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Redaktionsblog

Unsere Themen im Februar

Typisch Mädchen, typisch Junge? Wir haben sieben Geschlechtermythen auf den Prüfstand gestellt. Tipps für ein Austauschjahr, neue Erkenntnisse über die Dosierung von Ritalin und eine mysteriöse Krankheit für Kinderzähne: Auch das lesen Sie in der neuen Ausgabe. Chefredaktor Nik Niethammer stellt Ihnen das Heft in unserem Coverfilm vor. Das Magazin ist ab dem 8. Februar am Kiosk. Sie können es auch online bestellen.
Text: Nik Niethammer
Bild und Video: Florina Schwander
Chefredaktor Nik Niethammer stellt Ihnen die Themen des neuen Hefts im Video vor.

Liebe Leserin, lieber Leser

Neulich waren bei uns Waldarbeiter zugange. Klaus steuerte den 40 Tonnen schweren Voll­ernter behände auf die Wendeplatte und fragte, wer von unseren Kindern im Führerstand Platz nehmen möchte. Zwei Kinderaugenpaare leuchteten – trotzdem griff ich, ohne zu zögern, dem Bub unter die Arme und hob ihn hoch, während die Tochter enttäuscht guckte. Upps – ich war in die Geschlechterklischee-Falle getappt: Bub interessiert sich für Technik, Mädchen für sonst was. Wie entstehen Geschlechtermythen? Welche der gängigen stimmen, welche gehören ins Reich der Fantasie?
«Regen sich Mädchen auf, heisst es, sie machen Ärger. Regen sich Jungs auf, haben sie einen
starken Willen.»
Susie Orbach, britische Psychoanalytikerin
In den Weihnachtstagen erreichte mich Post aus Frutigen BE von Miriam Bettschen, der Mutter von Joel. Sie erinnen sich: Der Junge hat das Asperger-Syndrom, eine Form von Autismus. Er wünschte sich so sehr einen Begleithund. Eine Spendenaktion der Stiftung Elternsein übernahm die Finanzierung; seit letztem Sommer ist der Bordercollie-Mischling Cola festes Familienmitglied. «Cola ist ein lustiger Hund und wir lachen viel über seine 
Spässe. Er hilft Joel beim Einschlafen, was für uns eine grosse Entlastung ist», schreibt die Mutter und fügt hinzu: «Ganz lieben Dank für Ihr Engagement. Ihr Magazin bewegt viel im Leben der Menschen.» Gern geschehen, liebe Frau Bettschen.
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei: Unsere Kolumnistin Michèle Binswanger wurde vom Branchenmagazin «Schweizer Journalist» zum dritten Mal in Folge zur Gesellschaftsjournalistin des Jahres ausgezeichnet. Die Jury begründet ihre Wahl so: «Ihre grosse Stärke ist ihre Lockerheit, mit der sie sich zwischen Ideologien und Korrektheiten bewegt. Sie lässt immer wieder aufhorchen, getraut sich, zu nerven.» Die Journalistin, Buchautorin («Fremdgehen») und Mutter zweier Kinder kann noch etwas: richtig gut schreiben. Überzeugen Sie sich selbst – hier lesen Sie ihre Kolumnen.
Gruppenbild mit Q-Award: Patrik Luther, stv. Verlagsleiter Fritz+Fränzi; Andreas Häuptli, Geschäftsführer Verband Schweizer Medien; Thomas Schlickenrieder, Geschäftsführer Stiftung Elternsein und Nik Niethammer, Chefredaktor Fritz+Fränzi (v.r.n.l.)
Gruppenbild mit Q-Award: Patrik Luther, stv. Verlagsleiter Fritz+Fränzi; Andreas Häuptli, Geschäftsführer Verband Schweizer Medien; Thomas Schlickenrieder, Geschäftsführer Stiftung Elternsein und Nik Niethammer, Chefredaktor Fritz+Fränzi (v.r.n.l.)
Und noch ein Preis, noch eine Ehrung: Fritz+Fränzi wurde im Dezember zum zweiten Mal nach 2014 zum besten Fachmagazin der Schweiz erkoren. Andreas Häuptli, Geschäftsführer des Verbandes Schweizer Medien, fand in seiner Laudatio Worte, die runtergingen wie Honig: «Die Q-Jury beurteilt Fritz+Fränzi als einen eindrücklichen Beweis dafür, dass mit einer konsequenten Strategie, einer klaren Zielgruppenfokussierung und einer agilen Bespielung sämtlicher zur Verfügung stehender Medienkanäle aus einem Print-Erzeugnis eine Medienmarke geformt werden kann, die mit eindrücklichen Nutzer- und Leistungs­daten zu überzeugen vermag.» Wenn das mal keine Motivation ist, Sie auch 2019 mit relevanten Informationen rund um die Themen Familie, Erziehung, Schule und Bildung zu versorgen.
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Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen. Kommen Sie gut durch die kalten Tage.

Herzlichst – Ihr Nik Niethammer

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