Sommerlager für Kinder Pestalozzi
Unterwegs
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Sind die Kinder eigentlich auch im Kontakt mit den Eltern, wenn sie im Lager sind? 

Nina Hoch: Sporadisch. Wir sind natürlich jederzeit für die Eltern telefonisch erreichbar. Die Kinder können auch immer nach Hause telefonieren, was meist eher von den Jüngeren genutzt wird. Die Grösseren hingegen haben sowieso meist ein Smartphone und melden sich selbst bei Mama und Papa. 

Sie erwähnten im Vorgespräch, dass eine Ausweitung ihres Ferienlager-Angebots diskutiert wird. Was schwebt Ihnen vor? 

Damian Zimmermann: Wir möchten Kinder mit verschiedenen Hintergründen und aus verschiedenen Milieus zusammenbringen. Also sowohl Kinder aus dem Nachbardorf und aus der Romandie. Kinder aus einkommensschwachen und einkommensstarken Familien. Kinder mit Migrationshintergrund und Schweizer Kinder oder Kinder aus dem angrenzenden Ausland. Ein derartiger Mix ist eine bereichernde Erfahrung für die Kinder und baut Brücken.
Damian Zimmermann, Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Pestalozzi
Damian Zimmermann, Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Pestalozzi

Wie schaut es mit der Finanzierung aus? 

Damian Zimmermann: Wir würden die Sommercamps gerne erweitern, sind dafür aber auf Spenden und gute Partner angewiesen. Denn der Beitrag der Familien soll seinen symbolischen Charakter behalten und die Teilnahme für alle erschwinglich sein.

Lukrecija: Unser Angebot ist etwas ganz Besonderes: zum einen ist da unser Betreuungsschlüssel, zum anderen unsere pädagogische Kompetenz. 

Was meinen Sie damit? 

Lukrecija Kocmanic: Die Stiftung Pestalozzi ist stark in der Förderung von Kinderrechten. In unseren Ferienlagern integrieren wir stets einen Tag im Zeichen der Kinderrechte, um die Kids zu empowern. Im 2. Lager hatten wird zum Beispiel eine konkrete Mobbing-Situation. Da konnten wir sofort reagieren, das Thema aufnehmen und mit den Kindern daran arbeiten. 
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Wie hat sich die Geschichte weiterentwickelt? 

Lukrecija Kocmanic: Sie hat sich gut aufgelöst. Das Thema haben wir auch in unserem Radioprogramm verarbeitet. Sowieso erleben die Kinder das Radio als ein tolles Reflexionsmedium wo sie zeigen können, was sie erlebt oder gelernt haben. Sie bekommen die Aufnahmen auch mit nach Hause. Kurz gesagt ist ein Ferienlager, so wie wir es führen, auch pädagogisch super interessant und für alle Beteiligten bereichernd, weil eine bunte Mischung an Menschen zusammenkommt. 

Stimmen aus dem Ferienlager

Sara, Pedro, Mia und Michael haben diesen Sommer am Feriencamp in Trogen AR teilgenommen und erzählen uns, was ihnen am meisten gefallen hat. 

Action & Fun: Tanzworkshop

Tanz und Bewegung: Zusammen mit dem Panorama Dance Theater haben die Kinder und Jugendlichen des Ferienlagers Action & Fun eine eigene Tanzchoreografie erarbeitet. 

Stiftung Elternsein

Die Stiftung Elternsein begleitet Eltern von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen sowie interessierte Erziehungsfachleute. Ziel der neutralen und unabhängigen Stiftung ist es, zu sensibilisieren, aufzuklären und zu informieren – mit aktuellen Beiträgen aus den Themenkreisen Familie, Erziehung und Schule.

Nach ihrer Gründung 2001 konzentrierte sich die Stiftung Elternsein zunächst auf die Herausgabe des Schweizer Eltern-Magazins Fritz+Fränzi. Seit einigen Jahren entwickelt die Stiftung ihr Portfolio weiter und gibt heute jedes Jahr neben zehn Ausgaben des Elternmagazins ein Berufswahl-Spezial (inklusive Berufswahl-Podcasts) und vier Sonderausgaben für Eltern von Kindergartenkindern heraus. Zudem bietet sie ein umfangreiches Onlineangebot, einen Newsletter und ein eigenes Elternvideo-Programm mit inzwischen 37 Filmbeiträgen. Die Stiftung Elternsein führt eigene Kampagnen und Sammelaktionen durch und organisiert jährlich im Rahmen von «Talk im Kulturpark»

Zum Autor:

<div><strong>Thomas Schlickenrieder </strong>ist Geschäftsführer der Stiftung Elternsein, die das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi herausgibt. Er hat zwei erwachsene Kinder, einen Sohn, 21, und eine Tochter, 19 Jahre alt. Er wohnt mit seiner Familie in Stäfa.</div>
Thomas Schlickenrieder ist Geschäftsführer der Stiftung Elternsein, die das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi herausgibt. Er hat zwei erwachsene Kinder, einen Sohn, 21, und eine Tochter, 19 Jahre alt. Er wohnt mit seiner Familie in Stäfa.

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