Entwicklung

Transkinder: Lukas ist jetzt Lea!

Lea, 14, wurde im Körper eines Buben geboren; Kim, 7, mit allen Merkmalen eines Mädchens. Sie sind zwei von rund 8000 Transkindern in der Schweiz. Ihre Klassenkameradinnen und -kameraden haben damit kein Problem – doch in der Welt der Erwachsenen stossen sie auf Widerstände.
Text: Florian Blumer
Bilder: Fabian Unternaehrer / 13 Photo
Seit einer halben Stunde sitzt Kim* im Behandlungsraum des Kinderarztes. Der Siebenjährige rutscht ungeduldig auf dem Stuhl herum, lässt die Fragen des Mediziners über sich ergehen.
«Du bist dir ganz sicher, Kim, dass du ein Junge sein willst?»
«Ja.»
«Gell, Kim, du weisst, wenn du doch ein Mädchen sein willst, darfst du das jederzeit sagen.»
«Ja, ich weiss.»
«Wirklich, Kim, ich meine das so, jederzeit.»
«Ich weiss.»
«Wirklich!»
«Ich weiss. Sind wir fertig?» 

Kim, ein eher schmächtiger Erstklässler mit Kurzhaarfrisur und sportlicher Brille, ist kein ungeduldiges Kind. Aber die dauernden Fragen nach seinem Geschlecht versteht er nicht. Er kam in einem weiblichen Körper zur Welt – doch wie ein Mädchen fühlte er sich noch nie.

Lea*, 14, wurde als Lukas geboren. Sie sagt: «Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich je als Bub gefühlt habe.» Auch Lea, ein Teenager mit langen, blonden Haaren, versteht nicht, warum sie die Ärzte immerzu fragen, ob sie sich sicher sei: «Man sieht doch, dass ich ein Mädchen bin!»
Lea, 14, wurde als Lukas geboren. Doch als Bub hat sie sich nie gefühlt.
Lea, 14, wurde als Lukas geboren. Doch als Bub hat sie sich nie gefühlt.
Lea ist ein Transmädchen, Kim ist ein Transbub. Sie sind zwei von rund 8000 Kindern in der Schweiz, die sich nicht mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren. Lea und Kim kennen sich nicht, sie leben in verschiedenen Regionen der Schweiz. Und doch haben sie vieles gemeinsam. Dies ist ihre Geschichte.

Verkleiderlis und Barbies - nur eine Phase?

Lea, damals Lukas, ist drei Jahre alt, als ihren Eltern auffällt, wie sehr sich ihr Kind für die Barbies ihrer Cousine interessiert. Und wie gerne es mit deren Röckchen Verkleiderlis spielt. Das wäre für einen Buben dieses Alters noch nicht ungewöhnlich – wenn sich Lukas nicht weigern würde, die Kleider danach wieder auszuziehen.
«Jetzt bist du einfach mal der Bub!»
Die Mutter von Lukas.
Die Eltern halten es für eine Phase, wie sie halt bei Kindern vorkommt. Doch bei Lukas will die Phase nicht enden. Zuweilen wirkt es für die Eltern wie eine Obsession: Lukas probiert ein Röckchen nach dem anderen an, lässt sich dabei auch nicht unterbrechen, wenn die Mutter ihr Kind zu Tisch ruft. Die Eltern machen sich Sorgen: Ist das normal? Sollen wir das zulassen? Dürfen wir das zulassen? Auch das Schminken und Nägellackieren? Zwischendurch verliert die Mutter immer wieder die Geduld: «Jetzt bist du einfach mal der Bub!»

Als Lukas sieben Jahre alt ist, geht die Mutter mit ihm auf eine Tupperware-Party. Eine Freundin kommt mit dem vermeintlichen Bub ins Gespräch und fragt: «Wenn du ganz alleine auf der Welt wärst, was würdest du sein wollen?» Lukas zögert keine Sekunde: «Ein Mädchen.»
Die Mutter ist geschockt.
Anzeige

«Ich bin keine Prinzessin, ich bin ein Prinz»

Auch Kim ist drei Jahre alt, als er mit seinem Verhalten zum ersten Mal die Eltern irritiert. Auch bei ihm dreht es sich um Röckchen. Nur, dass er sie seinen Eltern an den Kopf wirft, anstatt sie anzuziehen. Wenn er von gut meinenden Bekannten Prinzessinnenkleider geschenkt bekommt, zieht er sie brav an. Um sie sofort an einem sicheren Ort zu verstecken, sobald der Besuch gegangen ist. «Ich bin keine Prinzessin, ich bin ein Prinz», sagt er.

