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Redaktionsblog

Das Editorial im Mai

Liebe Leserin, lieber Leser

Hand aufs Herz: Wohnen Sie glücklich? Und wie wohnen Sie? Zur Miete oder im Eigenheim? Am Waldrand oder an der Schnellstrasse? Steht bei Ihnen ein italienisches Designersofa in der Stube? Oder eine alte Couch? Und Ihre Kinder? Schlafen sie gestapelt (im Kajütenbett)? Oder jedes im eigenen Zimmer?

Für viele ist Wohnen eine Selbstverständlichkeit. Wir nehmen es als gegeben, einen Ort zu haben, wo wir auftanken, leben, schlafen, unsere Privatsphäre wahren können. Nicht immer sind wir zufrieden mit unserer Wohnsituation: Wir sehnen uns nach mehr Platz, mehr Ruhe, mehr Grün. Und nach bezahlbarem Wohnraum. Leben wir in der Stadt, wissen wir nicht wohin mit dem Auto. Und der Lärm macht uns krank. Wohnen wir auf dem Land, sind die Wege zur Arbeit weit. Und wir ärgern uns über das öffentliche Verkehrsnetz. 

Wie wohnen Familien in der Schweiz? Wie wohl fühlen sie sich in ihren vier Wänden? Und wie wichtig ist ihnen eine kinderfreundliche Umgebung? Autor Stefan Michel hat mit Familien und Experten gesprochen. Sein Fazit: «Es wird eng. Neue Familienformen benötigen mehr Platz. Der Trend geht in Richtung ‹Weniger Privatwohnraum – mehr Gemeinschaftsräume›». Den gemeinsamen Aktivitäten sind keine Grenzen gesetzt: Schon heute gibt es in Zürich Genossenschaftssiedlungen mit einer eigenen Kinderkrippe, einer Hausaufgabenbetreuung und einem Restaurant. Unser Dossier: Zeig mir, wie du wohnst … 
«Man lebt so, wie man wohnt, man wohnt so, wie man lebt.»
Adalbert Bauwens, Innenarchitekt
Darf man das: seine Mutterschaft bereuen? Öffentlich bekennen: «Ich war ohne Kind glücklicher»? Die deutsche Autorin Sarah Fischer hat es getan. Und darüber ein Buch geschrieben: «Die Mutterglücklüge» entstand im Zuge der Diskussion um die israelische
Studie #Regretting Motherhood – 23 Frauen hatten erklärt, Kinder zu bekommen sei ein Fehler gewesen. Meine Kollegin Bianca Fritz hat Sarah Fischer in München getroffen und eine liebevolle Mutter kennengelernt, die mit ihren Aussagen viele verstört. Und einigen aus dem Herzen spricht.
Chefredaktor Nik Niethammer über die Mai-Ausgabe. Video: Bianca Fritz
Dieser Ausgabe liegt erneut ein Spezialheft zur Berufswahl bei. Nach dem
grossen Erfolg im letzten Jahr haben wir unsern Service weiter ausgebaut: Auf
nunmehr 68 Seiten machen wir Jugendliche fit für den Schritt ins Berufsleben
und unterstützen sie bei der Suche nach ihrem Traumjob.

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Dieses Datum müssen Sie sich bitte vormerken. Am 23. Mai schalten wir unsere neue Webseite auf. Wir haben das Portal des Schweizer ElternMagazins entrümpelt, aufgehübscht und modernisiert. Unser Ziel: wir wollen auch im Netz die erste Adresse werden für Fragen zu Erziehung, Familie und Schule. Ab dem 23. Mai auf www.fritzundfraenzi.ch und im Juni-Heft.

Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen. Und freue mich auf Post von Ihnen.
Nik Niethammer

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