Liebe Eltern, entspannt Euch! 15 Erziehungsmythen auf dem Prüfstand
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Liebe Eltern, entspannt Euch!

15 Erziehungsmythen auf dem Prüfstand

Egal ob Freunde, Grosseltern oder das Internet: Alle haben ihr eigenes Wissen und eine klare Meinung, wenn es um die Kindererziehung geht. Die neue Imagekampagne der Stiftung Elternsein, Herausgeberin des Schweizer ElternMagazins Fritz+Fränzi, klärt die gängigsten Erziehungsmythen mit einer gesunden Portion Humor auf. 
Text: Redaktion Fritz + Fränzi
Was ist dran an den bekannten Mythen der Kindererziehung? Welche treffen tatsächlich zu und welche machen Kindern und Eltern das Leben unnötig schwer? Welche beinhalten ein Körnchen Wahrheit – und welche sind kompletter Unfug? In einer neuen Inseratekampagne der Stiftung Elternsein, Herausgeberin des Schweizer ElternMagazins Fritz+Fränzi, gehen wir 15 Erziehungsmythen auf den Grund und lassen Expertinnen und Experten zu Wort kommen.
 
Warum halten sich Erziehungsmythen so hartnäckig? Kaum etwas stresst Eltern mehr als der Gedanke, bei der Erziehung etwas falsch zu machen. Aber was genau ist ein Erziehungsfehler? Wer definiert, was richtig und was falsch ist? Lassen sich Erziehungsfehler wieder ausbügeln?
 
Mit diesen Fragen hat sich Psychologe und Lerncoach Fabian Grolimund in einer Kolumne für das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi beschäftigt. Wir geben den Text leicht gekürzt wieder.

Alle Erziehungsmythen im Überblick:

Ich bin kein Verfechter einer bestimmten Erziehungsideologie oder -methode. Für mich ist Erziehung dann gelungen, wenn sie dazu beiträgt, dass Kinder als Erwachsene sagen können: Ich kenne mich, ich kann mich selbst annehmen, ich weiss, was ich möchte, ich bin in der Lage, mit anderen Menschen gute Beziehungen aufzubauen und die Welt um mich herum in positiver Weise mitzugestalten.
 
Was ein Erziehungsfehler ist, möchte ich daher auch nicht an einer bestimmten Erziehungsideologie festmachen. Aber wir können einen Blick in die Therapiezimmer werfen und uns fragen: Welche Erfahrungen mit den eigenen Eltern waren so verletzend, dass sie Menschen auch als Erwachsene nicht loslassen, ihnen die Lebensfreude stehlen und sie psychisch krank machen?
 
Wenn wir uns diese Frage stellen, stossen wir fast unweigerlich auf eine Reihe von psychologischen Grundbedürfnissen, die jeder Mensch hat. Werden diese über längere Zeit verletzt, kann dies gravierende Folgen für die Entwicklung eines Menschen haben. Zu diesen Grundbedürfnissen zählen beispielsweise das Bedürfnis nach Sicherheit, Bindung, Autonomie, Wertschätzung und Kompetenz.
 
Aus diesen Bedürfnissen können wir eine Reihe von Grundüberzeugungen ableiten, die ein Kind entwickeln sollte. Und ich glaube, wir dürfen von einem Fehler sprechen, wenn Eltern mit einem Kind auf eine Art und Weise in Kontakt treten, die das Gegenteil bewirkt.

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