Dass seine Eltern ihm die Haare nicht kurz schneiden lassen, akzeptiert Kim. Auf keinen Fall aber, wenn ihn die Mutter frisieren will. Auch seine Eltern machen sich anfänglich nicht viele Gedanken: «Wir wollen unsere Kinder nicht in die Mädchenrolle drängen, sie durften immer auch mit Bubensachen spielen», sagt die Mutter. 
«Alle behandeln mich wie ein Mädchen, dabei bin ich doch ein Bub!»
Kim
Das Ehepaar hat drei Mädchen, wie sie damals noch meinen: Eines steht auf Pink und Lillifee, die anderen spielen lieber mit Autos. Dass bei Kim etwas ganz anders ist als bei seinen zwei Schwestern, realisiert die Mutter, als Kim in den Kindergarten kommt. Eines Tages sitzt er traurig am Küchentisch. Die Mutter fragt:
«Was ist los mit dir?»
«Alle behandeln mich wie ein Mädchen», klagt Kim. «Dabei bin ich doch ein Bub!»

Wie reagieren die Eltern?

Kims Glück ist, dass er sich klar zu seinem Geschlecht äussern kann – und dass seine Mutter schon gewusst hat, dass es so etwas gibt. Lea dagegen sagte ihren Eltern nie: «Ich bin ein Mädchen.» Ihre Mutter erzählt: «Sie versuchte, es uns durch ihr Verhalten zu zeigen.» Doch von Transkindern hatten sie noch nie gehört.

Kims Vater ist sich erst nicht sicher, ob sie wirklich gleich ganz umstellen sollen, lässt sich aber von der Mutter schnell überzeugen. Sie beschliessen, dass ihr Kind, wie es sein Wunsch ist, nicht mehr als Kim, das Mädchen, sondern als Kim, der Bub durchs Leben gehen soll.

Kein Verständnis im Kindergarten?

Als Kim in die Schule kommt, wendet sich alles zum Besseren. Schon ein Jahr vor Eintritt informiert Kims Mutter seine künftige Klassenlehrerin, die auch Schulleiterin ist. Dieser kommt das Ganze sonderbar vor. Schon viele Jahre leitet sie die Schule, aber einen solchen Fall hatte sie noch nie: Ein Mädchen, das sagt, es sei ein Bub? Kann das ein Kind in diesem Alter schon wissen? Drängen es die Eltern nicht in die Bubenrolle, nur weil es nicht gerne Mädchenkleider trägt? Und überhaupt: Wie soll das im Alltag funktionieren, wenn es in die Bubengarderobe und aufs Buben-WC gehen will?
Als Kind liebte es Lea, Röckchen zu tragen. Heute bevorzugt sie Jeans.
Als Kind liebte es Lea, Röckchen zu tragen. Heute bevorzugt sie Jeans.
Die Schulleiterin beruft einen Runden Tisch ein, mit Kims Eltern, den Kindergartenlehrpersonen, der Heilpädagogin, der anderen Klassenlehrerin und Hannes Rudolph, Psychologe und Leiter der Fachstelle für Transmenschen in Zürich. «Das Gespräch öffnete mir die Augen», sagt sie. Die Lehrerin lernt, dass Kinder schon in frühem Alter spüren, welchem Geschlecht sie angehören. Und dass es sie in ihrer Persönlichkeit verletzt, wenn man sie nicht ernst nimmt. Sie sagt sich: «Jetzt geht es um das Kind. Und nicht und meine Vorstellung, ob das sein kann oder nicht.»

Dass Kim in die Bubengarderobe und aufs Buben-WC geht, ist bis heute kein Thema. «Für die Klassenkameraden ist das eine normale Sache», sagt die Klassenlehrerin, «sie haben kein Problem damit, sie sind noch Kinder. Für sie ist Kim einfach ein Bub.»
«Wer Kim als Bub nicht akzeptieren kann, hat keinen Platz mehr in unserem Leben.»
Kims Vater
Manchen Erwachsenen hingegen fällt es schwer, Kim als Bub zu sehen. Eine Nachbarin korrigiert sich demonstrativ selbst, als ihr im Gespräch mit der Mutter ein «ihm» rausrutscht: «Äh, sie, meinte ich natürlich.» Doch Freunde und Verwandte reagieren durchwegs positiv. Sie haben auch keine Wahl, wie der Vater klarstellt: «Wer Kim als Bub nicht akzeptieren kann, hat keinen Platz mehr in unserem Leben.»

Probleme gibt es nur mit einem Buben aus seiner Klasse und dessen älterer Schwester, beide – im Gegensatz zu Kim – Aussenseiter an der Schule. Sie rufen ihm immer wieder zu: «Du bist gar kein Bub! Du bist gar kein Bub!» Kims Vater sucht das Gespräch mit den Eltern, irgendwann hören sie damit auf.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Schritt an die Öffentlichkeit?

