Mobbing: Alle gegen einen

Wenn Kinder andere fertigmachen, passiert oft nichts, bis der Notfall eintritt. Die Forschung aber macht deutlich: Wer Mobbing wirksam bekämpfen will, muss eingreifen, bevor es brennt. Soziales Miteinander gelingt nur da, wo Beteiligte konstant daran arbeiten.  Was bedeutet das für die Schule, für Lehrpersonen und Eltern? 
In meinen ersten Primarschuljahren war ich Teil eines Trios: drei Mädchen, die ihre Schulpausen und jeden freien Nachmittag zusammen verbrachten. Wir waren ein eingeschworenes Team – meistens. Manchmal aber geriet Sand ins Getriebe, dann machten wir der Binsenweisheit, dass drei einer zu viel sind, alle Ehre: Eine wurde ausgeschlossen. An die Male, da es mich getroffen hatte, erinnere ich mich gut: an die Pausen, in denen ich nicht mitspielen durfte, an die Verzweiflung, als nach dem Schwimm­unterricht meine Kleider weg waren und nicht einmal die Unterhose übrig geblieben war. 
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