Geld
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Rente sichern und Steuern sparen

Altersarmut existiert auch in der Schweiz. Gemäss einer Studie von Pro Senectute sind 12 Prozent der Schweizer Rentnerinnen und Rentner auf Ergänzungsleistungen angewiesen. Dabei sind Frauen deutlich stärker betroffen als Männer. Mögliche Gründe dafür sind tiefere Löhne, längere Erwerbsunterbrüche und unbezahlte häusliche Arbeit. Deshalb ist es wichtig, neben den Versicherungen und Sparplänen für den Familienalltag auch für die eigene Zukunft vorzusorgen. Wer nur auf die Beiträge der ersten und zweiten Säule setzt, muss damit rechnen, ab der Pension mit Einschränkungen zu leben. Privatpersonen können dem entgegenwirken, indem sie in die dritte Säule einzahlen. 

Wenn Sie sich bereits jetzt aktiv darum kümmern, können Sie einer allfälligen Vorsorgelücke vorbeugen oder diese zumindest minimieren. Eine Möglichkeit dazu sind die Säule- 3a-Produkte. Damit sichern Sie nicht nur Ihre Rente, sondern sparen auch noch Steuern, denn den einbezahlten Betrag können Sie in der Steuererklärung abziehen. Die Ausgestaltung des 3a-Produktes kann ganz unterschiedlich ausfallen: Auch hier besteht wieder die Option auf ein Sparkonto bzw. das Einzahlen in einen Anlagefonds. Die Wahl hängt von der eigenen Risikobereitschaft, der Risikofähigkeit und dem Anlagehorizont ab. Mein persönlicher Tipp: Achten Sie auch auf die Kosten des Produkts. Da es sich um einen sehr langfristigen Anlagehorizont handelt, haben die jährlichen Gebühren einen starken Einfluss auf die Gesamtrendite.

Wem gehört das Kindesvermögen?

Auch Kinder besitzen oft eine Summe erspartes Geld. Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen dem freien und dem gebundenen Kindesvermögen:
 
Gebundenes Kindesvermögen ist Geld, das ein Kind aus Schenkungen oder Erbschaften erhält. Dieses Geld wird von den Eltern oder den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) bis zur Volljährigkeit des Kindes verwaltet.
 
Freies Kindesvermögen ist Geld, das von einem minderjährigen Kind selbst erarbeitet wird, etwa der Lehrlingslohn, das Sackgeld oder der Jugendlohn. Dieses Geld wird von den Kindern selbst verwaltet.

Kathrin Wehrli ist Leiterin von Products & Services bei der Credit Suisse.

In der Viva Kids World der Credit Suisse finden Eltern Tipps und Tricks für die Finanzerziehung. Kinder entdecken Finanzthemen gemeinsam mit der Viva-Kids-Bande.
credit-suisse.com/vivakidsworld

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