Für Leas Mutter war der Moment auf der Tupperware-Party mit dem spontanen Bekenntnis ihres vermeintlichen Sohnes zum weiblichen Geschlecht ein Schlüsselmoment, wie sie erzählt: «‹Mutter, wach auf!›», habe ich mir gesagt. ‹Jetzt musst du schauen, dass dein Kind glücklich wird›.»

Sie informiert sich im Internet, bespricht sich mit ihrem Mann. Zu dritt suchen sie Rat bei einer Sexualtherapeutin und gehen zu einem Psychologen. Nach und nach realisieren Mutter und Vater, was ihr Lukas ist: ein Mädchen, geboren in einem Bubenkörper.
Zuerst trug Lea Bubenkleider, die auch für Mädchen gehen.
Fortan betreiben sie, wie es die Mutter nennt, «ein doppeltes Spiel»: In der Schule trägt Lea Jeans und Pullover, «Bubenkleider, die auch für Mädchen gehen». Zu Hau­se und in den Ferien trägt sie Röck­chen und Leggins. Der Psychologe rät ihnen, mit dem Schritt in die Öffentlichkeit noch zu warten.

Dann, als Lukas elf ist, beschlies­sen sie, es zu wagen. Lukas sucht sich einen neuen Namen aus: Lea soll es sein, nach der Figur aus einer Geschichte, die sie mag. Sie infor­mieren die Klassenlehrerin und machen mit ihr einen Termin ab, an dem Lukas seinen Kameradinnen und Kameraden erzählen wird, dass sie ein Mädchen ist und von nun an Lea heisst.

An ihrem grossen Tag ist Lea auf­ geregt – Angst hat sie keine. Das braucht sie auch nicht: Schon am Nachmittag rufen ihre Mitschüle­rinnen und Mitschüler Lea mit ihrem neuen Namen. Die grosse Verkündung, zu der auch ihre Mut­ter und die Sexualtherapeutin in die Schule gekommen sind, ist kein grosses Thema. Lea zuckt mit den Schultern, als sie dies erzählt: «Mei­ne Kameradinnen und Kameraden waren nicht überrascht. Ich habe mich ja schon vorher wie ein Mäd­chen verhalten.»Für Lea aber ist es eine grosse Befreiung: «Ich bin danach richtig aufgeblüht!», sagt sie.

«Warum bin ich auf dieser Welt?»

Es ist der Start in ein neues Leben, eines, das sich endlich richtig anfühlt. Für die Mutter ist es ebenfalls eine Erleichterung – aber auch ein Abschied: von Lukas. Sie weint immer wieder, trauert, der Abschied von ihrem «Büebeli» schmerzt. Doch es ist eine kurze Phase: «Ich habe ja niemanden verloren – es war eher eine Verwandlung.» Von «Lukas» auf «Lea» umzustellen, habe ihr aber mehr Mühe gemacht als ihrem Mann: «Gerade, wenn ich wütend war, rutschte mir lange noch ‹Lukas› heraus. Doch mittlerweile ist es für mich seltsam, den alten Namen zu nennen, wenn wir von der Zeit reden, als sie noch so hiess.»

In der Schule sind Hänseleien kein Thema. Dafür zu Hause: Immer wieder zwickt Bruder Benjamin sie in die Geschlechtsteile – eine gute Gelegenheit, die grosse Schwester zu necken. Doch als es darauf an­ kommt, springt er für sie in die Bre­sche. Leas Götti, (bis dahin) ein Freund des Vaters, ist der Einzige aus dem näheren Umfeld, der den äusserlichen Wandel von Lukas zu Lea nicht akzeptiert. Als sie vor den Kindern darüber streiten, stellt sich der dreijährige Benjamin vor den uneinsichtigen Götti und sagt: «Lukas ist jetzt Lea. Fertig, Schluss.»
Leas Familie steht bedingungslos hinter ihrer Tochter.
Leas Familie steht bedingungslos hinter ihrer Tochter.
Die Nachbarn informieren sie mittels Kärtchen, die sie zusammen mit Weihnachts- und Neujahrsglückwünschen in die Briefkästen werfen. Viele schreiben zurück, gratulieren zum Mut, machen Besuche, bringen Geschenke.

Leas Eltern betonen, dass sie bedingungslos hinter ihrer Tochter stehen. Doch Lea hat schwierige Zeiten hinter sich. Momente, in denen sie zu ihrer Mutter sagte: «Weshalb bin ich auf dieser Welt? Wieso mag mich niemand? Ich will sterben.» Die Eltern bedauern heute, dass sie nicht früher Bescheid wussten: «Es tut mir leid für Lea», sagt die Mutter. Der Vater fügt an: «Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiss, hätte ich schon früher gesagt: Es ist okay, wenn du Mädchenkleider trägst.»

