Selina: «Ich möchte später beruflich etwas mit Tieren machen»
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«Ich möchte später beruflich etwas mit Tieren machen»

Selina*, 9, aus dem Zürcher Unterland hat einen Bruder und ein Herz und Händchen für grosse und kleine Tiere.
Text: Claudia Füssler
Bilder: Ornella Cacace / 13 Photo
Ein ganzer Bauernhof? Selina grinst und nickt: «Klar, warum nicht?» Die 9-Jährige hat ein Herz für Tiere und auch ein Händchen dafür. Schon von klein auf, erinnert sich ihre Mutter Muriel, hat sich Selina zu Tieren hingezogen gefühlt. «Sie hatte auch im Tierpark oder in der freien Natur keine Berührungsängste, wenn wir zum Beispiel im Streichelgehege zu den Geisslein gegangen sind oder sie eine Spinne oder einen Käfer in der Hand hielt.» Woher Selinas Faible für Tiere kommt, weiss niemand. Aber es ist ausgeprägt. Sie kümmert sich seit drei Jahren um vier Hasen: zwei Riesenkaninchen, die draussen im Garten ihr Gehege haben, und zwei Minilops in ihrem Zimmer. Dazu vier Hühner, die in der ersten ­Lebenswoche zu ihr gekommen sind. Dass ihre Eltern die Bedingung gestellt haben, dass Selina sich selbst um die Tiere kümmern muss, war kein Problem. «Ich schaue jeden Tag nach ihnen und füttere sie. Die fressen ziemlich viel Gemüse und Trockenfutter», erzählt Selina, die einmal in der Woche auch Käfig und Gehege reinigen und für frische Streu sorgen muss. Vor zwei Jahren kam ein weiteres Haustier hinzu, wobei Haustier nicht ganz das richtige Wort ist: Selinas Bruder hat mit Freunden eine junge Saatkrähe, die von einer Katze angegriffen worden war, gefunden und mit nach Hause gebracht. «Wir haben ihn Joggeli genannt und wieder gesund gepflegt. Nach ein paar Wochen wurde er wieder freigelassen. Seither wohnt er im nahen Wald und kommt manchmal zu Besuch. Ab und zu begleitet er mich auch auf dem Schulweg und kriegt was von meinem Znüni ab.» Seit gut einem Jahr kann Selina ihre Tierliebe auch mit viel grösseren Tieren ausleben: Sie lernt reiten. «Pferde finde ich genauso schön wie Hasen, sie sind auch total süss, obwohl sie so viel grösser sind», sagt Selina. Und dass zum Reiten noch mehr gehört als im Sattel zu sitzen: «Nach dem Reiten müssen wir das Pferd absatteln, abzäumen und putzen – aber das macht auch viel Spass.» Was Selina später einmal beruflich machen möchte, weiss sie jetzt noch nicht genau: «Aber wenns geht, gerne was mit Tieren.»

*Name geändert
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Dieser Artikel gehört zum Online-Dossier «Das begabte Kind». In jedem Kind stecken individuelle Begabungen. Was Eltern dazu beitragen können, dass diese entdeckt werden und zur Entfaltung kommen, erfahren Sie im Dossier Begabung. 

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