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Redaktionsblog

Hochbegabung und Fortnite: Unsere Themen im August

Haben Sie sich schon einmal gefragt ob Ihr Kind hochbegabt ist? Dann sollten Sie unbedingt das Dossier «Hochbegabung” in unserer August-Ausgabe lesen. Mehr zum Magazin von unserem Chefredaktor Nik Niethammer. Sie erhalten es ab dem 16. August am Kiosk, oder können es online bestellen.
Text: Nik Niethammer
Bild und Video: Bianca Fritz
Chefredaktor Nik Niethammer spricht in unserem Coverfilm über das Dossier Hochbegabung und weitere Themen unserer August-Ausgabe.
Ich gebs zu: Computerspiele haben mich nie interessiert. Den Begriff «Fortnite» musste ich zuerst googeln. «Wenn die Söhne mal zehn oder elf sind, gibt es kein Halten mehr», sagt Autor Jochen Metzger, «Computerspiele sind ansteckend, kaum jemand scheint immun zu sein. Fortnite setzt diesbezüglich neue Massstäbe. Und die Eltern unter Druck.» Fortnite Battle Royale gehört zu den erfolgreichsten Videospielen und wird aktuell von schätzungsweise 125 Millionen Menschen gespielt. Das Game ist kostenlos und ab 12 Jahren frei­­gegeben, obwohl darin reihenweise Kämpfer umgenietet werden. Was fasziniert Jugendliche
an diesem Ballerspiel? Und woran merken Eltern, dass ihr Kind spielsüchtig ist?
Fortnite. Bunt, aber nicht harmlos.

Er ist der führende Journalist zum Thema «Kinder und neue Medien» in Deutschland, Autor des Bestsellers «Jetzt pack doch mal das Handy weg» und seit dieser Ausgabe Fritz+Fränzi-Kolumnist: Herzlich willkommen, Thomas Feibel! Medienkompetenz, schreibt der 
vier­fache Familienvater in seinem ersten Beitrag, beziehe sich meist auf reine Bedienungs­kompetenz. Feibel fordert deshalb eine neue Kompetenz im Umgang mit digitalen 
Medien: die Lesefähigkeit.
«Jede noch so mittelmässig künstlerische Betätigung eines Kindes wird von den Eltern reflexartig über den grünen Klee gelobt. Diese Kinder scheitern später an ihrer fehlenden Frustrationstoleranz. Weil ihnen ständig ein Riesentalent prophezeit wurde, geben sie beim kleinsten
Hindernis auf. Insofern gibt es wohl tatsächlich Kränkungen, die produktiv sind.»
Richard David Precht, deutscher Philosoph
Erinnern Sie sich an Joel, den siebenjährigen Autisten? Der Bub wünschte sich so sehr einen Hund, der ihn begleitet und seine Mutter entlastet. Weil in der Schweiz lange Wartefristen bestehen, wandte sich Joels Mutter Miriam Bettschen an den deutschen Verein Patronus-Assistenzhunde. 30'000 Euro kostet ein ausgebildeter Hund. Wir riefen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zum Spenden auf. Das war im ver­gangenen Oktober. Das Geld kam rasch zusammen, auf seinen Hund musste Joel länger warten. Bis Anfang Juli. Dann erreichte uns diese Nachricht aus Rostock: «Die Zusammenschulung läuft gut. Cola macht ihre Sache prima. Joel ist total vernarrt in sie. Wir sind sehr happy.» Cola – das ist ein Grossschnautzer-Mischling (Pudel und Collie), der neue Vierbeiner an Joels Seite. Eine Reportage über den autistischen Bub und seinen Assistenzhund lesen Sie in der September-Ausgabe. 
Joel mit seinem Hund Cola. Bild: zVg
Joel mit seinem Hund Cola. Bild: zVg
In eigener Sache: Wir haben unsere Webseite aufgehübscht und unsere Titelgeschichten in Online-Dossiersgebündelt. Ab sofort finden Sie – ohne Suchauftrag – auf unserer Homepage zu den Themen Autismus, Resilienz, Mobbing, Kiffen und Hausaufgaben eine Fülle von Texten. Weitere Online-Dossiers sind in Arbeit.

Ich wünsche Ihnen viel Lesevergnügen mit der vorliegenden Ausgabe und unseren Texten auf www.fritzundfraenzi.ch

Herzlichst – Ihr Nik Niethammer 

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Die Themen unseres August-Magazins 2018 (08/18) interessieren Sie? Dann bestellen Sie die Ausgabe hier.
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