Wie geht es weiter?

Vor Kurzem hat Lea gute Nachrichten von ihrem Arzt bekommen: Er hat das Okay gegeben, dass sie mit der Hormontherapie beginnen kann. «Ich bin so glücklich», sagt Lea. «Endlich geht es vorwärts!» Seit drei Jahren nimmt sie Pubertätsblocker, damit bei ihr keine männliche Pubertät einsetzt. Mit der Hormontherapie wird Lea weibliche Rundungen bekommen, sie wird zur Frau werden. Und auch die geschlechtsangleichenden Operationen will sie in ein paar Jahren machen lassen.
Bald beginnt Lea mit einer Hormontherapie. Dann wird sie vom Mädchen zur Frau.
Bald beginnt Lea mit einer Hormontherapie. Dann wird sie vom Mädchen zur Frau.
Für Kim ist die Pubertät mit ihren Turbulenzen noch Theorie, Fragen nach Hormontherapie oder Operationen scheinen weit weg. Kim ist glücklich, einfach ein Bub sein zu können. Die Eltern sind froh, dass dem so ist. Und sie wünschen sich, dass es noch möglichst lange so bleibt. Denn, so die Mutter: «Uns ist klar: Die harten Zeiten stehen noch bevor.»

* Alle Namen geändert: Die Familien gehen offen mit der Transidentität ihrer Kinder um, wollen sie aber nicht zu stark in der Öffentlichkeit exponieren, um sie vor Anfeindungen zu schützen.

Trans – eine Begriffserklärung

Gemäss dem Präsidenten des Vereins Transgender Network Switzerland (TGNS), Henry Hohmann, werden Transmenschen in den Medien oft falsch dargestellt. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Formulierung: Er wurde vom Mann zur Frau. Um dem entgegenzuwirken, hat TGNS einen umfassenden sprachlichen Leitfaden publiziert. Darin ist festgehalten, dass ein Transmann nicht eine Frau ist, die als Mann leben will, sondern «ein Mann, der bei seiner Geburt aufgrund äusserer Merkmale für ein Mädchen gehalten wurde» (und entsprechend für Transfrauen). Die folgenden Begriffserklärungen sind an die Definitionen des TGNS-Leitfadens angelehnt.
  • Transgender, Transmensch: Oberbegriff für alle Menschen, die trans sind. Es gibt auch die Schreibweise «trans Gender» und «trans Mensch». Viele Betroffene bevorzugen diese adjektivische Verwendung von trans. Damit wollen sie betonen, dass trans zwar Teil von ihnen ist, aber nicht ihr ganzes Wesen bestimmt.

  • Cis-Menschen: Menschen, die nicht trans sind (vom Lateinischen cis für diesseits).

  • Transidentität: Ist als Begriff für das Phänomen «Trans» dem in der Medizin gebräuchlichen «Transsexualität» vorzuziehen, da es dabei um die Geschlechtsidentität geht und nicht um die sexuelle Ausrichtung. Transmenschen können wie Cis-Menschen heterosexuell, homosexuell oder bisexuell sein oder sich einer anderen sexuellen Ausrichtung zuordnen.

  • Geschlechtsdysphorie, Geschlechtsidentitätsstörung, Geschlechtsinkongruenz: Offizielle medizinische Diagnose für Transmenschen. Von TGNS und anderen Transorganisationen wird die Verwendung dieses Begriffes als «Psychopathologisierung» von Transmenschen kritisiert.

  • Transition: Die Anpassung des bei der Geburt zugewiesenen äusseren Geschlechts an das innere Geschlecht. Sie umfasst persönliche Schritte wie die Information des Umfelds, rechtliche Schritte wie die Änderung des Namens und des Geschlechtseintrags im Pass sowie eventuell medizinische Schritte wie Hormontherapien und Operationen. Zu geschlechtsanpassenden Operationen entschliesst sich aber nur ein geringer Prozentsatz der Transmenschen.

Zum Autor:

Florian Blumer ist Redaktor bei Fritz+Fränzi. Da ihm und seiner Frau Blau besser gefällt als Pink, wird ihre bald zweijährige Tochter oft für einen Bub gehalten. Nun weiss er, dass gar nicht gesagt ist, dass diese Leute falsch liegen – er ist gespannt, was ihm sein Kind eines Tages zum Thema sagen wird.

Weiterlesen:


0 Kommentare
Hat Ihnen unser Artikel gefallen? Unterstützen Sie unser Engagement für Eltern mit einer Spende!

Diesen Artikel kommentieren

Diese Webseite nutzt Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit unserer Cookie-Police einverstanden. Mehr Infos hier.