzelnen Text-Dokumente in einer einzigen PDF-Datei zusammenfügen. Die Datei sinnvoll beschriften, z. B. «Bewerbung_JonasMüller2019». «BewerbungMigros», hilft den Zuständigen bei der Migros nicht, den Überblick zu wahren. Die Datei sollte nicht zu schwer sein, Richtwert 1–2MB. Falls nötig die Dateigrösse verringern. Wie das geht, weiss das Internet.

Online-Bewerbung: Oft sind Motivationsschreiben/Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse einzeln hochzuladen. Zuerst das Web-Formular studieren, dann die Dokumente bereit machen, damit man alle in einem Zug hochladen kann.

Bewerbung auf Papier: Keine teuren Dokumentenhüllen und nicht heften! Sauber bedruckte, unzerknitterte Blätter in einem Klarsichtmäppchen sind perfekt.

Quellen: www.berufsberatung.ch, ­yousty.ch
Hier können Sie das fünfseitige PDF mit dem Service-Teil aus unserem Berufswahl-Spezialheft herunterladen. 
Hier können Sie das fünfseitige PDF mit dem Service-Teil aus unserem Berufswahl-Spezialheft herunterladen. 

Online-Schnupperlehre

Als erster Anbieter ermöglicht libs – Industrielle Berufslehren Schweiz Online-Schnupperlehren. Die Interessierten können, geführt von einem Mitarbeitenden oder Lernenden, am Bildschirm durch den Lehrbetrieb wandeln, Arbeiten beobachten und selber in Simulationen berufsbezogene Aufgaben lösen. Es überrascht wenig, dass eine Branche, die bereits stark digitalisiert ist, bei den Online-Schnupperlehren vorangeht. Im Hinblick auf weitere mögliche Lockdowns tun aber alle Lehrbetriebe gut daran, Möglichkeiten zu bieten, ihren Berufs- und Firmenalltag online erfahrbar zu machen.

www.schnuppern.online
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Schnupperlehrstelle finden

Eine grosse Auswahl an Schnupperlehrstellen und die Möglichkeit, sich dafür zu bewerben, bieten die  Lehrstellen-Netzwerke www.gateway.one und 
www.yousty.ch. Vor allem grössere Betriebe wie die Migros, Schindler oder die Post schreiben Schnupperlehren auf ihren Websites aus – auch da oft mit Online-Bewerbungsformular. Viele Betriebe bieten neben Schnupper­lehrstellen auch Tagespraktika an – «Mini-Schnupperlehren» für den ersten Eindruck vom Beruf.

PIBS: Berufslehre und Studium in einem

Fachhochschulabgänger, die davor in einer Berufs­lehre ein Metier von der Pike auf gelernt haben, gelten vielerorts als besonders wertvolle Mitarbeitende. Nun gibt es für Absolventinnen und Absolventen einer gymnasialen Matur eine Ausbildung, die ihnen ein ähnliches Fundament gibt: Das «Praxis­integrierte Bachelor-Studium» (PiBS). Das technische Fachhochschulstudium wird mit einer praktischen Ausbildung in einem Partnerunternehmen kombiniert. Das PiBS dauert drei statt vier Jahre. Allerdings müssen Gymnasiums­abgängerinnen und -abgänger vor einem dreijährigen FH-Studium ein Jahr relevante Arbeitserfahrung sammeln. Die beiden Ausbildungen dauern somit in der Summe gleich lang.

Praxisintegrierte Bachelorstudiengänge gibt es in verschiedenen technischen Richtungen an folgenden Fachhochschulen: BFH, FFHS, HSR und ZHAW.

Maturitätsschulen

Grundsätzlich gilt: Jeder Kanton hat seine eigenen Regeln. Es ist unabdingbar, sich in seinem Wohnkanton zu informieren. Unter gewissen Umständen ist es möglich, eine Maturitätsschule in einem anderen Kanton zu besuchen. Auch das ist von Kanton zu Kanton verschieden.

Gymnasium (auch Mittelschule oder Kantonsschule genannt)
Vier bis sechs Jahre dauernde Schule für sehr Lernstarke. Vorbereitung auf ein Universitätsstudium.

Fachmittelschule

Maturitätsschule, meist dreijährig, die auf bestimmte Studienrichtungen an einer Fachhochschule vorbereitet: Gesundheit, Soziale Arbeit, Pädagogik, Kommunikation und Information, Gestaltung und Kunst, Musik und Theater.

Berufsmaturitätsschule
Während der Lehre:
Ein halber bis ein ganzer zusätzlicher Tag Schule neben dem obligatorischen Berufsschulunterricht. Der Lehrbetrieb muss sein Einverständnis geben, denn die Lernenden mit Berufsmaturität verbringen weniger Zeit im Lehrbetrieb.

Nach der Lehre:
Die Berufsmaturität kann auch nach dem Lehrabschluss absolviert werden – als Vollzeitschule (zwei Semester) oder berufsbegleitend (drei oder vier Semester).

Passerelle zu Uni/ETH

Wer nach der Berufsmaturität an einer Universität oder an der ETH studieren will, muss die Eignungsprüfung namens «Passerelle» ablegen. Verschiedene Schulen bieten einjährige Vorbereitungskurse an.

Fachstelle Berufliche Inklusion

An der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik wurde die Fachstelle Berufliche Inklusion als Anlaufstelle für Themen rund um die berufliche Inklusion von Jugendlichen mit Förderbedarf geschaffen. Das Angebot richtet sich an Personen aus (heil-)pädagogischen und therapeutischen Arbeitskontexten sowie an Eltern. Die Fachstelle bietet unter anderem ­kostenfreie Kurzberatungen bei Schwierigkeiten in der Berufswahl für Jugendliche mit Förderbedarf.

www.hfh.ch/fabi

Hilfe in der Berufswahlnot

Beratung für Jugendliche und Eltern

Mentoring: Mit dem Personal Trainer zur Lehrstelle

Jugendliche erzählen: 


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