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Redaktionsblog

Hochsensitivität: Unser Thema im Dezember

Hochsensitivität ist keine Krankheit, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal. Wie man hochsensiblen Menschen begegnet, ist Thema unseres Dossiers im Dezember-/Januar-Magazin. Über die weiteren Themen spricht Chefredaktor Nik Niethammer in unserem Coverfilm.Das Magazin ist ab dem 7. Dezember am Kiosk. Sie können es auch online bestellen.
Text: Nik Niethammer
Bild und Video: Florina Schwander
Chefredaktor Nik Niethammer stellt Ihnen die Themen des neuen Hefts im Video vor.
Sie sind dünnhäutig und reagieren oft überempfindlich? Sie lieben die Ruhe und werden selbst durch ein leises Gespräch im Nebenraum abgelenkt? Bei hellem Licht, starken ­Gerüchen und kratzigen Kleidern wird Ihnen unwohl? Dann gehören Sie vielleicht zu den 20 Prozent der Menschen mit einem besonderen Persönlichkeitsmerkmal: der Hochsensi­tivität.

Meine Kollegin Claudia Landolt hat viele Wochen recherchiert und mit Betroffenen und Experten gesprochen. Ihr Fazit: Hochsensitivität ist keine Krankheit, kein Stigma. Sie 
ist weder Fluch noch Segen, sondern Teil von einem selbst. Wie man hoch empfindsamen ­Menschen am besten begegnet und wie Eltern herausfinden, ob ihr Kind betroffen ist – davon handelt unser Dossier «Hochsensitiv».

Abhängig von Games und Einblick in unsere Stiftung

Nach Einschätzung von Experten wird die Abhängigkeit von Onlinespielen für immer mehr Menschen ein Thema. Vor allem männliche Jugendliche und Männer sind betroffen. Besonders gefährdet ist die Altersgruppe der 12- bis 20-Jährigen. Im Juni hat die Weltgesundheitsorganisation WHO reagiert und Videospielsucht als Krankheit anerkannt.

Franz Eidenbenz begrüsst diesen Entscheid. Der Psychotherapeut und Leiter des Zentrums für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte Radix in Zürich beschäftigt sich seit Jahren mit Computerspielsucht. Er sagt: «Ein Spielsüchtiger bekommt nicht nur Probleme in der Schule. Er verpasst während seiner Gamezeit einiges in Sachen Gruppenerfahrungen im realen Leben und auch die wichtigen ersten Liebesbeziehungen. Das kann für sein Leben dramatische Konsequenzen haben.» Was Online­abhängigkeit mit Menschen macht und wie Süchtige therapiert werden, hat unser Autor Falco Meyer aufgeschrieben. Ein Besuch im Zentrum für Verhaltenssüchte in Basel.
Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.
Voltaire, französischer Philosoph (1694 – 1778)
Sie wissen es natürlich längst: Herausgeberin des Schweizer Eltern­Magagazins Fritz+Fränzi ist kein grosser Verlag, sondern die gemein­nützige Stiftung Elternsein. Und das seit 17 Jahren. Geschäftsführer Thomas Schlickenrieder glaubt, dass sich Eltern heute in Erziehungsfragen nicht mehr allein auf Liebe und Intuition verlassen sollten. ­«Kinder brauchen starke Eltern», sagt der zweifache Vater. «Eltern sind es ihren Kindern schuldig, sich Wissen anzueignen, sich in Erziehungsfragen weiterzu­bilden. Fritz+Fränzi hilft ihnen dabei, Kompetenzen aufzubauen.» Womit sich die Stiftung Elternsein 2018 auch noch beschäftigt hat, lesen Sie im Jahresrückblick.

DIE GROSSE LESERUMFRAGE

Wir hätten da noch ein paar Fragen: Wie zufrieden sind Sie mit unserem Magazin und
unserem digitalen Angebot? Was gefällt Ihnen, was fehlt, was können wir besser machen? Um Magazin und Website zu verbessern, bitten wir Sie, an unserer Umfrage teilzunehmen. Sagen Sie uns Ihre Meinung! Auf www.fritzundfraenzi.ch/leserumfrage

Kommen Sie und Ihre Liebsten gut durch die kalten Tage. Und bleiben Sie munter.
Die nächste Ausgabe von Fritz+Fränzi erscheint am 8. Februar 2019.

Herzlichst – Ihr Nik Niethammer

PS: Hier können Sie schon heute einen Blick ins Inhaltsverzeichnis der kommenden Ausgabe werfen.
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