Zuhause
Seite 3

BENJAMIN MUSCHG

  • Wie ich gehört habe, ist die App Ooigo jetzt der Hit für alle Kinder-Hörspiel-Belange. Angehängt an Spotify oder Apple Music lassen sich Hörspiele via Interessen finden und schön geordnet darstellen. Nachteil: Es gibt kein Suchfeld.
  • Viel analoger, aber letztlich doch auch digital ist Hörbert, ein unzerstörbarer erster Ghettoblaster fürs Kind. Politisch korrekt mit seiner Holzhülle und didaktisch wertvoll, weil sich die Technik darin sehr augenscheinlich ablesen lässt. 
  • Contentmässig stecke ich noch ein bisschen in den Kleinkinderschuhen. Aus der Masse an wenig Berauschendem ragt für mich der kleine Drache Kokosnuss heraus, der trotz seines Namens wirklich ziemlich witzig ist.
  • Was Kindermusik betrifft, bin ich bisher mit zwei goldenen Regeln sehr gut gefahren. Erstens: Es gibt keine Kinder- oder Erwachsenenmusik, sondern nur Musik, die einem gefällt und andere. Zweitens: Ignoriere Andrew Bond, wenn du kannst. Wer sich  im Widerspruch zur ersten Regel nicht traut, sein Kleinkind mit dem Death Metal oder der Zwölftonmusik aus der eigenen Musiksammlung zu beschallen, dem lege ich Marius & die Jagdkapelle, die Ostschweizer Antwort auf Schtärneföifi, sowie die sympathisch lauten Hamburger Deine Freunde (derzeit mit der neuen CD «Helikopter» auf Tour) ans Ohr. Und kürzlich wiederentdeckt aus den 80ern und von der Dreijährigen verschlungen: die Erste Allgemeine Verunsicherung. Aber das ist nun wirklich keine Kindermusik.
Benjamin Muschg leitet die Produktion der Magazine bei Fritz+Fränzi und zitiert bei Texten gerne mal aus der Musik. 

ANDREA WIDMER

Meine Kleine hört supergerne Tonie-Figuren auf Ihrer Toniebox. Die Figuren liest sie sich je nach Lust und Laune aus – von Bibi und Tina über Was ist Was im All bis zu TKKG und Ella in der Schule. Wir sind grosse Fans der Toniebox, da die Figuren nicht so schnell verkratzen können wie CDs und man die Box unkompliziert überall hin mitnehmen und laufen lassen kann.
 
Wir anderen sind leider nicht so grosse Hörer, eher Leser. (Lese-Tipp: Die liebsten Kinderbücher der Redaktion zum Vorlesen.)
Andrea Widmer arbeitet bei der Stiftung Elternsein im Fundraising und ist Mama von zwei Töchtern im Alter von 5 und 8 Jahren. 

Anzeige
0 Kommentare

Zugehörige Tags

Hat Ihnen unser Artikel gefallen? Unterstützen Sie unser Engagement für Eltern mit einer Spende!

Diesen Artikel kommentieren

Diese Webseite nutzt Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit unserer Cookie-Police einverstanden. Mehr Infos hier.