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Redaktionsblog

Überraschung für Ellen Ringier mit vielen prominenten Gästen

Text: Nik Niethammer
Bilder: Lukas Mäder / 13 Photo
«Herzlichste Gratulation, Frau Kollegin!» Mit diesen Worten begrüsste Ringier Verwaltungsratspräsident Michael Ringier seine Frau Ellen, Präsidentin der Stiftung Elternsein und Herausgeberin des Schweizer ElternMagazins Fritz+Fränzi, zu ihrem 65. Geburtstag. Rund 60 Gäste feierten am Mittwochmittag die Jubilarin auf Einladung der Stiftung Elternsein in der Lebewohlfabrik im Zürcher Seefeld. Unter den Gratulanten war auch Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder, ein enger Freund der Familie Ringier.
 
Wie man mit Zeitschriftenlancierungen Geld verliere, wisse er besser, war Michael Ringiers Antwort auf die Pläne seiner Frau, ein Magazin für Eltern zu lancieren. Das war vor 15 Jahren. Heute ist das Schweizer ElternMagazin Fritz+Fränzi das führende Elternmagazin der Schweiz, erscheint 10 Mal im Jahr mit einer Auflage von über 100.000 Exemplaren. Tendez steigend: Das Magazin steigerte in diesem Jahr seine Leserzahlen, verkaufte mehr Exemplare am Kiosk und erreichte einen neuen Abo-Höchststand.
 
Thomas Schlickenrieder, Geschäftsführer der Stiftung Elternsein, überraschte seine Chefin mit einer F+F-Geburtstagsausgabe. Das Sonderheft mit einer Auflage von 3000 Exemplaren entstand innerhalb von vier Wochen unter der Leitung von F+F-Chefredaktor Nik Niethammer und wurde ausschliesslich durch Werbung finanziert; langjährige F+F-Anzeigenkunden wie Manor, IKEA und Raiffeisen hatten insgesamt 11 individuell gestaltete Glückwunsch-Anzeigen geschaltet.
 
Im 62 Seiten starken Sonderheft erinnern sich Weggefährten wie Ringer-Urgestein Fibo Deutsch und Karl Lüönd an eine Zeit, als Ellen Riniger noch Lüthy hiess und an einer juristischen Dissertation über Persönlichkeitsrechte von Medienopfern arbeitete. 25 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gratulieren der Jubilarin mit sehr persönlichen Worten, unter ihnen Bundespräsidentin Doris Leuthard, Emil Steinberger, die Unternehmer Beat Curti und Jürg Marquard, der frühere deutsche Innenmister Otto Schily, Zeichner Ted Scapa und Filmproduzent Arthur Cohn.

Die Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Carolin Emcke, schreibt: «Ich kenne niemanden, wirklich niemanden, der eine solche Gabe zur Ansteckung mit der eigenen Passion hat.» Und Gerhard Schröders Beitrag endet mit den Worten: «Es war und ist gut für mich, Ellen zu kennen, mit ihr zu streiten, vor allem aber zu lachen. Zu beidem gibt es genug Gelegenheiten. Ich hoffe, das bleibt so.»

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